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Reigneville-Bocage

Unterkünfte in Reigneville-Bocage

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Reigneville-Bocage bietet mehrere klar unterscheidbare Bezugspunkte für Reisende, die sich für historische Architektur und Kulturerbe interessieren. Dazu zählen das Manoir dit La Cour am Weiler La Cour, die Überreste der ehemaligen Kirche Saint-Martin und das Manoir des Ronchettes aus dem 16. Jahrhundert. Die Orte stehen für unterschiedliche Themen: Renaissance- und manieristische Architektur, erhaltene Teile eines Kirchenbaus samt Taufbecken sowie ein privates Wohngebäude mit zylindrischen Türmen. Wenn Sie den Ort als Reiseziel erwägen, lässt sich der kulturelle Schwerpunkt über konkrete Bauwerke und ihre jeweiligen Zeitbezüge erfassen.

Manoir dit La Cour: Renaissance im Cotentin

Das Manoir dit La Cour befindet sich am Weiler La Cour in Reigneville-Bocage. Seine Hauptbauphase datiert auf das Jahr 1575 und fällt in die zweite Hälfte des 16. Jahrhunderts. Das viergeschossige Wohnhaus besitzt einen an der Südostecke errichteten Turm aus kleinen Ziegeln. Die Ostfassade weist eine Verkleidung aus behauenem Kalkstein und eine reiche Renaissance-Dekoration auf. Das Anwesen gilt als bedeutendes Zeugnis der Renaissance im Cotentin, genauer der manieristischen Strömung. Diese engere kunstgeschichtliche Zuordnung präzisiert den allgemeinen Renaissancebezug des Bauwerks.

Das Manoir dit La Cour ist seit dem 2. Oktober 1995 als historisches Monument eingetragen. In der Liste der bedeutenden historischen Kulturerbestätten des Clos du Cotentin erscheint La Cour de Reigneville-Bocage, auch „La Haute Salle“ genannt. Der alternative Name ergänzt die Ortsbezeichnung; die Eintragung als historisches Monument benennt den Schutzstatus des Manoirs.

Die ehemalige Kirche Saint-Martin

Die ehemalige Kirche Saint-Martin verfiel im 19. Jahrhundert und wurde nicht wiederaufgebaut. Von ihr ist ein Gewölbebogen erhalten. Die ehemalige Kirche besaß eine auf 1786 datierte Sakristei. Heute dient das Rathaus der Gemeindeverwaltung.

Das Taufbecken befindet sich im ehemaligen Chor der Kirche in Reigneville-Bocage. Es stammt aus dem späten 16. oder frühen 17. Jahrhundert und besteht aus behauenem Kalkstein. Am 29. Juli 1991 wurde es als geschütztes Objekt eingetragen. Neben dem erhaltenen Gewölbebogen ist damit auch ein einzelnes, datierbares Ausstattungsstück Teil der lokalen Geschichte. Für die zeitliche Einordnung lohnt es sich, die Bau- und Schutzdaten auseinanderzuhalten: 1786 datiert die Sakristei, während 1991 die Eintragung des Taufbeckens als geschütztes Objekt bezeichnet.

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Manoir des Ronchettes und Landschaft

Das Manoir des Ronchettes ist ein privates Wohngebäude aus dem 16. Jahrhundert in der Gemeinde Reigneville-Bocage. Seine zylindrischen Türme sind durch Arkebusen-Schießscharten geschützt. Im Manoir des Ronchettes werden derzeit Gästezimmer angeboten; prüfen Sie die Verfügbarkeit für Ihre Reisedaten.

Auch die regionale Landschaftseinordnung ergänzt den Blick auf die historischen Gebäude: Reigneville-Bocage gehört ganz oder teilweise zur Landschaftseinheit „bas plateau calcaire du Plain et du bocage valognais“. Für die Reiseplanung stehen damit unterschiedliche Schwerpunkte nebeneinander: die Renaissance-Architektur von La Cour, die erhaltenen Zeugnisse der ehemaligen Kirche und das private Manoir des Ronchettes.

Weitere Reiseziele entdecken: Saint-Joseph, La Lucerne-D'outremer, Gatteville-Le-Phare, Aucey-La-Plaine, Morsalines, Gathemo, Montfarville, Doville.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Manche.

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