Le Rozel: Archäologie und Küste
Unterkünfte in Le Rozel
Le Rozel verbindet archäologische Geschichte, geschützte Bau- und Gartenelemente sowie eine Küstenlandschaft mit Strand und Cap. Frühe menschliche Spuren, ein saisonaler Badebereich und eine benannte Wanderroute liefern jeweils eigene Anhaltspunkte für die Planung Ihres Aufenthalts.
Archäologische Stätte: frühe menschliche Spuren
Die archäologische Stätte Le Rozel gilt als Stätte von nationalem archäologischem Interesse. Sie wurde vor etwa 80.000 Jahren regelmäßig von Neandertalern bewohnt. Die Zeitangabe ist ungefähr; zusammen mit der regelmäßigen Bewohnung gibt sie einen Rahmen für die frühe Besiedlung des Ortes.
Seit 2012 wurden dort mindestens 2.900 menschliche Abdrücke gefunden. Die meisten sind Fußabdrücke; hinzu kommen Abdrücke von Knien und Händen. Weitere Ausgrabungen können die Zahl erhöhen, daher ist 2.900 als Mindestzahl zu verstehen. Neben der ungefähren Datierung machen die unterschiedlichen Abdruckarten die menschlichen Spuren anschaulich: Sie betreffen nicht nur Füße, sondern auch Knie und Hände.
Historisches Anwesen und geschützte Elemente
Das Domaine du château du Rozel setzt einen anderen kulturellen Schwerpunkt. Es ist teilweise als historisches Denkmal geschützt. Der Schutz umfasst die Fassaden und Dächer aller Gebäude des Anwesens sowie den Garten mit seinen Umfassungsmauern und Pavillons. Die erfassten Elemente reichen damit über ein einzelnes Gebäude hinaus und schließen auch Teile des Gartens ein. Das Wort „teilweise“ bleibt wichtig: Es bezeichnet keinen pauschalen Schutz jedes Bestandteils des Anwesens.
Als kulturelle Schwerpunkte unterscheiden sich die archäologische Stätte und das Domaine deutlich: Dort stehen Spuren früher Besiedlung, hier geschützte Gebäude und Gartenelemente im Mittelpunkt. So erschließen sich zwei unterschiedliche historische Perspektiven auf Le Rozel.
Strand und Cap du Rozel
In den Sommermonaten gibt es am Strand von Le Rozel einen bewachten Badebereich. Er kann bis zu 200 m lang und 100 m breit sein; die genauen Maße können variieren. Auch Lage und Größe des Bereichs ändern sich je nach Gezeiten, Wasserlöchern, Felsen und Wetterbedingungen. Behalten Sie diese wechselnden Bedingungen bei Ihrer Besuchsplanung im Blick; die Höchstmaße sind keine dauerhaft feste Abgrenzung.
Das Cap du Rozel ist ein felsiger Vorsprung, der bis zu 130 m hoch ist. Von dort bietet sich ein Blick auf die Bucht von Sciotot sowie auf Surtainville und seinen Strand. Auf dem Gipfel steht die Statue Maris Stella, auch „Vierge des marins“ genannt, ein Werk von Joseph Bataille. Die beiden Namen bezeichnen dieselbe Statue; der Künstlername ergänzt die Einordnung dieses Kunstwerks am Gipfel.
Wanderplanung auf dem GR®223
Der Abschnitt Sciotot–Hatainville des GR®223 ist 18,2 km lang und als schwierig eingestuft. Angegeben sind außerdem 302 m Höhenunterschied und eine Dauer von 4 Stunden und 40 Minuten. Diese Werte gehören zusammen: Die Streckenlänge allein vermittelt nicht dasselbe wie die ausgewiesene Schwierigkeit, der Höhenunterschied und die angegebene Zeit. Wenn Sie die Wanderung in Ihre Reiseplanung einordnen, können Sie diese vier Eckdaten gemeinsam betrachten; die Dauer ist die für diesen Abschnitt angegebene Planungszeit.
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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Manche.