Zum Inhalt

Digosville: Küstenwege, Bocage und Geschichte

Unterkünfte in Digosville

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Digosville verbindet einen Küstenstreifen mit Bocage-Landschaft, Wanderwegen und historischen Bauwerken. Der Küstenabschnitt reicht vom Port du Becquet bis zum Dorf Saint-Germain; dort mündet auch der Bach Le Pas Vastel ins Meer. Mit dem Hafen, dem Fort de Digosville, der Kirche und mehreren Herrenhäusern gibt es unterschiedliche Anknüpfungspunkte für die Reiseplanung. Überlegen Sie vorab, ob Sie vor allem eine Wanderung, den Küstenraum oder die Baugeschichte der Gemeinde in den Blick nehmen möchten.

Wanderwege durch die Bocage-Landschaft

In Digosville gibt es zahlreiche Spazier- und Wanderwege durch die Bocage-Landschaft, die von der Vereinigung Les trois Déesses unterhalten werden. Eine konkret beschriebene Runde ist der Chemins entre Ciel et Mer: Der leichte Rundwanderweg ist 4,5 km lang und beginnt und endet in Digosville, 8 Route Saint-Pierre. Die Gehzeit beträgt etwa eine Stunde, der Höhenunterschied 106 m. Länge und ungefähre Dauer helfen bei der zeitlichen Planung; Höhenunterschied und Einstufung geben zusätzliche Orientierung zum Tourenprofil. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die örtlichen Bedingungen.

Der Weg führt durch grüne Heckenlandschaften und über wilde Wege. Unterwegs bietet er Aussichtspunkte und erschließt Spuren der Vergangenheit. Landschaft und historische Bezüge gehören damit beide zu den beschriebenen Merkmalen dieser Runde. Wenn Sie eine Wanderung suchen, die nicht nur durch das Gelände führt, sondern auch einen Bezug zur Geschichte der Gegend hat, sind diese Details ein hilfreicher Anhaltspunkt.

Küstenstreifen und Port du Becquet

Der Küstenstreifen von Digosville erstreckt sich vom Port du Becquet bis zum Dorf Saint-Germain. Beim Dorf mündet der Bach Le Pas Vastel ins Meer.

Der Port du Becquet liegt auf dem Gebiet von Digosville und Tourlaville und ist aus vertikal gesetzten Steinen errichtet. François-Justin Asselin du Vey erbaute ihn 1783. Zwei Jahre später war der Hafen der wichtigste Verladeort für Steine aus den nahegelegenen Steinbrüchen, die für den Bau des großen Seedeichs der Reede von Cherbourg bestimmt waren. Der Hafen verfügt über 95 Liegeplätze. So treffen an diesem Ort eine besondere Bauweise und eine konkrete Rolle in der Geschichte des Seedeichs zusammen.

Anzeige

Bauwerke aus verschiedenen Jahrhunderten

Die Kirche von Digosville stammt aus dem 17. Jahrhundert; ihr Giebel wurde im 18. Jahrhundert errichtet. Auch das Château de La Garancière gehört mit dem Jahr 1752 zu den datierten Bauwerken der Gemeinde. Im Château lebte der Architekt Charles-Félix Morice de La Rue. Die Angaben zur Kirche unterscheiden zwischen dem Alter des Gebäudes und dem des Giebels; beim Château stehen Baujahr und die Verbindung zu seinem Bewohner im Mittelpunkt.

Eine andere Form des baulichen Erbes ist die Croix Perrinot, ein Granitkreuz. Das Fort de Digosville, auch Batterie de Bretteville-Haut genannt, überragt den Becquet de Danneville auf 75 m Höhe. Es wurde zwischen 1878 und 1880 als Teil der Verteidigungsanlagen von Cherbourg errichtet. Im Vergleich zum Hafen aus dem 18. Jahrhundert steht das Fort für eine spätere Phase der regionalen Verteidigungsgeschichte.

Zu den Herrenhäusern zählen das Manoir de Brucan und das Manoir de Saint-Gabriel. Brucan stammt aus dem 16. bis 19. Jahrhundert und liegt im Süden von Digosville an der Grenze zu Le Mesnil-au-Val. Saint-Gabriel ist ein Herrenhaus aus dem 15. Jahrhundert; es liegt weniger als 1,5 km westlich des Dorfes Digosville in Richtung Tourlaville. Die Zeiträume und Ortsangaben helfen, die beiden Bauwerke auseinanderzuhalten, ohne ihre Lage gleichzusetzen.

Weitere Reiseziele entdecken: Teurthéville-Hague, Varenguebec, Angoville-Sur-Ay, Virey, Fierville-Les-Mines, Parigny, Le Guislain, Vains.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Manche.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.