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Émalleville: Châteaupark, Kirche und Geschichte

Unterkünfte in Émalleville

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Émalleville gruppiert sich um sein Château aus dem 18. Jahrhundert. Für Reisende, die ein Hotel für eine Reise hierher suchen, geben die Parkanlage, die Geschichte des Schlosses und die Kirche Notre-Dame dem Ort einen klaren kulturhistorischen Schwerpunkt. Der Fernwanderweg GR® 222 – Entre Eure et Iton ergänzt diese Themen um eine ausgewiesene Wanderroute. Welche Aspekte für Ihre Reiseplanung im Vordergrund stehen, können Sie nach Ihrem Interesse an Gartenkunst, Baugeschichte oder Wandern gewichten.

Gartenanlagen, Linden und besondere Baumarten

Der Park des Château d’Émalleville umfasst 16 Hektar. Entlang der Hauptachse des Anwesens bewahrt er doppelte, halbmondförmig angeordnete Reihen von Linden. Hinzu kommt eine landschaftliche Gliederung mit einem französischen Garten im Norden sowie einem englischen Landschaftspark im Süden und Westen. Die Lage der beiden Gartentypen bietet eine klare Orientierung innerhalb der Anlage. Neben den Lindenalleen gehören auch ein Becken und bemerkenswerte Bäume zum Park.

Zum Park gehört außerdem eine mit dem Muséum d’histoire naturelle verbundene Sammlung von Baumarten. Dazu zählen Purpur-Buchen, Atlas-Zedern, Libanon-Zedern, Sumpfzypressen und Sequoia Wellingtonia. So können Sie die Anlage sowohl über ihre unterschiedlichen Gartenformen als auch über die Vielfalt der genannten Gehölze betrachten. Wer sich besonders für Landschaftsgestaltung interessiert, findet hier mehrere konkrete Aspekte, die sich voneinander unterscheiden: die Lindenreihen entlang der Hauptachse, die Teilung in Gartenbereiche und die Sammlung von Baumarten.

Château d’Émalleville: Mittelalterliche Vorgeschichte und Wiederaufbau

Eine feudale Motte aus dem 11. oder 12. Jahrhundert ging dem heutigen Château voraus. Das Château d’Émalleville wurde zwischen 1720 und 1725 von François Duvert auf den Ruinen einer mittelalterlichen Grundherrschaft wiederaufgebaut. Damit reicht die Schlossgeschichte von einem mittelalterlichen Vorgänger bis zum Wiederaufbau im 18. Jahrhundert. Die Gebäude und Gärten des Château sind in das Ergänzungsinventar der historischen Denkmäler eingetragen.

Auch die Innenräume greifen die Gestaltung des 18. Jahrhunderts auf: Salons und Schlafzimmer sind nach Süden ausgerichtet; Holzvertäfelungen und Trompe-l’œil-Dekor gehören zu ihren Merkmalen. Zusammen mit der Geschichte des Wiederaufbaus geben diese Details einen eigenen Blick auf das Château: Die Baugeschichte betrifft nicht nur den äußeren Bau, sondern auch die Gestaltung seiner Innenräume. Diese Beschreibung der Architektur setzt keine Besuchsmöglichkeit in den Innenräumen voraus.

Notre-Dame: Bauphasen und Geschichte

Die Kirche Notre-Dame bietet einen weiteren Zugang zur Baugeschichte Émallevilles. Ihr Langhaus stammt aus dem späten 11. Jahrhundert und wurde im 16. Jahrhundert verändert; der Chor stammt aus dem 18. Jahrhundert. 1520 wurde die Kirche unter dem Patrozinium Notre-Dame geweiht. Die Bauteile verweisen damit auf mehrere Epochen, statt eine einzige Bauphase abzubilden.

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Zur Geschichte der Kirche gehört auch ein Wechsel ihrer Nutzung und ihres Erhalts: Im 19. Jahrhundert wurde sie verkauft und landwirtschaftlich genutzt. 1856 kaufte die Gemeinde sie zurück und sicherte das Gebäude anschließend schrittweise. Für kulturhistorisch interessierte Reisende ergänzt diese Entwicklung die Betrachtung der Bauformen um die wechselvolle Geschichte des Gebäudes.

Wandern und Besuchsplanung

Der Fernwanderweg GR® 222 – Entre Eure et Iton ist in Émalleville als Wanderroute ausgewiesen. Wenn Sie neben der Bau- und Gartengeschichte auch eine Wanderroute in Ihre Reiseplanung einbeziehen möchten, ist dieser benannte Weg ein weiterer relevanter Schwerpunkt. Er steht als eigene Wanderoption neben den kulturellen Themen des Ortes.

Der Park des Château d’Émalleville ist im Juli und August sowie zu den « Rendez-vous aux jardins » im Juni und den Journées du patrimoine im September öffentlich zugänglich. Da sich saisonale Zugangsangaben ändern können, prüfen Sie vor Ihrem Besuch die aktuelle Zugänglichkeit beim Park. So können Sie die Besuchsplanung an den genannten Zeiträumen ausrichten und die Parkanlage mit den übrigen Interessen Ihrer Reise abwägen.

Weitere Reiseziele entdecken: Gouville, Conches-En-Ouche, Saint-Mards-De-Fresne, Tourville-La-Campagne, Saint-Georges-du-Vièvre, Campigny, Vernon, Corneville-Sur-Risle.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Eure.

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