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Bois-Jérôme-Saint-Ouen: Geschichte und Natur

Unterkünfte in Bois-Jérôme-Saint-Ouen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Geschichte und Bauzeugnisse

Bois-Jérôme-Saint-Ouen bietet für die Reiseplanung zwei unterschiedliche Schwerpunkte: die Ortsgeschichte und die Naturwanderung Mon Corps Ma Terre. Zu den historischen Themen zählen römische Dachziegel, eine Dorfanlage mit erhaltenen Bauteilen, die Kirche Saint-Sulpice und die Rosière-Tradition. Wenn Sie ein Hotel suchen, können Sie zuerst überlegen, ob Sie Ihren Aufenthalt stärker auf kulturelle Zeugnisse oder auf eine sinnliche Naturerfahrung ausrichten möchten.

Am Place de l'Église steht das Monument funéraire de Pierre-Seyer. Es wurde 1826 errichtet und steht seit dem 6. Juni 1933 unter Denkmalschutz. Die Jahreszahlen markieren zwei Stationen: die Errichtung und den späteren Beginn des Schutzstatus. Das Denkmal entstand damit mehr als ein Jahrhundert vor seiner Unterschutzstellung. Die Kirche Saint-Sulpice stammt aus dem 11. Jahrhundert und ist dem heiligen Sulpicius geweiht. In der Pfarrkirche befindet sich eine Gedenktafel, die im Kulturerbeinventar des französischen Kulturministeriums verzeichnet ist.

Das Dorf wurde wahrscheinlich zwischen 1400 und 1450 errichtet. Erhalten sind einige dicke alte Mauern, zwei kleine Donjons, ein Backhaus und ein Taubenschlag. Die unterschiedlichen Bauteile geben der Dorfgeschichte Kontur, während die ungefähre Zeitspanne die Entstehung einordnet. Auf dem Gelände des früheren Wohnsitzes stehen heute noch die Gebäude eines Bauernhofs.

Ein noch früherer Zeithorizont zeigt sich an der Chapelle Saint-Ouen: Dort wurden römische Dachziegel entdeckt, die den gallorömischen Ursprung von Bois-Jérôme-Saint-Ouen belegen. Der Fund stellt eine deutlich ältere Zeitschicht neben die wahrscheinlich im 15. Jahrhundert errichtete Dorfanlage. So reicht die Ortsgeschichte von römischen Spuren bis zu späteren Bauzeugnissen und einer Kirche, deren Ursprung im 11. Jahrhundert liegt.

Tradition und Naturwanderung

Die Rosière-Krönung findet am Pfingstsonntag in der Kirche statt. Die Tradition geht auf eine Stiftung zurück, die Abbé Pierre Seyer in seinem Testament von 1821 vorsah. Dabei haben die beiden Zeitangaben unterschiedliche Rollen: 1821 datiert die Stiftung, Pfingstsonntag bezeichnet den Termin der Krönung. Neben den historischen Bauwerken ist die Tradition damit ein eigener Teil der Ortsgeschichte.

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Der Ausgangspunkt von Mon Corps Ma Terre liegt in der Rue Sainte Geneviève 3 im Weiler Chapelle Saint-Ouen. Die Aktivität ist eine sinnliche Naturwanderung: Erkundet wird die Natur über Hören, Sehen, Tasten, Riechen und Schmecken. Die fünf Sinne erweitern den Blick über das reine Beobachten hinaus; sie gehören ausdrücklich zum Charakter der Wanderung. Die Route führt über die Höhen von Giverny und durch vielfältige Landschaften.

Reservierungen für Mon Corps Ma Terre sind ganzjährig montags bis samstags von 9:30 bis 17:30 Uhr möglich. Die Wanderungen finden je nach Wetterlage von Mai bis September statt. Reservierungszeiten und Wanderungssaison haben somit unterschiedliche Zeitfenster. Prüfen Sie die Angaben vor der Reise erneut. Wenn Sie ein Hotel für einen Aufenthalt mit dieser Wanderung suchen, beziehen Sie die Saison und die Wetterabhängigkeit in Ihre Datumswahl ein.

Weitere Reiseziele entdecken: Bouquelon, Saint-Aubin-Le-Vertueux, Mouettes, Douains, Fleury Sur Andelle, Écaquelon, Quillebeuf-Sur-Seine, Fresne-Cauverville

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