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Le Manoir: Kirche, Herrenhäuser und Baugeschichte

Unterkünfte in Le Manoir

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Le Manoir verbindet für kulturhistorisch interessierte Reisende mehrere konkrete Zeitbezüge: Die Église Saint-Pierre hat ihre Hauptbauphase im 12. Jahrhundert; die Borne milliaire du Manoir wird anhand ihrer Inschrift auf 46 n. Chr. datiert. Dazwischen stehen Herrenhäuser mit Bauphasen vom 15. bis zum 17. Jahrhundert, während Brücke und Mühle weitere architektonische Merkmale zeigen. Bei der Reiseplanung lohnt es sich, jeweils genau auf Bauwerk, Bauteil und Zugangshinweis zu achten.

Église Saint-Pierre: Bauphase und Denkmalschutz

Die Église Saint-Pierre in Le Manoir stammt in ihrer Hauptbauphase aus dem 12. Jahrhundert. Romanische Bauteile befinden sich in der Südwand des Schiffs, im Chor und in der Apsis. Für die Einordnung ist es hilfreich, die Hauptbauphase der Kirche von den Merkmalen einzelner Bereiche zu unterscheiden. Auch der Glockenturm hat eine eigene Denkmalschutzgeschichte: Er steht seit dem 29. Oktober 1926 unter Schutz. Bauphase und Schutzstatus sind damit zwei verschiedene Zeitangaben; der Schutz bezieht sich ausdrücklich auf den Glockenturm.

Herrenhäuser und unterschiedliche Bauphasen

Das Ancien manoir befindet sich an der Route de Vienne-en-Bessin in Le Manoir. Seine Hauptbauphasen stammen aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts und der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Seit dem 1. August 1939 steht das Anwesen mit Ausnahme des Eingangstors unter Denkmalschutz. Diese Abgrenzung gehört zum Schutzstatus dazu: Das Eingangstor ist ausdrücklich ausgenommen.

Beim Château de Beaupigny bezieht sich die Datierung ins 15. Jahrhundert konkret auf das Logis, also das Wohngebäude. Der Hof wurde nach dem Zweiten Weltkrieg in einen Ziergarten umgestaltet. So stehen die Errichtung eines Gebäudeteils und eine spätere Veränderung des Hofes als unterschiedliche historische Aspekte nebeneinander.

Zum Château du Manoir gehören ein Gebäude der ehemaligen Apfelweinpresse und Stallungen aus dem 16. oder 17. Jahrhundert. Ein an der Ostseite angebautes Gebäude trägt die Jahreszahl 1765; diese Datierung bezieht sich auf den Anbau und nicht automatisch auf das gesamte Château. Prüfen Sie den Zugang zu diesem Gebäude gesondert. Ein Zugangshinweis aus August 2026 weist das Château du Manoir als Privateigentum und als nicht zu besichtigen aus. Prüfen Sie die Zugangssituation vor Ihrer Reise erneut.

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Brücke, Meilenstein und Mühle

Der Pont de l'Abbé Philippe überquert die Seulles mit drei gewölbten Korbbogen. Die Jahreszahl 1818 steht auf dem mittleren Bogen. Für die zeitliche Einordnung ist diese Zuordnung wichtig: Die Zahl ist dem mittleren Bogen zugeordnet, während die drei Korbbogen die beschriebene Form der Querung bilden.

Bei der Borne milliaire du Manoir beruht die Datierung auf einer Inschrift: Sie verweist auf das fünfte Regierungsjahr des Kaisers Claudius, also auf das Jahr 46 n. Chr. Bei dem Stück handelt es sich um einen Abguss; das Original wird im Musée Baron Gérard in Bayeux aufbewahrt. Inschrift und Objektstatus beantworten dabei unterschiedliche Fragen: Die Inschrift begründet die Datierung, während Bayeux der Aufbewahrungsort des Originals ist.

Wenn Sie aus Richtung Bazenville kommen, liegt das Moulin à blé dit Moulin Turquois an der D87. Prüfen Sie die Bedingungen für die Anfahrt vor Ihrer Reise. Vom Moulin ist heute nur noch die verbliebene Bausubstanz erhalten.

Weitere Reiseziele entdecken: Meuvaines, Goustranville, Saint-Étienne-La-Thillaye, Ussy, Kanton Saint-Sever-Calvados, Douvres-la-Délivrande, Le Pin, Gonneville-Sur-Mer.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Calvados.

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