Zum Inhalt

Condé-Sur-Noireau: Museen, Kirchen und Natur

Unterkünfte in Condé-Sur-Noireau

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Wenn Sie Condé-Sur-Noireau als Reiseziel auswählen, können Sie Kulturgeschichte, Kunst, lokale Industriegeschichte und Zeit im Freien anhand unterschiedlicher Orte einordnen. Die Museen erschließen verschiedene Seiten des Ortes; Kirchen, städtischer Park und ein Radwegabschnitt ergänzen das Bild. So lässt sich Ihre Reiseplanung an den Themen ausrichten, die Sie besonders interessieren.

Druckkunst, Kunst und lokale Geschichte

Das Musée de l’imprimerie typographique vermittelt die Berufe des Setzens und des typografischen Druckens anhand von Geräten aus dem frühen 19. Jahrhundert. Wenn Sie sich für Druckgeschichte interessieren, zeigt sich hier, wie eng handwerkliche Arbeit und technische Werkzeuge zusammenhängen. Zu besichtigen sind eine funktionierende Linotype, eine Monotype und manuelle Druckpressen. Die verschiedenen Geräte machen unterschiedliche Formen des Druckens anschaulich, ohne dass Sie die Geschichte nur über Texte kennenlernen.

Das Espace Musée Charles Léandre verbindet mehrere historische und künstlerische Blickwinkel. Ein 40 m² großes Modell zeigt Condé-sur-Noireau vor den Bombardierungen vom 6. Juni 1944. Daneben präsentiert das Museum mit einer originellen Szenografie und einem interaktiven Rundgang die künstlerische Welt von Charles Léandre. Der Bereich zur lokalen Erinnerung beleuchtet die industrielle Vergangenheit des Ortes anhand von Objekten und digitalen Archiven. Damit stehen Stadtgeschichte, Kunst und Industriegeschichte in einem Haus nebeneinander, bleiben aber als eigene Themen erkennbar.

Kirchen und Gedenken

Die Église Saint Martin ist das älteste Gebäude von Condé-sur-Noireau. Ihr gotisches Portal stammt aus dem 13. Jahrhundert, der Glockenturm aus dem 15. Jahrhundert. In der Kirche befindet sich außerdem eine Pietà von João Turin, die 1917 aufgestellt wurde. Sie dient als Gedenkstück für 69 Männer aus dem Viertel Saint-Martin, die im Ersten Weltkrieg gefallen sind. Architektur und Gedenken lassen sich hier anhand konkreter Bauteile und eines bestimmten Erinnerungsstücks betrachten.

Auch die Église Saint Sauveur bewahrt ein besonderes Objekt: Eine riesige Muschel, die Dumont d’Urville mitbrachte, dient als Weihwasserbecken und überstand die Bombardierungen. Zusammen zeigen die beiden Kirchen unterschiedliche Aspekte des örtlichen Erbes – von mittelalterlicher Baugeschichte bis zu Objekten mit einer eigenen Erinnerungsgeschichte.

Anzeige

Park und Radwegabschnitt

Der 10 ha große Parc Municipal Maurice Piard verbindet Spazierwege mit Kinderspielmöglichkeiten und einem Musikpavillon. Damit bietet der Park verschiedene Anlässe für einen Aufenthalt im Freien, ob Sie eine Runde spazieren, Spielmöglichkeiten suchen oder den Musikpavillon sehen möchten. Im Park gibt es außerdem einen Angelteich der ersten Kategorie. Zum Angeln benötigen Sie eine Karte der Truite Condéenne oder der EGHO; erlaubt ist nur eine Angel.

Für die Radplanung ist der Abschnitt der La Vélo Francette von Pont-d’Ouilly nach Condé-sur-Noireau relevant: Teilstrecken verlaufen auf gemeinsam genutzten kleinen Straßen entlang des Flusses Noireau. Die Routenangabe bezieht sich auf diesen Abschnitt und beschreibt dessen Straßen und Flussverlauf. So können Sie beim Abwägen Ihrer Reiseinteressen zwischen Museen und Baugeschichte, Zeit im Park und einer Radtour auf dem genannten Streckenabschnitt unterscheiden.

Weitere Reiseziele entdecken: Saint-Aubin-Sur-Mer, Glanville, Kanton Saint-Sever-Calvados, Saint-Julien-le-Faucon, Le Mesnil-Patry, Vassy, Caumont-L'éventé, Rapilly.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Calvados.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.