Caen zwischen Festung, Kunst und Gedenken
Unterkünfte in Caen
Caen bietet Ihnen mehrere klare Anknüpfungspunkte für einen kulturgeschichtlichen Aufenthalt: ein mittelalterliches Château, zwei Abteien, das Mémorial de Caen und Museen mit unterschiedlichen zeitlichen Schwerpunkten. Wenn Sie Hotels in Caen suchen, können Sie Ihre Reiseplanung zunächst danach ausrichten, ob Sie eher Festungsgeschichte, Kunst, Gedenken oder die Geschichte der Normandie vertiefen möchten.
Festung, Kunst und Klostergeschichte
Das Château de Caen wurde um 1060 von Wilhelm dem Eroberer erbaut und zählt zu den größten mittelalterlichen Festungen Europas. Es liegt im Herzen der Stadt. Der Park des Château de Caen ist täglich von 7:30 bis 22:30 Uhr frei zugänglich; prüfen Sie die Öffnungszeiten vor Ihrer Anreise. Eine Besichtigung des Château umfasst privilegierten Zugang zum Donjon und zum Turm der Königin Mathilde; das Besichtigungsprogramm kann sich ändern.
Im Château befindet sich das Musée des Beaux-Arts. Im Bereich der europäischen Malerei des 16. und 17. Jahrhunderts zählt es zu den bedeutendsten Museen Frankreichs. Zum Angebot gehören Wechselausstellungen und Familienworkshops; das Programm kann sich ändern. So treffen am Château mittelalterliche Festungsgeschichte und Kunst zweier späterer Jahrhunderte aufeinander. Wenn Sie eine bestimmte Ausstellung oder einen Workshop einplanen, prüfen Sie die aktuellen Termine.
Die Abbaye-aux-Hommes bietet einen weiteren Bezugspunkt zur Geschichte Wilhelms des Eroberers: Im Chor der Kirche befindet sich weiterhin sein Grab. Die historischen Bereiche der Anlage sind für Besucher geöffnet; dazu gehören der Kreuzgang und Ausstellungen zur Geschichte der Abbaye. Die Abbaye-aux-Dames ist die ehemalige Benediktinerabtei der Trinité de Caen. Wilhelm der Eroberer und Mathilde von Flandern gründeten sie um 1059–1060. Die beiden Abteien setzen unterschiedliche Akzente: Bei der Abbaye-aux-Hommes stehen Grab und historische Bereiche im Vordergrund, bei der Abbaye-aux-Dames die Gründung durch das Herrscherpaar.
Gedenken und Geschichte der Normandie
Das Mémorial de Caen vermittelt die Geschichte des Zweiten Weltkriegs anhand einer immersiven Inszenierung und außergewöhnlicher Archivdokumente. Die Jardins du Souvenir des Mémorial erinnern an die in der Normandie gefallenen Widerstandskämpfer und alliierten Soldaten. Rund um den 6. Juni finden dort jährlich Gedenkfeiern zur Landung der Alliierten statt. Wenn diese Feiern für Ihre Reise wichtig sind, prüfen Sie die konkreten Veranstaltungstermine.
Das Musée de Normandie richtet den Blick auf die Geschichte der Bevölkerung in der gesamten Normandie. Anhand bedeutender archäologischer und ethnografischer Sammlungen reicht die Darstellung von der Vorgeschichte bis zu den großen Migrationen des frühen Mittelalters. Im Vergleich zum auf den Zweiten Weltkrieg bezogenen Mémorial und den mittelalterlichen Bezügen am Château und den Abteien bietet das Museum einen langen regionalgeschichtlichen Zeitbogen. Vom SNCF-Bahnhof erreichen Sie das Musée de Normandie mit der Straßenbahn in 10 Minuten; die Haltestelle heißt Château-Quatrans. Prüfen Sie vor der Fahrt die Linienführung und Haltestelle.
Führungen im Jardin des Plantes
Der Jardin des Plantes bietet auf Anfrage Führungen für Gruppen und Menschen mit Behinderung an. Da sich die Buchungsmodalitäten ändern können, klären Sie eine gewünschte Führung vorab an.
Weitere Reiseziele entdecken: Bernières-le-Patry, Saint-Ouen-Du-Mesnil-Oger, Tracy-Sur-Mer, Le Torquesne, Pont-Farcy, Saint-Pierre-Sur-Dives, Colleville-Montgomery, Le Pré-D'auge
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Calvados.