Fréjeville entdecken
Unterkünfte in Fréjeville
Fréjeville liegt im Pays de Cocagne im Südwesten des Départements Tarn. Zu den Themen des Ortes gehören die Geschichte seiner Kirchen und Brücken, archäologische Funde und die Boucle de l’Agout à Fréjeville.
Kirchen und religiöse Geschichte
Die dem heiligen Hilarus geweihte Kirche Saint-Hilaire wurde innerhalb der Anlage einer Festungsburg errichtet. Eine Kapelle der Kirche ist vollständig mit Fresken von Nicolas Greschny bedeckt. Die Kirche Saint Julien de La Gardié verfiel zunehmend und wurde kurz vor der Französischen Revolution, im Jahr 1789, endgültig zerstört.
Im Weiler Le Pujol steht eine Reproduktion der Statue des heiligen Bartholomäus. Seit 1450 ist für den Weiler ein Ort der Religionsausübung urkundlich belegt. Damit gibt es in Le Pujol sowohl ein konkretes Kunstwerk als auch einen weit zurückreichenden religiösen Bezugspunkt.
Brücken, Waschhaus und Bauformen
Der Pont de Napoléon ist eine Brücke mit Ziegelgewölbe, die 1854 gebaut oder renoviert wurde. Der Pont de La Crémade wurde 1928 vom Architekten M. Gheusi erbaut. Während 1854 beim Pont de Napoléon Bau oder Renovierung bezeichnen kann, sind beim Pont de La Crémade Baujahr und Architekt eindeutig benannt.
Das Waschhaus La Mouline wurde nach den 1950er-Jahren nicht mehr genutzt, weil Waschmaschinen aufkamen. Seine Geschichte unterscheidet sich damit von den Bauwerken, deren Daten mit der Errichtung oder Renovierung verbunden sind: Bei La Mouline steht der Wandel der Nutzung im Mittelpunkt.
Auf dem privaten Anwesen Le Verdet befindet sich ein Taubenturm im Quercy-Stil. Er besitzt neun Pfeiler und 160 Nistkästen. Der Hinweis auf das private Anwesen gehört dabei ebenso zur Einordnung des Bauwerks wie sein Stil und seine baulichen Details.
Orientierung und archäologische Funde
Die heutige Orientierungstafel aus Granit am Le Pioch ist eine Reproduktion der ursprünglichen Holztafel, die 1992 aufgestellt wurde. Das Jahr bezieht sich auf die Holztafel; die Granittafel ist die Reproduktion.
In den archäologischen Gruben am Le Castelas wurden Erde, zerbrochene Dachziegel, Keramikscherben, Glasstücke, Tierknochen, Holzkohle, Asche, Kieselsteine und Eisenreste wie Nägel und Klingen entdeckt. Die Funde umfassen damit unterschiedliche Materialien, von Dachziegeln und Keramik bis zu Glas, Knochen und Eisen.
Boucle de l’Agout und Landschaft
Die Boucle de l’Agout à Fréjeville ist ein einfacher PR-Rundweg mit einer Länge von 14,6 Kilometern. Für die Runde sind 4 Stunden 30 Minuten angegeben; hinzu kommen 192 Höhenmeter im Aufstieg und 193 Höhenmeter im Abstieg. Distanz, Dauer und Höhenmeter geben gemeinsam einen konkreteren Anhaltspunkt für die Zeitplanung als die Streckenlänge allein. Die technischen Routendetails können sich ändern; prüfen Sie sie deshalb vor dem Aufbruch noch einmal.
QR-Code-Tafeln an den zu entdeckenden Orten der Boucle führen Besucherinnen und Besucher per Smartphone oder Tablet zu Beschreibungen und Fotos der Sehenswürdigkeiten und Kulturerbestätten in Fréjeville. Damit lassen sich die Informationen und Bilder zu diesen Orten auf einem mobilen Gerät aufrufen.
Das Tal des Agout in Fréjeville ist als Natura-2000-Schutzgebiet ausgewiesen und zeichnet sich unter anderem durch Fischotter und Süßwasserperlmuscheln aus. Der Schutzgebietsstatus und die genannten Arten setzen einen eigenen landschaftlichen Akzent neben den Kirchen, Brücken und Funden.
Fréjeville im Pays de Cocagne
Der Name Pays de Cocagne geht vor allem auf die „coques“ zurück, eine Stufe der Pastellverarbeitung zur Gewinnung des berühmten Pastellblaus. Dieser regionale Bezug ordnet Fréjeville im Südwesten des Départements Tarn ein. Zusammen mit den Bauwerken, der Ortsgeschichte und der Boucle de l’Agout bietet er verschiedene Themen, an denen Sie Ihre Reiseplanung ausrichten können.
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