Lalbenque: Trüffelmarkt, Feste und Kulturerbe
Unterkünfte in Lalbenque
Wer Lalbenque als Reiseziel auswählt, kann den Aufenthalt nach unterschiedlichen Schwerpunkten planen: dem saisonalen Großhandelstrüffelmarkt, den wiederkehrenden Trüffelveranstaltungen, der Kirche Saint-Quirin oder einer 10,8 Kilometer langen Wanderung.
Trüffelmarkt und Feste
Der Großhandelstrüffelmarkt in Lalbenque findet jeden Dienstag von Dezember bis März statt. Zum Besucherprogramm gehören ab 13:30 Uhr unter der Markthalle des Rathauses eine Trüffelverkostung mit einem teilnehmenden Gastronomiebetrieb, der Mitglied des SRG ist, sowie eine Weinverkostung mit einem Winzer. Da sich genaue Zeiten ändern können, prüfen Sie die Zeiten vor Ihrer Anreise.
Das Trüffelfest findet jedes Jahr am letzten Januarwochenende statt. Zum Programm gehören gastronomische Mahlzeiten, Wettbewerbe im Trüffelsuchen, Konferenzen und Vorführungen ebenso wie Entdeckungswanderungen und Ausstellungen. Kulinarische Angebote stehen damit neben Aktivitäten und Veranstaltungen, die sich mit der Trüffel beschäftigen.
Ein weiterer Anlass ist die riesige Trüffelomelette-Veranstaltung, die jedes Jahr am letzten Dienstagabend im Juli stattfindet und seit mehr als zehn Jahren veranstaltet wird. Jedes Jahr kommen dabei mehr als 600 Gäste zusammen, um die Omelette mit regionalem Käse, Gebäck, Wein und Melone zu verkosten. Die drei Anlässe verteilen sich auf unterschiedliche Reisezeiträume: Der Markt findet von Dezember bis März dienstags statt, das Trüffelfest am letzten Januarwochenende und die Omelette-Veranstaltung an einem Juliabend.
Kirche Saint-Quirin und ländliche Architektur
Die Kirche Saint-Quirin wurde Ende des 15. Jahrhunderts vollständig im gotischen Stil wiederaufgebaut. Ihr breites Langhaus umfasst sechs rippengewölbte Kapellen; der fünfeckige Chor wird von Strebepfeilern gestützt. Die Kirche beherbergt außerdem ein bemerkenswertes Retabel und Holzarbeiten aus dem 17. Jahrhundert, die aus dem Kartäuserkloster von Cahors stammen. So treffen die spätmittelalterliche Gestalt des Kirchenbaus und Ausstattungsstücke aus einem späteren Jahrhundert aufeinander.
Die Befestigungselemente der Kirche scheinen zeitgleich mit dem Wiederaufbau entstanden zu sein; die Kirche gehörte offenbar zu den Verteidigungselementen der Stadtmauer von Lalbenque. Die vorsichtige Einordnung bewahrt die Unsicherheit dieser historischen Verbindung.
Die Caselle de Nouel wurde um 1850 erbaut. Mit einer Höhe von 5,45 Metern ist sie die höchste Caselle der Region. Ihr Gehege diente auf dem Causse dazu, die Herde bei Unwetter unterzubringen oder die Tiere für Pflege und Zählungen zusammenzutreiben. Dort konnten etwa 30 Schafe und Lämmer versammelt werden. Damit lässt sich das Bauwerk nicht nur nach seiner Höhe und Entstehungszeit einordnen: Auch die konkrete Funktion des Geheges wird greifbar.
Wandern in Lalbenque
Eine 10,8 Kilometer lange leichte Wanderung verbindet Geologie mit ländlicher Architektur. Sie führt zu gut erhaltenen Gariottes und Caselles, Schlössern sowie zur Fontaine de La Rouquette. Zur Landschaft gehören außerdem prähistorische Dolmen, historische Trockenmauern, hundertjährige Eichen und duftende Trüffelplantagen. So stehen auf einer Tour unterschiedliche Formen von Natur- und Kulturerbe nebeneinander. Für die Planung sollten Sie die Wegbedingungen vor der Wanderung prüfen.
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