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Asté: Bildhauergeschichte und Kirchenkunst

Unterkünfte in Asté

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Für Kulturgeschichte in Asté bieten die Maison des Ferrère und die Kirche Saint-Saturnin zwei unterschiedliche Ansatzpunkte: hier die Arbeit einer Bildhauer-Dynastie, dort ein Glockenturm und eine historisch datierte Ausstattung. Weitere konkrete Themen sind die Grottes de Médous und der Rundweg Le Casque du Lhéris über die Fontaine de Crastes. Die verschiedenen Zeitangaben und Besuchsformen lassen sich gut auseinanderhalten, wenn Sie den Schwerpunkt Ihrer Reise planen.

Die Bildhauer-Dynastie in der Maison des Ferrère

Die Maison des Ferrère präsentiert einen pädagogischen Rundgang über das Werk einer in Asté ansässigen Bildhauer-Dynastie. Tafeln zeichnen die Entwicklung des Werks der Ferrère-Künstler von der Mitte des 17. Jahrhunderts bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts nach. Damit steht nicht nur ein einzelnes Datum, sondern die zeitliche Entwicklung im Mittelpunkt. Wenn Sie sich für Kunstgeschichte über einen längeren Zeitraum interessieren, bietet dieser Rundgang einen konkreten thematischen Rahmen.

Das Zentrum ist saisonal vom 1. Juni bis zum 30. September geöffnet. Prüfen Sie die Öffnungsangaben vor Ihrer Anreise.

Kirche Saint-Saturnin: Turm, Wiederaufbau und Ausstattung

Die Kirche Saint-Saturnin in Asté ist durch einen eleganten Glockenturm mit Zwillingsarkaden und einer Doppelturmspitze gekennzeichnet. Nach dem Brand von 1754 wurde sie im 18. Jahrhundert wiederaufgebaut; Jean II Ferrère schuf die Ausstattung zwischen 1760 und 1780. Baugeschichte und Ausstattung lassen sich dadurch als zwei unterschiedliche Zeitschichten betrachten: Der Wiederaufbau folgt auf den Brand, während die Ausstattung einen eigenen, enger gefassten Zeitraum hat.

Grottes de Médous und historische Spuren

Die Grottes de Médous können in einem Park mit Mauern eines ehemaligen Klosters besichtigt werden. Für ausländische Gruppen werden audiobegleitete Besichtigungen in fünf Sprachen angeboten: Englisch, Niederländisch, Spanisch, Italienisch und Deutsch. Wenn Sie einen Gruppenbesuch planen, vergleichen Sie die Sprachen mit den Bedürfnissen Ihrer Gruppe.

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Ein historischer Bezugspunkt in Médous ist auch das Kapuzinerkloster, das Claire-Suzanne de Gramont 1616 einrichtete. Dieses Datum ordnet die Einrichtung des Klosters zeitlich ein; die Maison des Ferrère und Saint-Saturnin bieten dagegen andere kunst- und baugeschichtliche Blickwinkel.

Ausblicke auf dem Rundweg Le Casque du Lhéris

Der Rundweg Le Casque du Lhéris über die Fontaine de Crastes bietet Ausblicke auf das Massif du Pic du Midi und die Baronnies. Der Parkplatz für den Rundweg liegt 500 Meter vor der Fontaine de Crastes an der Straße östlich des Dorfes. Damit benennt die Fontaine einen Punkt im Wegverlauf; die Parkplatzangabe ergänzt die Orientierung anhand eines konkreten Orts und einer Himmelsrichtung.

Wenn Sie die kunsthistorischen Themen vergleichen möchten, unterscheiden sich Maison des Ferrère und Saint-Saturnin vor allem durch ihren zeitlichen Fokus: Die Maison spannt den Zeitraum von der Mitte des 17. bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts auf, während Saint-Saturnin mit dem Brand von 1754, dem Wiederaufbau im 18. Jahrhundert und der Ausstattung von 1760 bis 1780 konkrete Eckdaten bietet. So stehen eine länger angelegte Entwicklung der Ferrère-Künstler und die Bau- und Ausstattungsgeschichte einer Kirche nebeneinander.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Hautes-Pyrénées.

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