Rieux-De-Pelleport entdecken
Unterkünfte in Rieux-De-Pelleport
Wandern und Naturaktivitäten
Der als „Le Tour des Vals“ bezeichnete Wanderweg führt durch Rieux-De-Pelleport. Seit Anfang 2025 gehört er zum Departementsnetz der Wanderwege, die von der Communauté d’Agglomération du Pays de Foix-Varilhes unterhalten und markiert werden. Le Tour de Vals ist als leichte Wanderroute eingestuft, 7 km lang und weist 50 m positiven Höhenunterschied auf. Die Einstufung und die beiden Streckenwerte geben unterschiedliche Anhaltspunkte für die Tourenplanung. Angeln zählt ebenfalls zu den örtlichen Naturaktivitäten.
Flusslandschaft an der Ariège
Die Ariège bildet die natürliche Grenze zwischen Rieux-De-Pelleport und Varilhes. Die Bäche Loubens und Artix durchqueren das Gebiet von Rieux-De-Pelleport und münden in die Ariège. Im INPN-Eintrag vom 12. Juni 2025 wird Rieux-De-Pelleport der ZNIEFF Typ 2 „L'Ariège et ripisylves“ zugeordnet. Zu den dort erfassten Lebensräumen zählen vegetationsfreie Kiesbänke sowie mitteleuropäische Eschen- und Erlenwälder an Flüssen. Flussgrenze, Zuflüsse und die beschriebenen Lebensräume geben dem Naturraum seine konkreten geografischen Bezugspunkte.
Kirche und Kulturerbe
Die Kirche Sainte Marie Madeleine wurde im 19. Jahrhundert vollständig wiederaufgebaut; ihre Ursprünge reichen bis in die Mitte des Mittelalters zurück. Im nationalen Kulturerbeinventar ist der Marienaltar der Kirche Sainte-Madeleine verzeichnet. Er besteht aus weißem, grau geädertem Marmor und ist von zwei Säulchen eingefasst. Seine Verzierung aus zwei braunen Marmorplatten wird von einem gotischen Rahmen umgeben. Die Baugeschichte und die detaillierte Gestaltung des Altars bieten zwei unterschiedliche Zugänge zur Kirche: ihre zeitliche Einordnung und ihre Ausstattung.
Château de Pelleport und Ortsgeschichte
Für das Château de Pelleport wird eine Errichtung im 16. Jahrhundert angegeben; eine frühere Befestigung ist bereits für 1390 erwähnt. Die Ruinen liegen westlich von Rieux-De-Pelleport auf einer natürlichen Anhöhe. Erhalten sind Mauerreste aus Flusskieseln und Ziegeln. Auch die Zählung der Grafschaft Foix von 1390 erwähnt den Ort, damals unter dem Namen „Rius de Pelaporc“. Die beiden Hinweise aus unterschiedlichen Zusammenhängen machen die lange Ortsgeschichte greifbar, ohne die frühere Befestigung und das Château zu einer einzigen Bauphase zusammenzufassen.
Zur historischen Dorftradition gehörte die „fête du cochon“: Schweineinnereien wurden im Bach gewaschen, und jede Familie bereitete für das kommende Jahr Würste, Schinken, Pasteten und weitere Wurstwaren zu. Diese Praxis gehört zur Geschichte des Ortes.
Mediathek und Besuch
Seit 2007 ist die interkommunale Mediathek von Rieux-De-Pelleport in einem ehemaligen Klassenraum untergebracht, den das Rathaus zur Verfügung gestellt hat. Während der Öffnungszeiten ist der Zugang für alle frei und kostenlos. Wenn Sie einen Besuch einplanen, prüfen Sie bitte die aktuellen Öffnungszeiten.
Weitere Reiseziele entdecken: Artigat, Mercenac, Biert, Saint-Lizier, Camon, Villeneuve-Du-Latou, Capoulet-et-Junac, Saint Lary
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ariège.