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Malegoude: Geschichte, Landschaft und GR®78

Unterkünfte in Malegoude

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Malegoude bringt Ortsgeschichte, die Kirche Sainte-Marie, das Landschaftsgebiet Razès de Mirepoix und den Pilgerweg GR®78 zusammen. Für Ihre Reiseentscheidung können Sie diese Themen nach Maßstab unterscheiden: vom einzelnen Kirchenbau über die Landschaft bis zur Fernwanderroute.

Landschaft und Aussicht

Malegoude gilt als sehr verstreutes Dorf ohne Straßen. Von Malegoude aus bietet sich ein Panorama auf die Pyrenäenkette.

Die Gemeinde gehört zum Razès de Mirepoix. Eine Ausgabe des Umweltinventars vom 12. Juni 2024 nennt im östlichen Teil des Gebiets, im Bereich von Malegoude und Sainte-Foi, einige Hügelstaubecken. Zum Razès zählen außerdem Trockenrasen mit Orchideen, mediterran beeinflusste Hartlaubgebüsche, Wälder und Vorwälder, Felsen sowie ein Netz von Wasserflächen. Die Ausgabe führt das Gebiet als „site inscrit“ nach dem Gesetz von 1930 und als Gebiet nach der Habitat-Richtlinie.

Kirche Sainte-Marie und Ortsgeschichte

Die Kirche Sainte-Marie steht abseits des Dorfs Malegoude und wird seit 1318 in schriftlichen Aufzeichnungen erwähnt. Ihr Chorhaupt ist vermutlich romanischen Ursprungs. Fassadengestaltung und einige Grundrisse weisen insbesondere auf Beiträge des 19. Jahrhunderts hin. Diese Hinweise helfen, die Baugeschichte differenziert zu lesen: Die romanische Zuschreibung bezieht sich auf das Chorhaupt, während die Merkmale des 19. Jahrhunderts an Fassade und Grundrissen liegen. Die Jahreszahl 1318 datiert die schriftliche Erwähnung, nicht pauschal den gesamten heutigen Bau.

Malegoude besaß spätestens seit 1062 eine befestigte Burg, die vermutlich am Ort der „fume du Castélas“ lag. Eine Urkunde von 1207 belegt die „force de Malegoude“, die vermutlich als kleine befestigte Anlage zu verstehen ist. Die beiden mittelalterlichen Bezüge sind unterschiedlich einzuordnen: Bei der Burg bleibt der Standort vermutet, bei der „force“ die Deutung als kleine Anlage. Auch der Weinbau gehört zur Ortsgeschichte. Malegoude war bis zur Reblauskrise zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine Weinbaugemeinde; diese Krise beendete die wirtschaftliche Tätigkeit.

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Der GR®78 als Pilgerwanderweg

Der GR®78, der Chemin du Piémont Pyrénéen, ist ein Pilgerwanderweg nach Santiago de Compostela. Malegoude wird als Ausgangspunkt des Wegs geführt. Der GR®78 führt durch die Ariège über Mirepoix und Saint-Lizier und setzt sich anschließend nach Spanien fort. Als Fernroute verbindet er Montpellier und Saint-Jean-Pied-de-Port auf 700 Kilometern. Mirepoix und Saint-Lizier verorten den Verlauf in der Ariège; die 700 Kilometer beschreiben die Verbindung zwischen den beiden Endpunkten. Prüfen Sie vor einer geplanten Wanderung aktuelle Routenhinweise.

Eine zeitgebundene Verbindung zum Jakobsweg zeigt die nationale Aktion „1 000 mains pour le chemin de Saint-Jacques“: Sie findet jährlich am ersten Samstag im Oktober statt und wurde am Samstag, dem 7. Oktober 2023, in Malegoude zur gemeinschaftlichen Aufwertung des Jakobswegs angeboten. Wenn diese Aktion für Ihre Reiseplanung wichtig ist, prüfen Sie das Programm des jeweiligen Jahres.

Weitere Reiseziele entdecken: Castelnau-Durban, Château De Montségur, Château-Verdun, Dun, Ganac, Sorgeat, Orgibet, Argein

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ariège.

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