Étival-Clairefontaine entdecken
Unterkünfte in Étival-Clairefontaine
Wenn Sie ein Hotel in Étival-Clairefontaine suchen, können Sie Ihre Ortswahl nach dem Schwerpunkt des Aufenthalts ausrichten: Abteigeschichte, Flusslandschaft und frühere Befestigungen stehen neben Wander- und Radrouten. Der Ort bietet damit mehrere konkrete Anknüpfungspunkte für einen Kultur- oder Aktivaufenthalt. Welche davon im Vordergrund steht, lässt sich anhand der Bauwerke und der unterschiedlichen Streckenprofile einschätzen.
Flusslandschaft und Wege
Étival-Clairefontaine liegt am Ufer der Meurthe, an deren Zusammenflüssen mit dem Rabodeau und der Valdange. Westwärts erstrecken sich der Staatsforst Ban d’Étival und der Gemeindewald zu beiden Seiten des Bachs Vieux Prés.
Die Voie verte Chemin des Abbayes ist eine 16 Kilometer lange, ebene Strecke zum Gehen, Radfahren und Rollschuhfahren. Sie führt durch die Abteien und an den ehemaligen Befestigungsanlagen der Abtei von Étival vorbei. Ihr ebenes Profil und die mehreren möglichen Fortbewegungsarten unterscheiden sie von den eigens beschriebenen Wanderungen und der mittelschweren Radrundtour.
Abtei und Ortsgeschichte
Étival wurde 1147 zu einer bedeutenden Abtei des Prämonstratenserordens. Die Abteikirche von Étival-Clairefontaine ist romanisch und besitzt einen gotischen Chor. Die Abtei liegt am Ufer der Valdange und an der Route des 3 Abbayes. Damit kommen Geschichte, Architektur und die Lage am Fluss an diesem Ort zusammen.
Selbstständige Besichtigungen der Abtei sind möglich; Führungen finden auf Anfrage statt. Die Abtei ist ganzjährig von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Prüfen Sie Öffnungszeiten und Besuchsbedingungen vor Ihrer Reise.
Auch die Papierindustrie gehört zur Ortsgeschichte: Die Papeteries de Clairefontaine wurden 1858 in Étival-Clairefontaine gegründet. Am Standort gehören Papier, Briefumschläge und Hefte weiterhin zu den drei Tätigkeitsbereichen. Das Ferme musée zeigt alte Handwerksberufe und Gegenstände, die früher zum täglichen Leben gehörten. Im Staatsforst von Clairefontaine steht die Kapelle Vierge des Grâces; am 16. August ist sie ein Wallfahrtsort.
An der Pierre d’Appel treffen archäologische und bauliche Zeitspuren aufeinander. Dort wurde zwischen 250 und 170 v. Chr. ein keltisches Oppidum errichtet. Der Aussichtspunkt besteht aus Sandsteinblöcken, die über mehr als 60 Meter fünf übereinanderliegende Plattformen bilden. Er liegt am östlichen Ende eines ehemaligen Befestigungssystems, das 900 Meter lang war und bis zu 11 Meter hoch werden konnte. Die Anlage wurde 1969 als historisches Denkmal eingestuft.
Wandern und Radfahren vergleichen
Der Wanderweg Jean BOLOT ist eine mittelschwere Tour über 12 Kilometer mit 238 Metern Höhenunterschied; als Dauer sind drei Stunden angegeben. Les Pingouins ist mit 6 Kilometern die kürzere der beiden Wanderstrecken und bietet unter anderem einen Aussichtspunkt an der Roche des Corbeaux. Prüfen Sie vor dem Aufbruch Wegverlauf und Bedingungen.
Fürs Radfahren ist die Boucle patrimoine Nr. 17 Les 3 abbayes eine mittelschwere Radrundtour über 28,5 Kilometer mit Start und Ziel in Étival-Clairefontaine. Sie unterscheidet sich damit sowohl von der ebenen Voie verte als auch von den Wanderwegen. Routendetails können sich ändern; prüfen Sie diese vor dem Start.
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