Champ-Le-Duc: romanische Kirche und Geschichte
Unterkünfte in Champ-Le-Duc
Champ-Le-Duc lässt sich über konkrete Kultur- und Wegethemen für die Reiseplanung kennenlernen: die romanische Kirche, ihre historische Ausstattung und die Geocaching-Route „Le trésor des Mocoux“. Notre-Dame de Champ-le-Duc ist seit dem 7. März 1908 als französisches historisches Denkmal klassifiziert. Wenn Sie sich für Baugeschichte und historische Ausstattung interessieren, bietet die Kirche einen klaren Schwerpunkt; die 1,5 Kilometer lange Geocaching-Route ergänzt ihn um eine Aktivität, die an der Kirche beginnt. Die Besuchsmöglichkeiten der Kirche und die Bedingungen für Gruppenführungen gehören ebenfalls zur Planung.
Romanische Kirche und Vogesen-Sandstein
Die Kirche ist im romanischen Stil aus rosafarbenem kristallinem Vogesen-Sandstein errichtet, der aus den Steinbrüchen von Fiménil stammt. Sie steht auf einem Granithügel. Material und Standort sind dabei zwei verschiedene Merkmale: Der Sandstein beschreibt den Baustoff und seine Herkunft, der Hügel den Untergrund, auf dem die Kirche errichtet wurde. Zusammen geben romanische Bauweise, Stein und Granit konkrete Anhaltspunkte für die bauliche Einordnung. Der seit 1908 bestehende Status als französisches historisches Denkmal ergänzt diese Perspektive um eine rechtliche Schutzklassifizierung.
Ausstattung und Geschichte
Die Taufsteine von Notre-Dame de l’Assomption bestehen aus weißem Sandstein und sind mit acht geschnitzten Reliefmedaillons verziert. Sie stammen aus der Zeit vor dem Wiederaufbau des Kirchenschiffs im Jahr 1720. Die Orgel der romanischen Kirche wurde 1781 erbaut und Nicolas Dupont zugeschrieben. Bei ihrem Denkmalschutz sind Instrumentalteil und Gehäuse getrennt erfasst: Der Instrumentalteil wurde am 2. Dezember 1965, das Gehäuse am 9. Juli 1975 unter Schutz gestellt. Diese unterschiedlichen Daten machen die getrennte Geschichte der beiden Orgelbestandteile sichtbar.
Nach dem Brand vom 10. Oktober 1993 wurde die romanische Kirche restauriert; dabei blieben die ursprünglichen Innenfarben erhalten. Fresken aus dem 15. Jahrhundert, die im Zuge der Arbeiten entdeckt wurden, hob man hervor. So stehen in der Kirche verschiedene Zeitbezüge nebeneinander: die Taufsteine aus der Zeit vor 1720, die Orgel von 1781 und die bei der Restaurierung behandelten Fresken.
Ein weiteres Kapitel der örtlichen Geschichte ist das ehemalige Beinhaus auf dem Friedhof von Champ-le-Duc. Es wurde zu einer Begräbniskapelle umgewandelt. Dort wurden acht Pfarrer der Pfarrei bestattet, die zwischen 1805 und 1943 aufeinanderfolgten. Der Ort ist damit auch mit der Erinnerung an die Pfarrer verbunden, die in diesem Zeitraum nacheinander zur Pfarrei gehörten.
Besuche und Veranstaltungen planen
Von Mai bis September kann die Kirche von der Öffentlichkeit ohne Führung besichtigt werden. Ein QR-Code-Rundgang ermöglicht eine selbstständige Besichtigung; da dieses Angebot veränderlich sein kann, prüfen Sie seine Verfügbarkeit vor Ihrem Besuch. Gruppenführungen sind das ganze Jahr über nach vorheriger Anfrage möglich. Wenn Sie eine Führung für eine Gruppe planen, berücksichtigen Sie die notwendige Anfrage im Voraus.
Der Verein La Dame de Champ organisiert jedes Jahr Konzerte in der romanischen Kirche. Die Veranstaltungstermine variieren. Wenn ein Konzert für Ihre Reise entscheidend ist, prüfen Sie die konkreten Konzertdaten, bevor Sie Ihren Aufenthalt planen.
Geocaching und Route
Die Geocaching-Route „Le trésor des Mocoux“ ist 1,5 Kilometer lang und beginnt an der romanischen Kirche von Champ-le-Duc. Für diese Route sollten Materialien und Verfügbarkeit lokal geprüft werden. Die Kirche ist außerdem als Station der Grandes Échappées Vosgiennes aufgeführt. Das sind unterschiedliche Hinweise für die Reiseplanung: Für das Geocaching sind Länge und Startpunkt benannt, während die Kirche bei den Grandes Échappées Vosgiennes als Station aufgeführt ist. Prüfen Sie vor der Abfahrt die jeweiligen Routendetails.
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