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Racrange: Geschichte, Monolith und religiöse Tradition

Unterkünfte in Racrange

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Racrange lässt sich über mehrere konkrete Themen erschließen: eine Ortsgeschichte, die bis ins Jahr 926 zurückreicht, den Monolithen neben der Kirche, eine religiöse Tradition zu Mariä Himmelfahrt und eine Landwirtschaft mit mehreren Betriebszweigen. Für Ihre Reiseplanung helfen diese Schwerpunkte dabei, den Ort nach Ihren Interessen einzuordnen. Historische Besitzwechsel, Ereignisse des 20. Jahrhunderts und eine lokale Legende ergänzen die benannten Ortsbezüge.

Ortsgeschichte von Racrange

Racrange wurde erstmals 926 unter dem Namen RACHERINGA erwähnt. Damals war es ein Rodungsdorf im Besitz der Abtei Saint Arnould in Metz. Im Mittelalter wurden die Ländereien von Racrange nach und nach anderen religiösen Institutionen übertragen: der Abtei Saint-Pierre de Metz, der Templer-Kommende, der Abtei Saint-Martin de Glandières in Longeville-lès-Saint-Avold und dem Deutschen Orden. Im 14. Jahrhundert wurde Racrange Teil des Besitzes des Grafen von Salm. Die Abfolge reicht damit von der frühen Erwähnung als Rodungsdorf über mehrere Besitzwechsel bis zum Grafen von Salm.

Auch die Kriegsereignisse des 20. Jahrhunderts gehören zur Ortsgeschichte. Während des Ersten Weltkriegs starben achtzehn junge Menschen aus der Gemeinde Racrange. Im Zweiten Weltkrieg wurde Racrange im Juni 1940 von der deutschen Armee besetzt und am 15. November 1944 von den Amerikanern befreit. Die beiden Daten markieren für Racrange die Besetzung und die spätere Befreiung.

Monolith und lokale Legende

Der Monolith von Racrange steht auf einem Sockel neben der Kirche. Er ist annähernd kugelförmig und hat einen Durchmesser von etwa 70 cm. Der Monolith wird als etwa 45 Millionen Jahre alter Stein beschrieben. Eine Legende aus dem Jahr 1124 erzählt, er sei als Zeichen eines Fluchs auf die Pfarrgemeinde vom Himmel geschleudert worden. Den Gemeindemitgliedern wurde dabei vorgeworfen, den Zehnten an die Abtei von Longeville-lès-Saint-Avold nicht gezahlt zu haben.

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Religiöse Tradition zu Mariä Himmelfahrt

Die religiöse Tradition zu Mariä Himmelfahrt hat einen konkreten Ablauf: Nach der Messe gehen Gläubige in Racrange zur Grotte bei der Kirche, um zu beten und Maria Loblieder zu singen. Das verbindet die Feier mit einem benannten Ort und mit Gebet sowie Gesang. Die Beschreibung der religiösen Praxis ist keine Aussage über einen allgemeinen Besucherzugang zur Grotte; klären Sie vor einem Besuch, ob ein Zutritt möglich ist und wann die Messe zu Mariä Himmelfahrt in Racrange stattfindet.

Landwirtschaft und Ortscharakter

Polykultur prägt die Landwirtschaft in Racrange. Dazu zählen Getreideanbau, Milchwirtschaft und Rinderhaltung. Der Getreideanbau steht für Pflanzenbau; Milchwirtschaft und Rinderhaltung sind zwei unterschiedliche Zweige der Viehwirtschaft in Racrange.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Moselle.

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