Hombourg-Haut: mittelalterliches Viertel und gotisches Erbe
Unterkünfte in Hombourg-Haut
Hombourg-Haut verbindet ein mittelalterliches Viertel, gotische Sakralbauten, die Musikgeschichte Théodore Gouvys und die Forêt de la Papiermühle. Wenn Sie ein Hotel in Hombourg-Haut suchen, können diese Themen helfen, den Schwerpunkt Ihrer Reise zwischen Baugeschichte, Musik und Natur zu wählen.
Vieux-Hombourg und sein bauliches Erbe
Im mittelalterlichen Viertel Vieux-Hombourg stehen die Häuser dicht gedrängt innerhalb der früheren Befestigungsanlagen. Sie können das Viertel auf einem 2,5 Kilometer langen Fußweg-Rundgang erkunden, der an der Place Jacques de Lorraine beginnt. Die feste Streckenlänge und der benannte Startpunkt machen den Rundgang zu einer klar umrissenen Möglichkeit, den Ort zu Fuß kennenzulernen. La Vieille Porte ist der Haupteingang zur Altstadt und das einzige erhaltene von drei Befestigungstoren.
Die gotische Chapelle Sainte-Catherine ließ der Ritter Simon de Hombourg zwischen 1250 und 1270 errichten; sie ist als Monument historique klassifiziert. Außerhalb geführter Besichtigungen ist die Kapelle nur von außen zu sehen. Während der vom Fremdenverkehrsamt geführten Besichtigungen ist sie geöffnet. Wenn Sie das Innere sehen möchten, prüfen Sie die Termine der Führungen vorab.
Gotische Architektur und geschützte Ensembles
Die Collégiale Saint-Étienne wurde für ein Kanonikerstift errichtet, das 1254 in Hombourg-Haut gegründet wurde. Der Bezug zum Kanonikerstift ordnet die Kirche als Bau für eine geistliche Gemeinschaft ein. Der Bau der gotischen Kirche begann im späten 13. Jahrhundert und war um 1400 abgeschlossen. Im Vergleich zur Chapelle Sainte-Catherine, deren Bau in die Jahre 1250 bis 1270 fällt, setzt die Baugeschichte der Collégiale später ein. Anders als die dicht gedrängten Häuser im Vieux-Hombourg steht sie auf einem felsigen Vorgebirge und ist von nahezu allen Seiten sichtbar.
Die ehemalige Anlage Château fort lag zwischen der Collégiale Saint-Étienne und der Chapelle Sainte-Catherine. Zum geschützten Denkmalensemble Château d’Hausen gehören die Fassaden und Dächer des Schlosses und seiner Nebengebäude einschließlich der Orangerie, der gesamte Garten, die Fassaden und Dächer des Gärtnerhauses sowie die Einfriedungsmauer des Anwesens. Der Schutz erfolgte durch Erlass vom 5. Juni 2019.
Théodore Gouvy und die Musik
In der Villa Gouvy lebte der Komponist Théodore Gouvy die letzten 30 Jahre seines Lebens und komponierte dort seine wichtigsten Werke. Für Besuche der Villa ist eine Terminvereinbarung erforderlich; gewöhnlich ist sie nicht für die Öffentlichkeit geöffnet. Das Festival international Théodore Gouvy bietet jedes Jahr eine Konzertreihe, in der die Kompositionen des örtlichen Komponisten gewürdigt werden. Konkrete Konzerttermine sollten Sie vor der Reise prüfen.
Spaziergänge und Wanderungen
Die Forêt de la Papiermühle eröffnet einen anderen Schwerpunkt als die enge historische Bebauung: Sie zählt zu den größten Wäldern der Moselle und ist der zweitgrößte Wald des gesamten Kohlebeckens. Spaziergänger und Wanderer nutzen das Waldgebiet; Wander- und Fahrradrouten sind bei der Touristeninformation erhältlich. Damit stehen in Hombourg-Haut sowohl ein fest bemessener 2,5-Kilometer-Rundgang durch das mittelalterliche Viertel als auch Routen im großen Waldgebiet als unterschiedliche Bewegungsformen zur Wahl.
Weitere Reiseziele entdecken: Diane-Capelle, Basse-Ham, Ennery, Grindorff-Bizing, Berling, Bérig-Vintrange, Peltre, Valmont.
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