Moncel-Lès-Lunéville: Wald, Wasser und Kulturerbe
Unterkünfte in Moncel-Lès-Lunéville
Moncel-Lès-Lunéville liegt zwischen der Meurthe und der Forêt domaniale de Mondon. Wenn Sie ein Hotel für einen Aufenthalt suchen, können Sie Ihre Planung an den Themen ausrichten, die Sie interessieren: Waldwege und Teiche oder die Geschichte des Ortes. Die Landschaft und die verschiedenen Aktivitäten bieten dafür konkrete Anhaltspunkte.
Wald und Wasser für Ihre Reiseplanung
Die Forêt domaniale de Mondon bietet zahlreiche ebene Wege auf breiten Pfaden. Eine Ausnahme bilden die Wege in der Nähe des Grand Étang. Am Étang Communal stehen Tische und Bänke. Sie erreichen den Teich über die N59 in Richtung Saint-Dié an der Ausfahrt „Sablière“ oder über den Weg hinter der Zone de l’Ecosseuse entlang der Meurthe.
Routen und Aktivitäten auswählen
Der Parcours de santé nutzt die Wege der Forêt de Mondon und umfasst 20 Stationen. Er beginnt im Wald und dauert ungefähr 40 Minuten. Für den Parcours d’orientation à Mondon gibt es drei Schwierigkeitsstufen: Grün ist für Anfänger, Blau für Fortgeschrittene und Gelb für Experten. So unterscheiden sich die Angebote nach Zeitangabe und ausgewiesener Schwierigkeit.
Mit dem Fahrrad führt die Circuit vélo boucle de Mondon von der Forêt de Mondon in Moncel-Lès-Lunéville über eine ungefähr 10 Kilometer lange Schleife. Sie kann mit Mountainbikes und Trekkingrädern befahren werden und gilt als familienfreundliche Radtour. Die Beschilderung entlang der Schleife weist Radfahrer zum Grand Étang. Für die Planung stehen damit unterschiedliche Orientierungspunkte zur Verfügung: eine ungefähre Dauer beim Parcours de santé und eine ungefähre Streckenlänge bei der Radtour.
Die Étangs fédéraux René Boury bestehen aus einem großen Teich mit 11,5 Hektar und einem kleineren mit 3,5 Hektar. Zum Angeln sind sie für Mitglieder einer AAPPMA in Meurthe-et-Moselle oder einer der URNE angeschlossenen AAPPMA geöffnet. Diese Mitgliedschaftsbedingung gehört zur Wahl dieses Angelziels.
Ortsgeschichte und Architektur
Die Abbaye de Beaupré wurde 1135 für reformierte Bernhardinermönche des Zisterzienserordens gegründet. Auf dem Gelände der ehemaligen Abtei befindet sich La petite Pologne. Das Gebäude wurde ursprünglich als maison de plaisance, also als Lust- und Wohnhaus, errichtet. Sein palladianisch inspirierter Grundriss umfasst Wohnhaus, Schafstall und Stall. Nicolas-François Mathieu kaufte Materialien der Konventsgebäude, die beim Brand von 1796 zerstört worden waren.
La petite Pologne befindet sich in Privatbesitz und steht seit dem 9. Oktober 2024 teilweise unter Schutz als Monument historique. Der Eigentümer gestattet den Zugang zum Gelände von Beaupré nicht; eine Schranke versperrt die Zufahrtsstraße. Die Bau- und Ortsgeschichte lässt sich außerdem an weiteren Stationen nachvollziehen: Eine frühere Kirche wurde nach ihrer Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg um 1700 wiederaufgebaut. Die Église de Moncel-Lès-Lunéville wurde 1837 erbaut und ist dem heiligen Martin gewidmet.
Ein Denkmal für das 314e Régiment de la 79e DI und das 749e bataillon de Chars Destroyer erinnert an die Überquerung der Meurthe vom 20. bis 23. September 1944. Les Wagons begann 1879 als Industriestandort und war lange mit der Herstellung von Eisenbahn- und Automobilfahrzeugen verbunden. Zusammen zeichnen diese Orte verschiedene Abschnitte der lokalen Geschichte nach.
Öffentlicher Nahverkehr und Carsharing
LUNEO verkehrt montags bis samstags auf zwei regulären Stadtlinien und verbindet Lunéville, Chanteheux, Moncel-Lès-Lunéville und Jolivet. Außerdem verfügt Moncel-Lès-Lunéville im Rahmen von Voiture Lulu über ein Elektrofahrzeug für Carsharing. Bei der Planung Ihres Aufenthalts können diese Verkehrsinformationen neben den Wald-, Wasser- und Geschichtsthemen in Ihre Entscheidung einfließen.
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