Badonviller entdecken
Unterkünfte in Badonviller
Badonviller verbindet Fayencegeschichte, Baugeschichte, Erinnerungsorte des Ersten Weltkriegs und eine Wanderroute mit konkreten Wegdaten. Wenn Sie ein Hotel in Badonviller suchen, können Sie überlegen, ob Sie Ihren Aufenthalt vor allem mit Handwerk, Gedenkorten oder einer Wanderung verbinden möchten. Die unterschiedlichen Themen bieten verschiedene Zugänge zur Geschichte des Ortes.
Kirche und Fayencegeschichte
Die Église in Badonviller steht seit dem 14. Februar 1921 als historisches Monument unter Schutz. Ihre Hauptbauphase fällt in die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts. Damit liegen Bauzeit und Unterschutzstellung in deutlich verschiedenen historischen Abschnitten. Die Datierung gibt der Kirche einen eigenen baugeschichtlichen Bezugspunkt neben den Erinnerungsorten, die vom Ersten Weltkrieg geprägt sind.
Die Maison du Patrimoine in Badonviller vereint in ihrer dauerhaften Sammlung Stücke aus den Fayencerien von Pexonne und Badonviller. Hier steht damit nicht ein einzelnes Bauwerk, sondern Fayence aus zwei Manufakturen im Mittelpunkt. Der Eintritt ist kostenlos. Während der Sommersaison gibt es Live-Demonstrationen von Techniken zur Fayenceherstellung. Prüfen Sie vor dem Besuch das aktuelle Programm und die Eintrittsinformationen, denn das Angebot ist saisonal und Eintrittsregelungen können sich ändern.
Gedenkorte des Ersten Weltkriegs
Die Nécropole Nationale in Badonviller bewahrt die sterblichen Überreste von 2.653 französischen Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg sowie von 28 französischen Soldaten, die zwischen 1939 und 1945 gefallen sind. Eine Skulptur erinnert dort an die Gefallenen von La Chapelotte. Sie stand ursprünglich am Col de La Chapelotte und wurde später an diesen Erinnerungsort versetzt. Die Nécropole ist täglich und ganzjährig zugänglich; prüfen Sie die Zugangsbedingungen vor Ihrer Reise erneut.
Ein weiterer Gedenkort ist das Monument du 358ème R.I. Es wurde 1924 zum Gedenken an die Infanteristen errichtet, die zwischen Februar 1915 und Juni 1916 in diesem Abschnitt gefallen waren. Das Monument steht am Ort des Village-Nègre, eines früheren französischen Kantonnements in der Nähe der Front. Die Nécropole bewahrt die sterblichen Überreste Gefallener, während das Monument an ein Regiment und einen bestimmten Kampfzeitraum erinnert. Die versetzte Skulptur wiederum hält das Gedenken an die Gefallenen von La Chapelotte an einem anderen Erinnerungsort präsent.
Wandern auf dem Circuit des vallées
Der Circuit des vallées beginnt in Badonviller am Monument du 358 RI an der D992. Die Route ist 11 Kilometer lang und weist 290 Höhenmeter im Aufstieg auf. Unterwegs führt sie an der Grotte des Poilus vorbei, die während des Ersten Weltkriegs als Sanitätsstelle diente. So gehören konkrete Wegdaten und ein weiterer historischer Ort zu derselben Wanderroute. Länge und Aufstieg sind zwei unterschiedliche Anhaltspunkte für Ihre Planung; Wegweisung und Bedingungen sollten Sie vor der Wanderung prüfen.
Der Ausgangspunkt am Monument verbindet die Wegplanung mit einem Gedenkort, dessen Geschichte über die Wanderung hinausreicht: Errichtet wurde es 1924 für die zwischen Februar 1915 und Juni 1916 gefallenen Infanteristen. Auf der Route begegnet Ihnen mit der Grotte des Poilus ein weiterer Bezug zur Kriegszeit, diesmal an einem Ort, der als Sanitätsstelle diente. Diese unterschiedlichen Erinnerungsbezüge geben der Wanderung einen historischen Rahmen, während Streckenlänge und Höhenmeter die praktischen Angaben für Ihre Tour liefern.
Für Ihren Aufenthalt können Sie die dauerhafte Fayence-Sammlung, die sommerlichen Vorführungen, die Erinnerungsorte und die Wanderung als unterschiedliche Schwerpunkte betrachten. So lässt sich Badonviller anhand der Themen wählen, die Sie besonders interessieren, ohne die Orte auf eine einzige historische Perspektive zu reduzieren.
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