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Damvillers: Kunst, Geschichte und Natur

Unterkünfte in Damvillers

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Damvillers verbindet ein ausgeprägtes Erbe rund um Kunst und Ortsgeschichte mit einem Naturraum nahe der Thinte. Für Ihre Wahl des Aufenthalts geben unterschiedliche Themen Orientierung: das Monument für den Maler Jules Bastien-Lepage, die Église Saint-Maurice, Spuren der früheren Befestigung und die Ballastières. Dazu kommen Wege mit jeweils eigenem Schwerpunkt – ein pädagogischer Rundweg im Naturgebiet und ein Rundweg, der Kunstwerke in die Gassen und die hügelige Landschaft einbezieht.

Kunst, Architektur und Ortsgeschichte

Das Monument à Jules Bastien Lepage wurde 1889 in Damvillers errichtet, um an den dort geborenen Maler zu erinnern. Das Werk stammt von Auguste Rodin. Damit begegnen an einem Denkmal zwei unterschiedliche Rollen: Jules Bastien-Lepage ist die geehrte Persönlichkeit, Rodin der Künstler.

Die Église Saint-Maurice ist seit dem 9. Juni 1921 vollständig als historisches Denkmal klassifiziert. Die Kirche in Damvillers weist Hauptbauphasen aus dem 15. und dem 18. Jahrhundert auf. Die Klassifizierung bezeichnet ihren Schutzstatus; die Bauphasen ordnen ihre Architektur zeitlich ein.

Auch die städtischen Befestigungsanlagen führen in verschiedene Epochen. Ihr Ursprung wird wahrscheinlich im 13. Jahrhundert angesetzt, eine Hauptbauphase gehört ins 16. Jahrhundert. Von der ehemaligen Porte de Verdun sind Reste erhalten; das Tor selbst wurde 1922 zerstört. Die Überreste stehen mit der spanischen Besatzungszeit in Verbindung.

Eine weitere Erinnerung gilt E. M. Gérard: Seine Statue wurde 1858 eingeweiht. Gérard war ein in Damvillers geborener Marschall und Pair von Frankreich. Neben dem Monument für Jules Bastien-Lepage lernen Sie damit eine weitere Persönlichkeit kennen, die in Damvillers geboren wurde.

Die Ballastières und ihre Naturgeschichte

Die Ballastières de Damvillers umfassen knapp 20 Hektar nahe des Flusses Thinte. Das Gebiet ging aus einer früheren Kies- und Sandabbaufläche hervor. Ein etwa einen Kilometer langer pädagogischer Rundweg führt durch das Gebiet und ist ganzjährig frei zugänglich. Ein Aussichtspunkt und ein Beobachtungsposten dienen dazu, der Öffentlichkeit die ökologische Vielfalt des Gebiets zu vermitteln.

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Auch die Weißstörche gehören zur Naturgeschichte Damvillers: Sie wurden hier 1991 wieder angesiedelt. Stand 20. August 2026 waren elf Weißstorch-Nester erfasst. Die Jahreszahl der Wiederansiedlung und die zeitgebundene Nestzahl beschreiben dabei unterschiedliche Aspekte: die Entwicklung der Störche am Ort und den späteren erfassten Bestand.

Zu Fuß durch Damvillers

Der Circuit Jules Bastien-Lepage setzt einen anderen Schwerpunkt als der Weg bei den Ballastières. Er führt zu Fuß durch die Gassen und die hügelige Landschaft von Damvillers und zeigt zehn Gemälde des Künstlers. Während der pädagogische Rundweg die ökologische Vielfalt des Naturgebiets vermittelt, verbindet der Circuit Jules Bastien-Lepage Kunst mit den Gassen und der Landschaft. So unterscheiden sich die beiden Wege vor allem durch ihre Themen: Naturvermittlung hier, die Gemälde Jules Bastien-Lepages dort.

Prüfen Sie vor dem Besuch die aktuellen Zugangs- und Routenhinweise.

Weitere Reiseziele entdecken: Ville-Sur-Saulx, Moirey-Flabas-Crépion, Vacherauville, Vaux-devant-Damloup, Seigneulles, Nettancourt, Watronville, Bonnet.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Maas.

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