Lommoye: Natur und Kulturerbe
Unterkünfte in Lommoye
In Lommoye führen mehrere Themen durch die Reiseplanung: das Quellgebiet des Ru de Bonnières-sur-Seine, die Forêt de Rosny, historische Bauwerke und Theaterangebote.
Landschaft und Natur rund um Lommoye
Das Quellgebiet des Ru de Bonnières-sur-Seine liegt in Lommoye und La Villeneuve-en-Chevrie. Der Wasserlauf fließt nicht durchgehend; am Brückenstandort an der Rue Paster in Lommoye wurde ein fließender Abschnitt beobachtet. Die Randzone der Forêt de Rosny betrifft Lommoye, La Villeneuve-en-Chevrie und Boissy-Mauvoisin. Einige Gehölze setzen den großen Naturraum auf dem Plateau fort, während das bewaldete Massiv die Horizontlinie prägt.
Im weiteren regionalen Umfeld erstreckt sich das Natura-2000-Gebiet Boucles de Moisson, Guernes et forêt de Rosny zwischen dem Seine-Tal und dem Plateau von Lommoye. Es besteht aus drei Landschaftseinheiten und erweitert den Blick auf die Natur über die Randzone des Waldes hinaus. Eine Mitteilung vom 15. Mai 2023 nennt Lommoye als Standort der größten Wochenstube des Großen Mausohrs mit gefransten Ohren (Myotis emarginatus) in der Region Île-de-France.
Fußwege und Sehenswürdigkeiten im Wald
Die Forêt régionale de Rosny liegt nicht vollständig in Lommoye und kann über zahlreiche Fußwege erkundet werden. Zu den dort für Besucher sichtbaren Sehenswürdigkeiten gehören der Kiosque de Rosny, die Überreste des Château des Beurons und die Eiche Chêne Mademoiselle. So lassen sich beim Blick auf den Wald Naturraum und einzelne benannte Orte unterscheiden. Prüfen Sie vor Ihrer Reise die Zugänge und Wegbedingungen.
Baugeschichte vom Domaine bis zur Kirche
Die Ursprünge des Domaine de Mauvoisin reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück. Damals ließ Raoul de Mauvoisin, Herr von Rosny, dort ein Schloss mit mehreren Nebengebäuden errichten: dazu gehörten ein Bauernhof, ein Gefängnis und Verliese. Zum Domaine gehört außerdem ein Taubenschlag aus dem 18. Jahrhundert. Die beiden Zeitangaben geben einen konkreten Rahmen für die Baugeschichte des Anwesens, vom mittelalterlichen Schlossbau bis zu einem späteren architektonischen Element.
Die Kirche Saint-Léger ist ein Kalksteingebäude aus dem 13. und 16. Jahrhundert; ihr Glockenturm wurde 1868 wiederaufgebaut. Das romanische Eingangsportal ist mit stern- und zickzackförmig gemusterten Archivolten verziert. Im Inneren hat die Kirche ein rechteckiges Langhaus mit einem Seitenschiff an der Nordseite und drei Maßwerkfenstern. Glasmalereien aus dem 19. Jahrhundert stellen die vier Evangelisten dar. Auch die Bronzeglocke lässt sich zeitlich einordnen: Sie stammt aus dem Jahr 1771 und ist als bewegliches historisches Denkmal geschützt. Wenn Sie die Kirche von innen besichtigen möchten, erkundigen Sie sich vorab nach den örtlichen Öffnungsbedingungen; diese können variieren.
Zur Geschichte Lommoyes gehört auch das Priorat der Heiligen Dreifaltigkeit. Es war eine Dependance der Abtei Bec-Hellouin und wurde während der Französischen Revolution zerstört.
Aufführungen und Schulungen
In der Ferme Théâtre Chapiteau in Lommoye bietet die Compagnie Étincelle Bouillasse Aufführungen, Umzüge sowie Schulungen in Clowntechniken und Theater an. Damit kommt zu den Bau- und Landschaftsthemen ein Angebot aus den darstellenden Künsten hinzu. Da sich Programm und Schulungszeiten ändern können, prüfen Sie vor einer konkreten Planung die aktuellen Termine.
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