Auffargis: Natur und Baukultur zwischen Tal und Wasserwegen
Unterkünfte in Auffargis
Auffargis verbindet einen ökologisch bedeutsamen Talraum mit Spuren königlicher Wasserbaugeschichte und Bauwerken unterschiedlicher Epochen. Für die Planung Ihres Aufenthalts ergeben sich damit verschiedene Schwerpunkte: Sie können Landschaftsräume in den Blick nehmen, eine Wanderung mit historischen Teichen und Gräben verbinden oder die lokale Architektur kennenlernen.
Tal, Wald und historische Wasserwege
Das Tal des ru des Vaux ist ein ökologisch besonders bedeutsamer Bereich des Regionalen Naturparks. In seiner Talsohle liegen Feuchtlebensräume; die sandigen Hänge sind von Sandsteinblöcken geprägt. Feuchter Talgrund und sandige, steinige Hangbereiche bilden so unterschiedliche Landschaftselemente innerhalb desselben Tals.
Auffargis gehört außerdem zu den Gemeinden, die in die Réserve biologique dirigée de la Forêt de Rambouillet einbezogen sind. Das ist ein weiterer Aspekt der geschützten Landschaft rund um den Ort.
Die Wanderung „Vallée intime et rigoles royales“ durchquert zunächst das bewaldete Tal des ru des Vaux und führt danach entlang von Teichen und Gräben, die unter Ludwig XIV. angelegt wurden. Hier stehen der Talraum und die historischen Wasseranlagen gemeinsam im Mittelpunkt. Die Wanderung „L’aqueduc de Vieille-Église et les rigoles d’Auffargis“ erschließt einen Teil des hydraulischen Netzes, das Wasser zum Schloss Versailles leitete. Die beiden Wege setzen damit unterschiedliche Akzente: einmal die Abfolge von Tal, Teichen und Gräben, einmal die Erkundung eines Abschnitts des Netzes.
Eine weitere Tour ist „De l’ancienne Sablière aux eaux“: Sie ist fünf Kilometer lang und verläuft im Bois domanial des Vindrins östlich von Auffargis. Damit ergänzt ein Waldgebiet die landschaftlichen und wasserbaugeschichtlichen Themen der anderen Wanderungen. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die örtlichen Bedingungen und bei der Aquädukt-Wanderung die aktuelle Markierung.
Bauwerke und Ortsgeschichte
Das Lavoir de Saint-Benoist ist ein Waschhaus im Art-déco-Stil. Die Familie Rothschild ließ es 1929 erbauen und schenkte es den Bewohnern des Weilers. An diesem Bauwerk treffen eine konkrete Entstehungszeit, ein klar benannter Stil und eine Schenkungsgeschichte zusammen.
Im Manoir des Arts präsentieren Cyrille Morin und Muriel Chéné Glas- und Kristallarbeiten; eine Dauerausstellung zeigt ihre Werke. Wenn Sie die Galerie besuchen möchten, prüfen Sie vorab die aktuellen Besuchsarrangements, denn diese können sich ändern.
Die heutige Pfarrkirche Saint-André wurde 1854 erbaut. Ihr Glockenturm mit Vorhalle ist typisch für die religiöse Architektur der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Beim Château de la Fontaine stehen eine andere Entstehungsgeschichte und architektonische Details im Vordergrund: Der Architekt Yver entwarf das Château 1876 für sich selbst. Verzierungen aus Kalkstein und roten Ziegeln sowie Türme mit pfefferkannenförmigen Dächern prägen seine Gestaltung.
Zur Fontaine du Roi gehören ebenfalls unterschiedliche Besuchsaspekte: Die Quelle ist durch eine Kuppel aus Mühlsteinen geschützt, und der Garten bietet Spaziergängern einen geschützten Aufenthaltsbereich. So verbindet sich hier ein markantes Bauelement mit einem Ort zum Verweilen.
Weitere Reiseziele entdecken: Le Pecq, Voisins-Le-Bretonneux, Saint-Léger-En-Yvelines, Le Tremblay-Sur-Mauldre, Guyancourt, La Boissière-Ecole, Blaru, Montalet-le-Bois.
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