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Villiers-Sur-Morin: Malerei, Mühlen und Wanderwege

Unterkünfte in Villiers-Sur-Morin

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Villiers-Sur-Morin lässt sich über Wandern, Kunst und die Geschichte örtlicher Mühlen kennenlernen. Das Gemeindegebiet grenzt an den Grand Morin. Zwei Wanderschleifen beginnen hier und setzen unterschiedliche thematische Akzente. Ergänzend geben ein Gemälde in der Kirche Saint-Rémi und datierte Mühlennutzungen konkrete Anknüpfungspunkte.

Wanderschleifen mit unterschiedlichen Themen

Die Schleife Nr. 12 „Peintures des paysages de Villiers-sur-Morin“ beginnt in Villiers-Sur-Morin. Ihr Titel lenkt den Blick auf Landschaftsmalerei. Ebenfalls hier beginnt die Schleife Nr. 11 „Trois Brassets pour une Chapelle“. Sie führt auf den Spuren von Malern des 19. Jahrhunderts sowie von Templern und Kapuzinern. Damit stehen bei den beiden Routen unterschiedliche Themen im Vordergrund: Landschaften auf der einen, mehrere historische und kulturelle Bezüge auf der anderen.

Für die Auswahl zwischen den Beschreibungen hilft dieser thematische Unterschied: Nr. 11 bündelt drei benannte Bezüge, während Nr. 12 bereits im Titel die Landschaftsmalerei hervorhebt. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuellen Wegbedingungen vor Ort.

Auf regionaler Ebene umfasst La Vallée des Peintres sechs Wanderwege rund um Crécy-la-Chapelle, Villiers-sur-Morin, Couilly-Pont-aux-Dames, Voulangis und Coutevroult. Diese fünf genannten Orte bilden den geografischen Rahmen des Angebots. So lässt sich Villiers-Sur-Morin in einem größeren Wandergebiet einordnen, ohne die jeweiligen Startpunkte der Schleifen miteinander gleichzusetzen.

Kunst und Mühlengeschichte

Ein konkreter Kunstbezug befindet sich in der Kirche Saint-Rémi: das Gemälde „La Rencontre du Christ ressuscité et de Marie-Madeleine“. Es ergänzt die allgemeine Ausrichtung auf Malerei um ein bestimmtes Werk an einem benannten Ort. Die Ortsgeschichte der Mühlen eröffnet einen anderen Blick auf Villiers-Sur-Morin.

Im Jahr 1839 gab es am linken Ufer des Grand Morin drei Mühlen: Ballé, Guillaume und Rivault. Für die Moulin Guillaume ist eine Abfolge verschiedener Nutzungen überliefert: Ursprünglich war sie eine Tuchmühle, 1650 wurde sie zur Ölmühle, danach zur Eisenmühle und 1838 wieder zur Getreidemühle. Die Stationen machen mehrere Veränderungen ihrer Funktion greifbar.

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Eine weitere datierte Umwandlung betrifft die Moulin Revault: Sie wurde 1900 zu einer Chamoiserie. Im Vergleich dazu steht bei der Moulin Guillaume eine Abfolge von Nutzungswechseln im Mittelpunkt, bei der Moulin Revault die Umwandlung in einem bestimmten Jahr. Zusammen geben die beiden Mühlengeschichten unterschiedliche Einblicke in die frühere gewerbliche Nutzung.

Apfelverarbeitung und Workshop

Die Apfelbruderschaft pflegt etwa dreißig Apfelbäume, erntet deren Früchte und lässt sie von einem professionellen Cidre-Hersteller zu Cidre und Apfelsaft verarbeiten. Die ungefähre Größenordnung gehört zum Bild dieser Arbeit; die Absprachen zur Verarbeitung können sich ändern. Wenn Sie sich für den aktuellen Stand interessieren, prüfen Sie ihn vorab.

Der Étang de Villiers ist für den Workshop „Pêche Nature découverte“ reserviert. Wenn Sie sich dafür interessieren, prüfen Sie Termine und Anmeldung vorab.

Weitere Reiseziele entdecken: Égreville, Thénisy, Bois-Le-Roi, Marne-La-Vallée, Montceaux-Lès-Provins, Léchelle, Mareuil-Lès-Meaux, Bouleurs.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Seine-Et-Marne.

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