Montry: Aqueduc de la Dhuis und Ortsgeschichte
Unterkünfte in Montry
In Montry stehen das Aqueduc de la Dhuis, historische Bauwerke und kommunale Angebote für unterschiedliche Seiten der Ortsgeschichte. Das Aqueduc verweist auf die Wasserversorgung von Paris; das Château de la Haute Maison ist mit Ereignissen von 1870 und 1940 verbunden. Für Ihre Reiseplanung sind außerdem Verkehrs- und Zugangsinformationen wichtig.
Anreise und Besuchsbedingungen
Montry Condé ist eine Haltestelle der Tramlinie T14, die Esbly mit Crécy-la-Chapelle verbindet. Prüfen Sie vor der Fahrt die aktuellen Fahrgastinformationen, wenn Sie die Linie für Ihre An- oder Weiterreise einplanen.
Der Zugang zu beiden Ufern des Canal du Grand Morin in Montry ist seit dem 15. Oktober 2025 aufgrund einer Präfekturanordnung bis zum Erlass einer neuen Aufhebungsanordnung untersagt. Prüfen Sie vor einem Besuch den aktuellen Stand der Beschränkung.
Aqueduc de la Dhuis und Wege
Das Aqueduc de la Dhuis ist ein unterirdisches Bauwerk der Wasserversorgung. Es wurde zwischen 1863 und 1865 errichtet, um Paris mit Trinkwasser zu versorgen. Ein sechs Kilometer langer Abschnitt verläuft durch die Gemeinden Chessy, Coupvray und Montry. Bauzeit und Zweck ordnen das Aqueduc als Trinkwasserinfrastruktur des 19. Jahrhunderts ein. Sein lokaler Verlauf durch drei Gemeinden steht dabei einer Versorgungsaufgabe gegenüber, die auf Paris ausgerichtet war.
Ein breiter, begrünter Weg in Montry dient dem Schutz des Aqueduc de la Dhuis. Wenn Sie ihn einplanen, prüfen Sie die Wegbedingungen vor Ort. Ein Besucherweg verläuft in Montry an der Umfriedung des Château de Montry entlang. Die beiden Beschreibungen setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Beim begrünten Weg ist es der Schutz des Aqueduc, beim Besucherweg die Umfriedung des Château de Montry.
Historische Bauwerke und kommunale Angebote
Die ehemalige Kirche Notre-Dame de l’Assomption wurde 1185 von Simon, dem Bischof von Meaux, errichtet. Beim Château de la Haute Maison liegen zwei spätere historische Stationen: Während des Krieges von 1870 trafen sich dort Bismarck und Jules Favre; 1940 wurde das Château zu einem der drei alliierten Hauptquartiere. Die drei Jahreszahlen haben unterschiedliche Funktionen: 1185 datiert die Errichtung der Kirche, 1870 das Treffen während des Krieges und 1940 den Status des Château als eines der drei alliierten Hauptquartiere.
Im Park des Château de Montry steht ein außergewöhnlicher Japanischer Schnurbaum, der als „Arbre remarquable de France“ ausgezeichnet ist. Dieser Naturbezug unterscheidet sich von den Bauwerken, deren Bedeutung durch Errichtungsdatum oder historische Ereignisse geprägt ist. Die Médiathèque de Montry bietet Erwachsenen und Kindern die kostenlose Ausleihe von Büchern, DVDs und Zeitschriften. Erkundigen Sie sich vor dem Besuch nach den aktuellen Ausleihbedingungen.
Weitere Reiseziele entdecken: Chelles, Vulaines-lès-Provins, Fontenailles, Fericy, Guérard, Champeaux, Crécy-La-Chapelle, Thénisy.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Seine-Et-Marne.