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Ferrières-En-Brie zwischen Kirchengeschichte und Wald

Unterkünfte in Ferrières-En-Brie

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Die Reiseentscheidung für Ferrières-En-Brie kann sich an zwei konkreten Themen orientieren: den historischen Zeugnissen rund um die Église Saint-Rémy und der Forêt régionale de Ferrières, in deren Umfeld die Gemeinde liegt. Hinzu kommen die Geschichte des Café Saint-Rémy und die Räume des Château de Ferrières. Wenn Sie ein Hotel suchen, hilft dieser Überblick, Kultur, Wald und die jeweiligen Besuchsanlässe bei der Wahl des Reiseziels abzuwägen.

Kirchengeschichte und Bauzeugnisse

Die Église Saint-Rémy wird in einer Urkunde Odon de Sully, Bischof von Paris, aus dem Jahr 1000 erwähnt. In der Kirche sind mehrere Grabstelen aus dem 14. und 15. Jahrhundert noch sichtbar. So stehen eine schriftliche Erwähnung aus dem Jahr 1000 und Grabstelen aus dem 14. und 15. Jahrhundert als unterschiedliche historische Bezugspunkte nebeneinander.

Auch das Café Saint-Rémy hat eine Geschichte, die sich an einem konkreten Gebäude ablesen lässt. Es war in einem Postrelais aus dem 19. Jahrhundert untergebracht. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde das Gebäude auf Initiative der Familie Rothschild als Café mit einem Aufführungssaal im Obergeschoss eingerichtet. Die Fassade ist mit vier Keramiktafeln des Keramikers A.-J. Arnoux geschmückt. Damit gehören sowohl die frühere Nutzung als auch ein bestimmtes dekoratives Detail zu den örtlichen Kulturthemen.

Forêt régionale: Wege, Natur und Anreise

Ferrières-En-Brie zählt zu den Gemeinden im Umfeld der 3.157 Hektar großen Forêt régionale de Ferrières. Ein Grande-Randonnée-Weg durchquert das Massiv von einer Seite zur anderen. Daneben ist die Promenade du Cormier ein 5 Kilometer langer Spazierweg. Die Angaben zeigen zwei unterschiedliche Wegbezüge: Beim Grande-Randonnée-Weg ist die Querung des Massivs prägend, bei der Promenade du Cormier die bezifferte Länge.

Zur Tierwelt des Waldes zählen unter anderem Rehe, Sikahirsche, Wildschweine, Kaninchen und Füchse. Die Sikahirsche wurden von der Familie Rothschild eingeführt. Auch ein einzelner Baum ist als bemerkenswert hervorgehoben: Die Chêne Saint-Jean hat einen Stammumfang von 4,8 Metern. So umfasst das Naturthema sowohl die Arten des Waldes als auch einen konkret benannten Baum.

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Für die Anreise zur Forêt régionale de Ferrières gibt es zwei beschriebene ÖPNV-Wege: über die RER-E-Station Roissy-en-Brie mit anschließendem fünfminütigem Fußweg oder über die RER-A-Station Torcy und die Buslinie 2290 bis zur Haltestelle „Fleuriste“ in Pontcarré. Prüfen Sie die Fahrpläne vor der Abreise, da sie sich ändern können.

Château de Ferrières und historische Räume

Das Château de Ferrières bietet ganzjährig Führungen an, bei denen Architektur, historische Salons und die Geschichte der Familie Rothschild vorgestellt werden. Prüfen Sie vor Ihrem Besuch die aktuellen Besuchsmodalitäten. Der Salon de l’Entrevue ist mit einem konkreten Ereignis verbunden: Dort fand 1870 das Treffen zwischen Bismarck und Jules Favre statt. Im selben Salon befinden sich die beiden letzten historischen Tapisserien des Château de Ferrières.

Le Chai ist ein Bistro-Restaurant in den renovierten ehemaligen Küchen im Herzen des 135 Hektar großen Parks des Château de Ferrières. Da sich Serviceangaben ändern können, prüfen Sie vor einem Besuch die aktuellen Informationen. Die historischen Orte und der Wald setzen unterschiedliche Schwerpunkte für Ihre Reiseplanung: von Kirchen- und Baugeschichte bis zu Spazierwegen und Natur.

Weitere Reiseziele entdecken: Servon, Dammarie-Les-Lys, Varreddes, Perthes, Saint-Ouen-en-Brie, Torcy, Chambry, Beautheil

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Seine-Et-Marne.

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