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Aufferville entdecken: Kulturerbe und Hofprodukte

Unterkünfte in Aufferville

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Für einen Aufenthalt in Aufferville sind historische Zeugnisse und landwirtschaftliche Themen zwei unterschiedliche Anknüpfungspunkte. Die Ortsgeschichte reicht von neolithischen Polissoirs bis zu einer Kirche, einem Kreuz aus dem 12. Jahrhundert und einem Altarretabel aus dem 18. Jahrhundert. Hinzu kommen Kreuze, die frühere Dorftore markieren, sowie regionale Produkte und Tierhaltung. Diese Mischung hilft Ihnen, den thematischen Schwerpunkt Ihrer Reise zu wählen: Architektur und Ortsgeschichte einerseits, Landwirtschaft und Lebensmittel andererseits.

Kulturerbe von der Jungsteinzeit bis zum 18. Jahrhundert

Die neolithischen Polissoirs liegen an der Grenze zwischen Aufferville und Faÿ-lès-Nemours und sind als Polissoirs von Aufferville/Maison Rouge bekannt. Ihre Einordnung in die Jungsteinzeit setzt einen sehr frühen zeitlichen Bezugspunkt. Zugleich ist ihre Grenzlage ein anderer räumlicher Bezug als der der Kreuze im Ortskern und in den Weilern. Im zeitlichen Vergleich liegen sie weit vor der Église Saint-Martin und dem Croix Saint-Pierre aus dem 12. Jahrhundert.

Die Église Saint-Martin wurde im 12. Jahrhundert in einem für den Gâtinais typischen Baustil errichtet und ist seit 1926 als Monument historique eingetragen. In ihrer Apsis befindet sich ein Altarretabel aus dem 18. Jahrhundert. Hier treffen damit mittelalterliche Bauzeit und deutlich spätere Ausstattung zusammen. Der Hinweis auf den Gâtinais ordnet den Baustil regional ein. Die Jahreszahl 1926 gehört zur Eintragung als Monument historique, nicht zur Bauzeit; sie beschreibt den Denkmalstatus der Kirche.

Im zeitlichen Vergleich stehen die Polissoirs aus der Jungsteinzeit den Bauwerken des 12. Jahrhunderts und dem Retabel aus dem 18. Jahrhundert gegenüber. Die Eintragung von 1926 ist davon als Denkmalstatus zu unterscheiden.

Auf dem Kirchplatz steht das Croix Saint-Pierre. Es ist 3,5 Meter hoch und stammt aus dem 12. Jahrhundert. Seine Datierung fällt damit in dieselbe Epoche wie die Errichtung der Église Saint-Martin; die Höhe liefert eine konkrete Größenangabe zu diesem einzelnen Denkmal. Zahlreiche weitere Kreuze markieren die Standorte ehemaliger Dorftore im Ortskern von Aufferville sowie in den Weilern Maison Rouge und Morville. Die Funktion dieser Kreuze schafft einen anderen Zugang zur Geschichte als die Datierung einzelner sakraler Bauwerke: Sie lenkt den Blick auf ehemalige Dorfeingänge.

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Regionale Produkte und Tierhaltung

Im Ortszentrum von Aufferville befindet sich die Boutique von La Petite Ferme. Sie bietet Bioobst und Biogemüse sowie regionale Produkte wie Honig und Brot an. Außerdem verkauft La Petite Ferme saisonales Gemüse aus biologisch zertifizierter Produktion. Für Ihre Planung ist die saisonale Auswahl wichtig: Wenn Sie wegen eines bestimmten Produkts kommen, fragen Sie am besten vorab nach dem aktuellen Angebot.

Auf der Ferme de Filbois werden Schafe, Geflügel und Kaninchen gehalten, sowohl für die Produktion als auch zur Freude der Besucher. Während die Boutique von La Petite Ferme den Produktverkauf in den Mittelpunkt rückt, verbindet die Ferme de Filbois Tierhaltung mit Produktion und Besucherfreude.

Weitere Reiseziele entdecken: Lizines, Chanteloup-En-Brie, La Chapelle-Gauthier, Touquin, Passy-Sur-Seine, Vulaines-lès-Provins, Saint-Thibault-Des-Vignes, Machault

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Seine-Et-Marne.

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