Milly-La-Forêt: Kunst, Geschichte und Pflanzen
Unterkünfte in Milly-La-Forêt
Milly-la-Forêt verbindet monumentale Kunst, historische Bauwerke und das künstlerische Erbe Jean Cocteaus. Wenn Sie ein Hotel in Milly-la-Forêt suchen, kann der kulturelle Schwerpunkt Ihrer Reise eine Orientierung geben: Interessieren Sie sich besonders für Skulptur und Mechanik, für Cocteaus Kunst und Lebensgeschichte oder für die Baugeschichte des Ortes?
Kunst und Jean Cocteau
Le Cyclop ist ein 22,5 Meter hohes und 350 Tonnen schweres monumentales skulpturales Werk in den Wäldern von Milly-la-Forêt. Seine äußere Dimension wird durch Höhe und Masse deutlich; im Inneren führt ein labyrinthartiger Rundgang an Kunstwerken und mechanischen Kuriositäten vorbei. Skulptur und mechanische Elemente gehören so gleichermaßen zu seiner Beschreibung.
Bei der Maison Jean Cocteau sind die Besuchsbedingungen für Haus und Garten verschieden. Alle Besichtigungen des Hauses sind geführt; eine freie Besichtigung des Hauses ist nicht vorgesehen. Den Garten können Sie unabhängig vom Haus und ohne Reservierung besichtigen. Der Gartenbesuch ist im Eintrittspreis des Hauses enthalten. Da sich die Besuchsregelungen ändern können, empfiehlt es sich, den aktuellen Ablauf vorab zu prüfen.
Auch die Chapelle Saint-Blaise-des-Simples ist eng mit Cocteau verbunden. Die Kapelle wurde im 12. Jahrhundert als Teil einer Leprakolonie errichtet. 1959 gestaltete Jean Cocteau sie mit Buntglasfenstern und Wandfresken. Deren Motive umfassen die Auferstehung Christi, Heilpflanzen und einfache Heilkräuter – christliche Bildsprache und Pflanzenbezüge stehen hier nebeneinander. Seit 1964 ruht Cocteau im Zentrum der Kapelle; dort ruht auf seinen Wunsch auch sein letzter Lebensgefährte Edouard Dermit.
Bauwerke und historische Zeitspannen
Notre-Dame de l’Assomption geht auf eine ehemalige Schlosskapelle zurück, die im 11. Jahrhundert gegründet wurde. Um 1485 ließ Admiral de Graville sie im gotischen Stil des 13. und 14. Jahrhunderts wiederaufbauen. Die frühe Gründung und der spätere Wiederaufbau markieren unterschiedliche Kapitel der Baugeschichte.
Die Markthalle verbindet eine weitere historische Entwicklung mit einer späteren Denkmalklassifikation. 1479 verlieh Ludwig XI. dem Admiral de Graville, Herrn von Milly, das Recht, die Halle zu errichten und dort jährlich drei Jahrmärkte sowie jede Woche einen Markt abzuhalten. Seit 1923 ist die Markthalle als Monument historique klassifiziert. Marktprivilegien und die spätere Klassifikation geben zwei verschiedene zeitliche Bezugspunkte für das Bauwerk.
Das Château de la Bonde und sein Park sind seit 1946 im Inventar der geschützten Stätten verzeichnet. Der Eintrag umfasst damit ausdrücklich sowohl das Château als auch den Park.
Pflanzen als Sammlung und Produkt
Die Grande Collection des Conservatoire National des Plantes umfasst nahezu 600 als nützlich geltende Pflanzenarten aus aller Welt, darunter seltene und verbreitete Arten. Die Sammlung verbindet damit verschiedene Herkunftsregionen und Seltenheitsgrade; im Mittelpunkt stehen Pflanzen, die als nützlich gelten.
Ein weiterer Bezug zu Pflanzen zeigt sich bei Millymenthe: Das Angebot umfasst Pfefferminze aus Milly-la-Forêt, Aufgüsse, Heilpflanzen, Tees sowie Bonbons mit Honig und Pflanzenessenzen. Wenn Sie ein bestimmtes Produkt suchen, erkundigen Sie sich vorab nach der Verfügbarkeit.
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