Zimmerbach: Kirche, Kapellen und Wein
Unterkünfte in Zimmerbach
Zimmerbach verbindet sakrale Baukunst und Ortsgeschichte mit Weinführungen und Verkostungen. Die Kirche Saint-Georges, Sacré-Cœur, Kapellen und Oratorien setzen jeweils eigene historische und religiöse Akzente. Auch ein Landschaftsblick und Spuren des früheren Bergbaus gehören zu den Themen, die sich mit einem Aufenthalt im Ort verbinden lassen.
Kirche und Ortsgeschichte
Der Chor der Kirche Saint-Georges, Sacré-Cœur bewahrt Bauteile aus dem 13. Jahrhundert; das Kirchenschiff wurde 1879 wiederaufgebaut. Neben der Kirche steht ein kleines ehemaliges Aufbahrungsgebäude aus dem Jahr 1619. Die Jahreszahlen beziehen sich auf unterschiedliche Teile und Funktionen: auf ältere Bauteile im Chor, den Wiederaufbau des Kirchenschiffs und die frühere Nutzung des Nachbargebäudes. Der Vorplatz wurde 2016 umgestaltet, um die Zugänglichkeit der Kirche zu verbessern. Wenn die heutige Zugänglichkeit für Ihren Besuch wichtig ist, klären Sie sie vor Ort.
Die erste Erwähnung Zimmerbachs stammt aus dem Jahr 1234: Der Ort wird in einem Brief von Heinrich von Thun, Bischof von Basel, genannt. Als Ortschaft entstand Zimmerbach rund um eine von den Österreichern zum Schutz ihrer Grenzen errichtete Befestigungsanlage. Ein altes religiöses Buch von 1514 erwähnt für das 13. Jahrhundert eine Einsiedelei namens „Zimmerbächlein“. Dabei datiert 1514 das Buch; die Einsiedelei wird dem 13. Jahrhundert zugeordnet. Am 21. Mai 1842 wurden die beiden Teile Zimmerbachs endgültig zu einem Dorf vereinigt. Die Zeitangaben beleuchten unterschiedliche Fragen: die erste Erwähnung des Ortes, einen Buchhinweis auf eine Einsiedelei und die spätere Vereinigung der Dorfteile.
Kapellen und Oratorien
Die heutige Chapelle des Frères ist eine gemauerte Kapelle mit einer Länge von 13 Metern und einer Breite von 7 Metern. Sie ist weiterhin ein heiliger Ort; am 1. Mai und am Tag des Heiligen Kreuzes wird dort eine Messe gefeiert. Wenn Sie Ihren Besuch auf einen dieser Termine abstimmen möchten, bestätigen Sie die Daten vorab vor Ort. So lassen sich die baulichen Maße und die fortbestehende religiöse Bedeutung der Kapelle als zwei unterschiedliche Aspekte betrachten.
Weitere Andachtsorte unterscheiden sich durch Widmung, Gestaltung und Baugeschichte. Das Oratoire ZEH ist Unserer Lieben Frau von der immerwährenden Hilfe gewidmet. Das Oratoire Saint Antoine umfasst ein Kreuz mit dreipassförmigen Armen aus dem Jahr 1734. Das Oratoire Baffrey-Thorr stammt aus dem Jahr 1812 und enthält eine Statue der heiligen Thérèse. Ein der heiligen Odile gewidmetes Oratorium wurde 1994 von der Sektion Zimmerbach des Club Vosgien de Turckheim aus vermauerten Bruchsteinen neu errichtet. Für den Vergleich der Andachtsorte bieten sich damit verschiedene Anhaltspunkte: Widmung, Kreuzform, Heiligenstatue und Bauweise.
Landschaft und Wein
Der Circuit des oratoires bietet einen eindrucksvollen Blick auf Zimmerbach und den Weinberg „Im Berg“; die Sicht kann je nach Bedingungen variieren. Neben dem Oratorium liegen Halden ehemaliger Minen aus dem Jahr 1475. Die Mineralisierung besteht aus Kupfer und Eisen. Als Landschaftsblick und Spur früheren Bergbaus ergänzen diese Themen die sakralen Bauwerke um unterschiedliche Perspektiven auf den Ort.
Bei Alphonse Meyer & Fils werden Führungen, Kellerbesichtigungen und Weinverkostungen angeboten. Einzelbesucher können an Führungen teilnehmen; Gruppenführungen erfolgen nach Vereinbarung. Verkostungen sind für Privatpersonen kostenlos und für Gruppen kostenpflichtig. Für Gruppen sind daher sowohl die Vereinbarung der Führung als auch die Kosten der Verkostung zu berücksichtigen. Da sich Besuchsangebote und Verfügbarkeit ändern können, klären Sie das gewünschte Format vorab.
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