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Durningen: Wandern, Kreuze und Kochersberg

Unterkünfte in Durningen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Durningen verbindet eine ausgewiesene Wanderroute mit Zeugnissen der Ortsgeschichte und Ausblicken über den Kochersberg. So können Sie den Ort mit unterschiedlichen Schwerpunkten kennenlernen: als Ziel für eine längere Wanderung, über die Geschichte der Église Saints Pierre et Paul oder mit Blick auf Landschaft und Tierwelt. Die folgenden Eindrücke helfen Ihnen, den passenden Schwerpunkt für Ihre Reise zu wählen.

Wandern auf dem Chemin des Croix

Der Chemin des Croix ist ein leichter, familiengeeigneter Rundweg. Er ist 10,7 Kilometer lang, weist 210 Höhenmeter auf und ist mit einer Dauer von drei Stunden angegeben. Die blaue Ringmarkierung dient der Orientierung. Entlang der Strecke gibt es Picknickplätze und Spielbereiche für Kinder. Für Ihre Planung sind damit sowohl der Umfang der Tour als auch die genannten Möglichkeiten für eine Pause einzuordnen; Wegbedingungen, Markierungen und Einrichtungen können sich ändern.

Der Weg führt durch die Ortskerne von Durningen, Kienheim, Rohr und Gougenheim und umfasst 37 Kalvarienkreuze und ländliche Wegkreuze. Am Chemin des Croix lässt sich außerdem eine Kapelle aus dem Jahr 1524 besichtigen, die dem heiligen Laurentius gewidmet ist. Damit verbindet die Tour eine konkrete Weglänge und Gehzeit mit einem klaren kulturellen Thema: Neben der Kapelle gehören zahlreiche religiöse Wegzeichen zu ihren beschriebenen Merkmalen.

Kirchengeschichte in mehreren Etappen

Die Église Saints Pierre et Paul wird erstmals im Jahr 1321 erwähnt. Ihr Kirchenschiff stammt aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Vier Glasfenster, gefertigt von Ott frères aus Straßburg, stammen aus dem Jahr 1893. Die Jahreszahlen beziehen sich auf unterschiedliche Aspekte der Kirche: auf ihre erste Erwähnung, die Bauzeit des Kirchenschiffs und die Fenster. So lässt sich ihre Geschichte an mehreren konkreten Stationen betrachten.

Auch die Orgel und spätere Erneuerungen ergänzen dieses Bild. Die Orgel von Stiehr und Mockers entstand 1861 und wurde 2008 vom Orgelbauer Alfred Kern restauriert. Das große Dach und die Umfassungsmauer der Kirche wurden 2017 erneuert. Im selben Jahr wurde auch das Kalvarienkreuz nahe dem Kircheneingang erneuert. Bei der zeitlichen Einordnung lohnt es sich, die Entstehung eines Ausstattungselements von einer späteren Restaurierung oder Erneuerung zu unterscheiden.

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Landschaft und Natur

Durningen ist mit 245 Metern das höchstgelegene Dorf im Kochersberg und bietet Spaziergängern einen ungehinderten Blick über die Ebene. Ein weiterer landschaftlicher Akzent ist La Wiewash: Der begrünte Hang wurde renoviert und bietet einen freien Blick über den Kochersberg. Unterhalb wurde ein kleiner Teich angelegt, um ein ruhiges Biotop wiederherzustellen. Aussicht und Biotop beschreiben dabei unterschiedliche Seiten der Landschaft – den Blick über die Umgebung und einen gezielt wiederhergestellten Lebensraum.

Auch Tierbeobachtungen gehören zu den genannten Naturerlebnissen in Durningen. Hier können etwa 45 Vogelarten sowie europäische Rehe, Eichhörnchen und Hasen beobachtet werden. Die ungefähre Zahl der Vogelarten und die konkret genannten Säugetiere geben Ihnen einen Eindruck davon, welche Tierwelt mit dem Ort verbunden ist, ohne eine bestimmte Beobachtungsstelle oder Jahreszeit vorauszusetzen.

Weitere Reiseziele entdecken: Russ, Gottesheim, Erstein, Drachenbronn-Birlenbach, Bilwisheim, Thanvillé, Osthouse, Lingolsheim.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bas-Rhin.

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