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Artolsheim entdecken

Unterkünfte in Artolsheim

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Für Ihre Reiseplanung nach Artolsheim stehen zwei unterschiedliche Themen im Vordergrund: die Bau- und Kunstgeschichte der Pfarrkirche Saint-Maurice und eine 20 km lange Radrundtour, die durch Artolsheim und zwei weitere Gemeinden führt. So können Sie zunächst abwägen, ob Sie Ihren Aufenthalt eher an historischen Bauwerken oder am Radfahren ausrichten möchten. Die folgenden Details geben beiden Schwerpunkten ein konkretes Profil.

Altar und Baugeschichte der Pfarrkirche

Im Kirchenschiff der Saint-Maurice-Kirche befindet sich der Autel de Sainte-Apolline rechts vom Triumphbogen. Das Retabel, also der Altaraufsatz, besitzt vier korinthisch inspirierte Säulen; in seiner zentralen Nische steht eine Statue. Der Altar wurde am 17. Dezember 2012 als geschütztes Objekt eingetragen. Seine genaue Position im Kirchenraum und die Gliederung des Retabels geben dem einzelnen Kunstwerk einen klaren Bezug zur Architektur der Kirche.

Die heutige Pfarrkirche wurde im frühen dritten Viertel des 19. Jahrhunderts errichtet. Am Tympanon des Portals ist die Jahreszahl 1850 eingraviert: Diese Inschrift und der weiter gefasste Bauzeitraum sind zwei unterschiedliche Angaben. Am selben Ort ist seit 1371 ein früheres Sakralgebäude sicher belegt. Zu den möglicherweise erhaltenen Elementen des Vorgängerbaus zählt eine Sakristeitür; auf ihrem Sturz steht die Jahreszahl 1709. Die Pläne und die Bauleitung der heutigen Kirche sollen dem Architekten des Arrondissements Sélestat, Antoine Ringeisen, zugeschrieben werden. Diese Zuschreibung beruht auf mündlicher Überlieferung.

Eine wiederkehrende Tradition am 15. August

Zur Chapelle de la Sainte-Croix kehren am 15. August zahlreiche Gemeindemitglieder aus Artolsheim, Richtolsheim und umliegenden Gemeinden zurück. Dort nehmen sie an einem Gottesdienst unter freiem Himmel teil. Bei diesem Reiseanlass steht also ein wiederkehrender religiöser Termin im Mittelpunkt, während sich die Geschichte der Pfarrkirche über Bauphasen und einzelne architektonische Details erschließt.

Die historische Bädergeschichte

Auch die Bäder von Artolsheim gehören zur Ortsgeschichte. Eine seit dem Mittelalter bekannte Heilquelle, das Kreuzbad, erklärt die Existenz der Bäder von Artolsheim, die um 1750 errichtet wurden. Im 19. Jahrhundert wurden sie häufig von Patienten mit nervösen, rheumatischen und Gichtbeschwerden aufgesucht. Die Geschichte führt damit von der lange bekannten Quelle über die Bädergründung bis zu ihrer Nutzung im 19. Jahrhundert. Es geht um eine historische Entwicklung und nicht um eine Beschreibung heutiger Bäderangebote.

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Mit dem Rad durch drei Gemeinden

Die 20 km lange Tulla-Radrundtour verläuft an der voie verte Tulla und am Kanal und führt durch Artolsheim, Schœnau und Sundhouse. Beim Durchqueren der Dörfer bietet sie freie Ausblicke auf die Landschaft des Ried. Damit lässt sich die Radtour anhand einer konkreten Streckenlänge und der genannten Orte in die Reiseplanung einordnen. Da Routenangaben überarbeitet werden können, prüfen Sie den aktuellen Verlauf am besten vor der Fahrt.

Welcher Schwerpunkt passt zu Ihrer Reise?

Kirche, Altar und Bädergeschichte geben Ihnen Anknüpfungspunkte für eine Reise mit Interesse an Baukunst und Ortsgeschichte. Die Radrundtour setzt einen anderen Schwerpunkt: Sie bietet einen benannten Streckenrahmen und führt durch drei Gemeinden. Wenn Sie Artolsheim als Reiseziel auswählen, können Sie diese Unterschiede mit Ihrem Reiseanlass abgleichen und anschließend nach einem Hotel suchen.

Weitere Reiseziele entdecken: Westhouse, Eschbourg, Bischwiller, Vendenheim, Marlenheim, Waldhambach, Pfaffenhoffen, Reinhardsmunster.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bas-Rhin.

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