Reims entdecken: Kultur, Geschichte und Hotels
Unterkünfte in Reims
Reims verbindet gotische Kunst, französische Krönungsgeschichte, Museen und römische Architektur mit dem Champagner-Erbe. Wenn Sie ein Hotel in Reims suchen, hilft der Blick auf diese Themen, die Stadt als Reiseziel nach Ihren Interessen einzuordnen. Die kulturellen Schwerpunkte reichen von sakraler Kunst über historische Sammlungen bis zu römischen Monumenten und moderner Architektur.
Gotische Kunst und Krönungsgeschichte
Die Kathedrale Notre-Dame de Reims ist ein Meisterwerk der gotischen Kunst. Der Palais du Tau ergänzt diesen Schwerpunkt mit zwei genau datierbaren Räumen: Seine Palastkapelle stammt aus dem 13. Jahrhundert, sein Festsaal aus dem 15. Jahrhundert. Die unterschiedlichen Entstehungszeiten geben der Architektur des Palais eine eigene historische Spannweite.
Im Palais du Tau befindet sich außerdem das Museum des Werks und des Schatzes der Kathedrale. Es beherbergt herausragende Stücke, die mit den Krönungen der französischen Könige verbunden sind. Damit treffen dort die Baugeschichte des Palais und die mit den Krönungen verbundene Kathedralensammlung aufeinander: ein Blick auf Reims, der Architektur und bedeutende Zeugnisse der Königskrönungen zusammenführt.
Sammlungen zur Geschichte von Reims
Das Musée Saint-Remi präsentiert in 17 Sälen bedeutende Sammlungen zur Geschichte von Reims und der Region. Ihr zeitlicher Rahmen reicht von der Vorgeschichte bis zur Renaissance; hinzu kommt ein umfangreicher Bereich zur Militärgeschichte. So stehen eine weite historische Spanne und ein eigener thematischer Schwerpunkt nebeneinander.
Ein genauerer Blick gilt dem Kapitelsaal des Musée Saint-Remi. Er ist ein Meisterwerk der romanischen Kunst und beherbergt rund 30 kleine Skulpturkapitelle, die um 1130 geschaffen wurden. Der Saal bietet damit ein konkretes Beispiel für die romanische Kunst innerhalb der umfassenderen Sammlungen des Museums. Die ungefähre Zahl und die Datierung ordnen die Kapitelle zeitlich ein, ohne die übrigen historischen Themen des Hauses zu ersetzen.
Das Musée de la Reddition du 7 mai 1945 setzt einen anderen Akzent. Der Kartenraum des Musée de la Reddition du 7 mai 1945 ist im ursprünglichen Zustand vom Mai 1945 erhalten und bietet ein immersives Klang- und Lichterlebnis. Hier verbinden sich somit eine konkrete historische Raumüberlieferung und eine multisensorische Präsentation, wie sie für diesen Kartenraum beschrieben ist.
Foujitas künstlerische Gestaltung
Die Chapelle Notre-Dame-de-la-Paix eröffnet einen Zugang zu Léonard Foujitas Werk. Er entwarf und gestaltete die Kapelle zwischen 1965 und 1966 vollständig. Seine Gestaltung verbindet japanische Kultur mit Bezügen zur italienischen Renaissance. Die beiden kulturellen Bezugssysteme beschreiben den Charakter der künstlerischen Arbeit, ohne sie auf eine einzige Tradition zu verkürzen.
Auch die persönliche Geschichte Foujitas ist mit der Kapelle verbunden: Er und seine Ehefrau Kimiyo sind dort bestattet. Gestaltung, kulturelle Einflüsse und Bestattungsort gehören damit zu den verschiedenen Facetten dieses Ortes. Wer sich für Kunst interessiert, kann die Kapelle sowohl über die datierte Entstehung als auch über die Verbindung japanischer und italienischer Einflüsse einordnen.
Römische und moderne Architektur
Mit der Porte de Mars reicht der Blick bis in die römische Geschichte. Der monumentale Bogen wurde um die Wende vom 2. zum 3. Jahrhundert errichtet und gilt als längster Bogen der römischen Welt. Er ist 6,4 Meter hoch und 32,4 Meter lang. Die Maße machen die Dimension des Bauwerks greifbar; die Datierung setzt es in einen anderen historischen Zusammenhang als die gotischen und romanischen Beispiele.
Die Halles du Boulingrin stehen für eine weitere architektonische Facette: Sie gehören zu den seltenen Beispielen der Reimser Architektur, die mit der Moderne verbunden sind. Zugleich beherbergen sie einen überdachten Markt, einen Biomarkt, einen Büchermarkt und einen Kunsthandwerksmarkt. So kommen in den Halles Architekturgeschichte und verschiedene Marktformen zusammen.
Champagner-Erbe und kulturelle Nutzung
Le Cellier verbindet Champagnergeschichte mit einer späteren kulturellen Nutzung. Das Gebäude wurde 1898 für das Champagnerhaus Mumm als Versandkeller für zum Versand bereitstehende Flaschen errichtet. Nach seiner Instandsetzung beherbergt es seit 2015 kulturelle Aktivitäten. Der Wechsel von der ursprünglichen Funktion als Versandkeller zur kulturellen Nutzung zeigt zwei unterschiedliche Kapitel der Geschichte des Hauses.
Auch der Hügel Saint-Nicaise gehört zum Champagner-Erbe Reims: Er ist eines von drei Teilgebieten der UNESCO-Welterbestätte „Hügel, Häuser und Keller der Champagne“. Damit lässt sich das Thema Champagne neben den einzelnen Bauwerken auch im Zusammenhang einer übergreifenden Welterbestätte betrachten.
Die historischen Schwerpunkte Reims’ reichen somit von gotischer Kunst und Krönungsgeschichte über Museen und römische Architektur bis zu moderner Baukunst und Champagner-Erbe. Sie geben Ihrer Wahl von Reims als Reiseziel unterschiedliche kulturelle Bezugspunkte, ohne die Stadt auf einen einzigen Abschnitt ihrer Geschichte zu reduzieren.
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