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Montcy-Notre-Dame: Maas, Voie Verte und Baugeschichte

Unterkünfte in Montcy-Notre-Dame

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Montcy-Notre-Dame liegt in einer Flussschleife der Maas und in einer natürlichen Umgebung zwischen Fluss und Wald. Der Ort lässt sich über unterschiedliche Themen entdecken: die Voie Verte, Spaziergänge in der Landschaft sowie die Ruinen des Château des Fées und die Notre-Dame-Kirche. Diese Schwerpunkte geben Ihnen Anhaltspunkte dafür, was Sie bei Ihrer Reise in den Mittelpunkt stellen möchten.

Die Voie Verte: eine Strecke mit verschiedenen Nutzungsarten

Montcy-Notre-Dame ist der Ausgangspunkt der 83 Kilometer langen Voie Verte. Sie wurde auf einem ehemaligen Treidelpfad angelegt, der zu einem Fußweg umgestaltet wurde. Die Gesamtlänge der Strecke beträgt 83 Kilometer; die Jahreszahl 2002 bezieht sich auf den ersten Abschnitt, der damals zwischen Montcy-Notre-Dame und Nouzonville angelegt wurde.

Die Voie Verte kann zu Fuß, mit dem Fahrrad, auf Rollschuhen, mit dem Skateboard oder Tretroller, mit einer Rosalie sowie zu Pferd genutzt werden. Damit ist Radfahren eine Möglichkeit unter mehreren: Auch wer eine Strecke lieber zu Fuß oder auf Rollen zurücklegt, findet hier einen konkreten Bezugspunkt für die Reiseplanung. Die frühere Nutzung als Treidelpfad und die spätere Umgestaltung zum Fußweg markieren zwei verschiedene Phasen der Strecke.

Maas, Wald und Château des Fées

Die Flussschleife prägt die Lage Montcy-Notre-Dames; zugleich liegt der Ort zwischen Maas und Wald. Die natürliche Umgebung lädt zum Spazierengehen und zur Betrachtung der Landschaft ein. So können Sie den Aufenthalt auch über die Landschaft erschließen und müssen ihn nicht allein an einer Sehenswürdigkeit oder einer bestimmten Aktivität ausrichten.

Ein eigener historischer Schwerpunkt sind die Ruinen des Château des Fées, auch Château du Waridon genannt. Die mittelalterliche Festung liegt am Weiler Le Waridon in Montcy-Notre-Dame im Département Ardennes; ihre Ursprünge reichen in die Zeit zwischen dem 9. und 11. Jahrhundert zurück. Sie befindet sich auf 175 Metern Höhe auf der natürlichen Anhöhe Le Waridon. An dieser Stelle überragt die Anhöhe die Maas, und die Bäche Fontaine und Soiru fließen zusammen.

Das Gelände des Château des Fées wird heute als Freizeitgelände genutzt. Ein Teil der Ruinen ist über einen kleinen Weg zugänglich. Für Ihre Planung ist diese Unterscheidung hilfreich: Die beschriebene Zugänglichkeit bezieht sich auf einen Teil der Ruinen, während die Lage auf der Anhöhe den landschaftlichen Zusammenhang des Ortes erklärt.

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Notre-Dame-Kirche: Architektur und Wiederaufbau

Die Notre-Dame-Kirche ergänzt die mittelalterlichen Ruinen um einen eigenen Blick auf die Baugeschichte des Ortes. Sie wurde zwischen 1835 und 1837 nach den Plänen des Architekten Labarre aus Charleville wiederaufgebaut. Eine besondere Eigenschaft ist ihre nicht ausgerichtete Anlage. Auch der Grundriss und die Gliederung des Kirchenraums geben konkrete Hinweise auf ihre Architektur.

Das Langhaus ist langgestreckt und dreischiffig angelegt; es umfasst fünf Joche. Mit „Schiffen“ sind die längs verlaufenden Bereiche des Kirchenraums gemeint, während die Joche dessen Gliederung in einzelne Abschnitte bezeichnen. Hinzu kommt ein halb hervortretender Glockenturm, der von Kapellen eingefasst ist. Diese Merkmale beschreiben die räumliche Anlage, ohne sie auf ein einzelnes Bauteil zu verkürzen.

Auch Dach und Innenausstattung gehören zu den überlieferten Merkmalen der Kirche: Sie ist mit Schiefer gedeckt, und Langhaus sowie Chor besitzen Dächer mit langen Dachflächen. Im Inneren befindet sich ein Altar aus rosafarbenem Marmor. Zusammen mit dem Wiederaufbau im 19. Jahrhundert ergeben diese Details einen eigenständigen architektonischen Schwerpunkt neben der Geschichte des Château des Fées.

Verbindung nach Prix-Les-Mézières

Die Buslinie 7 verbindet Montcy-Notre-Dame mit Prix-Les-Mézières. Wenn Sie diese Verbindung für Ihre Reise einplanen, prüfen Sie vorab den aktuellen Fahrplan.

Weitere Reiseziele entdecken: Étalle, Olizy-Primat, Chevières, Semuy, Monthermé, Margut, Ham-Sur-Meuse, Joigny-sur-Meuse

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ardennen.

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