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Chouzy-Sur-Cisse zwischen Cisse und Loire

Unterkünfte in Chouzy-Sur-Cisse

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Chouzy-sur-Cisse liegt zwischen der Cisse und der Loire und gehört zu den 160 Gemeinden des UNESCO-eingetragenen Val de Loire. Für Ihre Reiseplanung lassen sich zwei Ebenen unterscheiden: der regionale Landschaftsbezug und die konkreten Zeugnisse im Ort. Die Flusslandschaft steht neben Kirchen, ehemaligen Klosteranlagen und einem Manoir; so können Sie einen Aufenthalt sowohl über Routen als auch über Baugeschichte ausrichten.

Landschaft und Routen

Die Schleife 21B im Val de Cisse ist eine kürzere, Loire-nahe Kulturroute, die entlang der Cisse verläuft und Chouzy-sur-Cisse einschließt. Rundweg 1 verläuft zwischen Wald und den Ufern der Cisse und ist 10 km lang. Die beiden Strecken setzen unterschiedliche Akzente: Bei der 21B stehen Kultur und Loire-Nähe im Vordergrund, bei Rundweg 1 die Landschaft aus Wald und Flussufer sowie die bezifferte Länge. Für Ihre Auswahl können Sie eine kürzere Kulturroute einer konkret mit 10 km angegebenen Runde gegenüberstellen.

Die Cisse und ihre Geschichte

Auch die Geschichte der Cisse ist mit ihrer Nutzung verbunden: Im Jahr 1809 wurden an dem Fluss bei Chouzy fünf wasserbetriebene Getreidemühlen gezählt. Sie stehen für ein Kapitel der lokalen Industriegeschichte, in dem die Cisse nicht nur Landschaftselement, sondern zugleich Energiequelle für die Verarbeitung von Getreide war.

Kirche Saint-Martin und Priorat

Die Kirche Saint-Martin und das angrenzende Priorat waren zunächst der Abtei Marmoutier bei Tours angeschlossen. Die neue Kirche Saint-Martin wurde am 24. Juni 1860 geweiht. Für die Einordnung des sakralen Erbes sind das zwei verschiedene Bezugspunkte: Die Verbindung zu Marmoutier benennt einen historischen Zusammenhang, das Datum dagegen die Weihe der neuen Kirche.

Die ehemalige Abtei La Guiche

Zu den Resten der ehemaligen Abtei La Guiche gehören ein Teil des Kreuzgangs und das Kellergebäude. In der Kapelle befinden sich Grabmäler aus dem 14. Jahrhundert für Jean und Guy de Châtillon. Ein Kreuzgang ist ein überdachter Gang um den Innenhof eines Klosters; der erhaltene Teil und das Kellergebäude bezeichnen unterschiedliche Bauteile. Die Grabmäler bringen zwei konkret benannte Personen in die Baugeschichte ein. Die Reste einschließlich der Grabmäler wurden durch Erlass vom 13. Februar 1926 als historische Denkmäler eingetragen.

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Das Manoir de Laleu

Am Manoir de Laleu flankieren zwei runde Ecktürme mit Schießscharten die Fassade. Schießscharten sind schmale Öffnungen in einer Mauer; hier ergänzen sie die Beschreibung der Türme um ein markantes architektonisches Detail. Das Manoir und seine Kapelle wurden durch Erlass vom 23. Januar 1937 als historische Denkmäler eingetragen. Auch der Schutzumfang unterscheidet sich: Bei La Guiche umfasst die Eintragung die Reste der ehemaligen Abtei einschließlich der Grabmäler, in Laleu nennt sie das Manoir und seine Kapelle.

Die Jahreszahlen stehen für unterschiedliche Vorgänge: Das 14. Jahrhundert datiert die Grabmäler, 1860 die Weihe der neuen Kirche, 1926 den Erlass zu La Guiche und 1937 denjenigen zu Manoir und Kapelle von Laleu. So lassen sich die Datierung der Grabmäler, ein Weiheereignis und die späteren Denkmal-Eintragungen voneinander unterscheiden.

Weitere Reiseziele entdecken: Montrouveau, Monteaux, Méhers, Couddes, Noyers-Sur-Cher, Avaray, Selles-Sur-Cher, Pontlevoy.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Loir-Et-Cher.

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