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Cellé: Wandern und Kulturerbe

Unterkünfte in Cellé

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Cellé bietet mit dem Circuit de Vauvert à Cellé eine Wandermöglichkeit durch die Landschaft des Vendômois. Der Rundweg führt an der Église Notre-Dame vorbei; in der Kirche befinden sich zwei unterschiedliche Kunstwerke. So verbinden sich für einen Aufenthalt ein konkreter Weg und ein kultureller Schwerpunkt.

Wandern auf dem Circuit de Vauvert à Cellé

Der Rundweg ist 12 km lang und als leicht eingestuft. Als Ausgangspunkt ist die Adresse 1 la Fontaine de la Gravelle in Cellé angegeben. Prüfen Sie diese Startangabe vor dem Aufbruch vor Ort. Die Route ist mit der PR®-Markierung „barrette jaune“ ausgeschildert. Da sich Markierungen durch die Routenpflege ändern können, sollten Sie auch die Wegzeichen vor Beginn prüfen. Länge, Einstufung und Ausschilderung geben Ihnen konkrete Anhaltspunkte, um die Wanderung in Ihren Aufenthalt einzuordnen.

Cellé gehört zum Perche Vendômois, in dem zahlreiche Wanderwege ausgeschildert sind. Sie reichen von kurzen PR-Rundwegen mit gelber Markierung bis zum GRP du Perche Vendômois mit gelb-roter Markierung. Der Circuit nutzt einen Abschnitt des GR de Pays du Perche Vendômois-Vallée du Loir. Damit lässt sich die einzelne Wanderung sowohl über ihre eigenen Eckdaten als auch im Zusammenhang mit dem regionalen Wegenetz betrachten.

Auf der Strecke führt der Rundweg über eine steinerne Brücke, bevor er die Église Notre-Dame erreicht. In Cellé verläuft er an der Kirche in der Rue du 11 novembre vorbei. Vom Weg aus bietet sich außerdem ein Blick auf das Château de Glatigny. Brücke, Kirche und Schlossblick geben der Wanderung jeweils einen konkreten Bezug zur gebauten oder landschaftlichen Umgebung.

Kunstwerke in der Église Notre-Dame

Im nördlichen Seitenschiff der Kirche befindet sich die Grabinschrift „inscription funéraire de Dame Michel“. Sie ist eine in Stein gravierte Darstellung: Über einem Totenschädel und Knochen ist ein Ziborium angeordnet. Die Grabinschrift wurde 1976 als Objekt unter Schutz gestellt. Motiv, genauer Standort und Schutzstatus beschreiben unterschiedliche Aspekte dieses Kunstwerks.

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Im südlichen Seitenschiff befindet sich das Gemälde „tableau: Nativité“. Es ist ein Ölgemälde auf einem Kupferträger. Bei der Zuschreibung bleibt eine Alternative bestehen: Das Werk wird entweder Hans Rottenhammer (1565–1625) zugeschrieben oder als Kopie nach einem Werk von ihm angesehen. Die Formulierung lässt beide Möglichkeiten offen; eine eindeutige Urheberschaft ist damit nicht behauptet.

Die beiden Werke lassen sich nach Standort, Material und Einordnung unterscheiden: Die Grabinschrift befindet sich nördlich und ist in Stein graviert, das Gemälde liegt südlich und ist auf Kupfer gemalt. Auch die Motive setzen unterschiedliche Akzente: Der Titel „Nativité“ steht neben einer Grabinschrift mit Totenschädel und Knochen. Während die Inschrift 1976 unter Schutz gestellt wurde, bleibt beim Gemälde offen, ob es Rottenhammer zugeschrieben wird oder eine Kopie nach einem seiner Werke ist.

Weitere Reiseziele entdecken: Thésée, La Ferté-Saint-Cyr, Josnes, Suèvres, La Chaussée-Saint-Victor, Orchaise, Mont-Près-Chambord, Montrouveau.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Loir-Et-Cher.

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