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Cheillé: Geschichte, Wald und Indre

Unterkünfte in Cheillé

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Cheillé verbindet geschützte Kulturbauten, Höhlenwohnungen, Weinbau und eine Landschaft mit Forêt de Chinon und Indre. Bei der Suche nach einem Hotel in Cheillé können Sie überlegen, ob Sie vor allem Baugeschichte, Landschaft oder regionale Genusskultur in den Mittelpunkt Ihrer Reise stellen möchten.

Kulturerbe mit unterschiedlichen Zeitschichten

Die Église Saint-Didier stammt aus dem 12. Jahrhundert und wurde 1770 umgebaut. Im Inneren befinden sich 40 Grabsteine und ein polychromer hölzerner Christus. Eine Stieleiche wächst durch die Strebepfeiler der Kirche und ist als bemerkenswerter Baum eingestuft. So stehen an diesem Ort Baugeschichte, die Ausstattung des Innenraums und ein markanter Baum nebeneinander.

Auch das Château de la Cour-au-Berruyer hat mehrere Bauphasen: Die frühere Festung stammt aus dem 12. Jahrhundert, das heutige Gebäude aus dem 16. Jahrhundert. Das Château und sein Eingangspavillon wurden am 3. Juni 1932 per Erlass eingetragen; das Herrenhaus des Schlosses wurde am 13. Juli 1942 per Erlass klassifiziert. Die unterschiedlichen Daten und Schutzvorgänge beziehen sich auf verschiedene Teile der Anlage.

Beim Château de la Roche treffen weitere Aspekte der Ortsgeschichte auf Weinbau. Das Schloss stammt aus dem 16. und 17. Jahrhundert und unterstand früher der Abtei Turpenay. Zugleich ist es ein für Besichtigungen geöffnetes Weingut; Besichtigungen und Weinproben sind nach Vereinbarung möglich. Das Château La Roche ist ein zusammenhängendes Anwesen von 35 Hektar, das an die Forêt de Chinon grenzt.

Wald, Indre und Wege

Cheillé liegt im Parc naturel régional Loire-Anjou-Touraine und umfasst mehrere Schutzgebiete, darunter zwei Natura-2000-Gebiete. Der Ort ist größtenteils von der Forêt de Chinon bedeckt und öffnet sich zur Indre. Damit prägen Wald und Fluss die Landschaft auf unterschiedliche Weise: Der Wald nimmt einen großen Teil des Gebiets ein, während die Indre einen weiteren landschaftlichen Bezugspunkt bildet.

Der Circuit Agnès Sorel wird als Entdeckungsweg zwischen Fluss und Wald vorgestellt. Für diesen Weg ist der Parking du vieux chêne als Parkplatz benannt. Ein weiterer Rundweg ab Cheillé ist der Circuit des caves.

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Der Chemin de Jeanne d’Arc ist ein alter Weg von Chinon nach Tours. Jeanne d’Arc benutzte ihn am 5. April 1429, bevor sie die Indre an der Furt von Port Huault überquerte.

Höhlenwohnungen, Weinbau und lokale Küche

Die Höhlenwohnungen von Cheillé sind in den Tuffstein der Touraine gehauen und werden weiterhin als Wohnraum genutzt. Ihre Nutzung unterscheidet sich damit von der eines ausschließlich historischen Bauwerks: Sie gehören zum heutigen Wohnen ebenso wie zur lokalen Bauweise. Der Tuffstein bildet dabei den konkreten Bezug zwischen den Wohnräumen und dem geologischen Material der Region.

Auch die Loges de Vigne erzählen vom Arbeitsalltag im Weinbau. Die Unterstände boten den Weinbauern während der Arbeit in den Weinbergen Schutz, wenn sie dort zu Mittag aßen. Zusammen mit dem Weingut Château de la Roche lässt sich so ein Zusammenhang zwischen der Geschichte des Weinbaus und seiner heutigen Besucherform erkennen, ohne beides gleichzusetzen: Für Besichtigungen und Weinproben am Château ist eine Vereinbarung nötig.

Zur traditionellen Gastronomie von Cheillé gehört Fouée, die im Holzfeuer gebacken wird. Die Association La Poule Couasse fördert diese lokale Tradition bei örtlichen Festen oder nach Reservierung bei Privatpersonen. Für Ihre Planung gelten damit unterschiedliche Bedingungen: Weinproben am Château sind nach Vereinbarung möglich, während Fouée an ein örtliches Fest oder eine Reservierung gebunden ist.

Weitere Reiseziele entdecken: Montbazon, Neuvy-Le-Roi, Joué-Lés-Tours, Ligré, Cravant-Les-Côteaux, Saint-Pierre-Des-Corps, Braye-Sous-Faye, Rigny-Ussé

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Indre-Et-Loire.

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