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Bortyatyn entdecken

Unterkünfte in Bortyatyn

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wenn Sie Bortyatyn als Reiseziel erwägen, bietet das Museum und Anwesen der Familie Antonych einen klaren kulturellen Bezugspunkt. Es befindet sich in einem ehemaligen griechisch-katholischen Pfarrhaus. In diesem Haus verbinden sich die Geschichte der Familie und das literarische Erbe des ukrainischen Dichters Bohdan Ihor Antonych. Der Ort vereint damit die frühere Funktion des Hauses mit einem Blick auf Familiengeschichte, regionale Themen und Literatur.

Ein Haus mit mehreren Zeitabschnitten

Von 1928 bis 1947 lebten im ehemaligen Pfarrhaus Vater Vasyl Antonych, seine Frau Olha Antonych und Bohdan Ihor Antonych. Diese Wohnzeit gibt der Familiengeschichte einen konkreten zeitlichen Rahmen. Seit 2009 ist das Haus das Museum und Anwesen der Familie Antonych sowie eine Filiale des Lemberger Museums für Religionsgeschichte in Bortyatyn. Die Wohnzeit und die Museumsfunktion ab 2009 markieren verschiedene Abschnitte der Hausgeschichte: zunächst als Wohnort der Familie, später als Museum und Zweigstelle. So lässt sich die frühere Nutzung des Gebäudes von seiner späteren musealen und institutionellen Rolle unterscheiden.

Familiengeschichte und regionale Bezüge

Eine interaktive Ausstellung vereint Elemente der Lemkivshchyna und Yavorivshchyna mit der Geschichte der Familie Antonych und dem schöpferischen Erbe Bohdan Ihor Antonych. Die regionalen Bezüge stehen neben einer Familiengeschichte und dem literarischen Werk eines einzelnen Dichters. So ergeben sich verschiedene Zugänge: Sie können die Ausstellung über ihre regionalen Themen betrachten oder den Bezug zu Bohdan Ihor Antonych und seinem familiären Umfeld in den Mittelpunkt stellen. Die Themen gehören zusammen, bleiben aber unterscheidbar.

Zu den ausgestellten Gegenständen gehören Familienalben der Antonych, originale Alltagsgegenstände und das Kreuz, mit dem Vater Vasyl seine Gemeindemitglieder segnete. Diese Objekte setzen verschiedene Akzente: Alben und Gegenstände aus dem Familienalltag richten den Blick auf das persönliche Umfeld, während das Kreuz den Bezug zu Vasyls seelsorgerischem Wirken herstellt. Die Ausstellung verbindet damit persönliche Gegenstände mit einer konkreten Rolle des Vaters in der Gemeinde.

Der thematische Rahmen reicht über die Familie hinaus. Die Ausstellung behandelt das öffentliche und seelsorgerische Wirken von Vater Vasyl Antonych sowie die Geschichte der Diözese Przemyśl in Galizien in den 1920er- und 1930er-Jahren. Damit treffen ein persönlicher Lebenszusammenhang und ein zeitlich eingegrenztes kirchengeschichtliches Thema aufeinander. Vasyls Rolle innerhalb der Familie und sein öffentliches Wirken sind dabei zwei zusammenhängende, aber unterschiedliche Perspektiven.

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Kunstwerke in unterschiedlichen Formen

Im Zentrum eines Ausstellungsraums steht die futuristische Skulpturenkomposition „Bohdan Ihor Antonych“ von Roman Kykta. Zur Dauerausstellung gehört außerdem Orest Skops Triptychon „Syny Ukrainy“, auf dem Taras Schewtschenko und Bohdan Ihor Antonych dargestellt sind. Beide Werke führen zu Bohdan Ihor Antonych, aber über unterschiedliche Kunstformen: Kykta durch eine Skulpturenkomposition, Skop durch ein Triptychon mit zwei dargestellten Personen. So können Sie die Werke anhand ihrer Form und der jeweils dargestellten Bezüge unterscheiden.

Wenn Sie das Museum als festen Programmpunkt einplanen, prüfen Sie vorab die aktuellen Besuchsinformationen.

Weitere Reiseziele entdecken: Novoiavorivsk, Truskawez, Kulykiw, Strilky, Sokilnyky, Shklo, Dumnytsya, Brody.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Oblast Lwiw.

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