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Vozokany: Kirchenkunst, Denkmäler und MTB-Route

Unterkünfte in Vozokany

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Für eine Reise nach Vozokany stehen zwei Themenfelder im Vordergrund: die 12,3 Kilometer lange MTB-Freizeitroute 5221 und die Geschichte der Kirche Mariä Heimsuchung samt örtlichen Denkmälern. Wenn Sie ein Hotel suchen, können Sie abwägen, ob Radfahren, Architektur oder lokale Erinnerungsorte Ihren Aufenthalt stärker prägen sollen.

Radroute und Wasserlauf

Die Route 5221 – Stará Čierna Voda–Tomášikovo–Jahodná ist eine 12,3 Kilometer lange, grün markierte und leichte MTB-Freizeitroute. Ihr Untergrund wechselt zwischen Asphalt, befestigten Wegen sowie Feld- und Waldwegen. An der ersten Fußgängerbrücke über die Čierna Voda erreicht die Route Vozokany; anschließend führt sie am Ortsrand in Richtung Tomášikovo und Jahodná weiter. Länge, Markierung und Untergrund bieten konkrete Merkmale für die eigene Tourenplanung. Da sich Routeninformationen ändern können, prüfen Sie vor der Fahrt den Routenstatus.

Der Wasserlauf Stará Čierna voda zweigt unterhalb von Čierna Voda ab und fließt durch Vozokany. Er ist damit ein eigenes landschaftliches Thema des Ortes, während die Route 5221 ihren Verlauf über die Fußgängerbrücke und am Ortsrand beschreibt.

Die Kirche Mariä Heimsuchung

Die barocke römisch-katholische Kirche Mariä Heimsuchung wurde 1718 als größere Kapelle errichtet. 1778 kamen ein südliches Seitenschiff und ein gemauerter Turm hinzu; der Turm ersetzte den ursprünglichen Holzturm. Ein 1923 angefügtes Seitenschiff mit eigenem Eingang wird vor Ort „kleine Kirche“ genannt. Hauptschiff und Seitenschiff besitzen Kreuzgewölbe.

Im Turm hängen zwei Bronzeglocken aus den Jahren 1922 und 1925. Die kleinere trägt ein Relief der Jungfrau Maria. Auf der Chorempore wurde 1888 ein Orgelpositiv installiert. Die Kirche ist in gutem Zustand und dient weiterhin ihrem religiösen Zweck; klären Sie die Zugangsmodalitäten vor einem Besuch vor Ort.

Unter der Kirche liegt die 1718 erbaute Krypta. Sie ist heute nicht zugänglich und enthält drei Bestattungen, darunter die des Hauptmanns György Ritter aus Vozokany, der 1732 starb.

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Kapellen und Denkmäler

Die römisch-katholische Kapelle des heiligen Johannes Nepomuk auf dem örtlichen Friedhof wurde 1925 als Gedenkstätte für die Opfer des Ersten Weltkriegs errichtet. Ein Denkmal für die Gefallenen des Ersten und Zweiten Weltkriegs erinnert an die örtlichen Helden, die in beiden Kriegen ums Leben kamen.

Auch die Jahreszahlen einzelner Erinnerungsorte erzählen von ihrer Entstehung: Die Statue der Heiligen Familie wurde 1908 von Nagy Ferencz und Nagy Anna errichtet. Das Nagykereszt, das Große Kreuz, entstand 1909 durch Tönköly Dávid und Klimek Anna; auf seinem Sockel steht eine Marienstatue. Der Lebensbaum Család Tábor életfája wurde 2013 von Teilnehmern eines Familienlagers unter der Leitung des Holzschnitzers Tibor Szatmár geschnitzt. Die Kopjafa neben der katholischen Kirche wurde 2014 ebenfalls unter seiner Leitung errichtet. Sie ist ein erhaltenes lokales Denkmal; prüfen Sie ihren Zustand vor einem Besuch.

Drei weitere religiöse Darstellungen lassen sich anhand ihrer angegebenen Standorte unterscheiden: Am Ortsende in Richtung Tomášikovo steht eine Wegstatue des heiligen Vendelín, bei der Brücke eine Wegstatue des heiligen Johannes Nepomuk. Im Park vor der Kirche befindet sich eine Statue des heiligen Florian.

Zum Festtag der Kirchenpatronin gehören in Vozokany Hody-Feierlichkeiten. Zusammen mit der Baugeschichte der Kirche und den verstreuten Erinnerungsorten ergänzt dieser Brauch die örtliche Kulturgeschichte um einen wiederkehrenden Festanlass.

Weitere Reiseziele entdecken: Zemianske Sady, Tomášikovo, Dolná Streda, Šoporňa, Matúškovo, Pusté Úľany, Horné Saliby, Sládkovičovo

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Galanta.

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