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Šoporňa am Váh: Flusslage und Kulturerbe

Unterkünfte in Šoporňa

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Šoporňa liegt im Donautiefland am linken Ufer des Váh. Die Lage am Fluss bildet den landschaftlichen Rahmen für einen Ort, dessen Geschichte sich ebenso an alten Verkehrswegen wie an Kirchen und Kapellen ablesen lässt. Für Ihre Orientierung: Šoporňa liegt etwa sieben Kilometer südöstlich von Sereď an der Straße in Richtung Šaľa. Von der Autobahn Bratislava–Nitra ist der Ort hinter Sereď auf der rechten Seite zu sehen.

Am linken Ufer des Váh

Am alten Arm des Váh wird bei Šoporňa regelmäßig Fischfang betrieben. Außerdem ist der Ort für ein Jagdrevier bekannt, das auf die Zucht von Fasanen ausgerichtet ist. Während das linke Ufer die geografische Lage beschreibt, stehen Fischfang am alten Arm und die Ausrichtung des Jagdreviers für unterschiedliche Nutzungsbezüge zur Landschaft.

Historische Wege und Wassermühlen

Šoporňa wurde 1251 erstmals unter dem Namen Supurni urkundlich erwähnt. Durch den Ort führte die wichtigste tschechisch-ungarische Fernstraße vom Donautiefland über die Kleinen Karpaten nach Mähren. Ihr Rest ist heute ein Feldweg, der den Flurteil Novčaš von Hony trennt und seit jeher Novozámska cesta genannt wird. So stehen überregionaler Routenverlauf und örtlicher Wegrest als zwei Maßstäbe der Verkehrsgeschichte nebeneinander.

Historische Wassermühlen standen am Alten Váh; nach der Regulierung des Váh im Jahr 1933 wurden sie gegenüber der Kirche in das Bett des Neuen Váh verlegt. Damit gehören sowohl der Flusslauf als auch die Verlagerung der Mühlen zur Geschichte des Ortes.

Kirchen, Kapellen und lokale Kultur

Bei den Sakralbauten lassen sich mehrere Bauphasen unterscheiden. Die Kapelle „Kaplnka sv. Anny“ wurde 1750 wahrscheinlich aus Dankbarkeit für das Ende einer Pestepidemie erbaut; die Kirche „Kostol Panny Márie Snežnej“ wurde 1770 errichtet. Die Kapelle „Kaplnka Panny Márie na Štrkovci“ entstand gegen Ende des 19. Jahrhunderts im neugotischen Stil.

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Die Kirche „Kostol Panny Márie Snežnej“ ist ein einschiffiger Bau mit polygonalem Presbyteriumsschluss und eingebautem Turm. In ihr befinden sich barocke Statuen der Heiligen Petrus und Paulus aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Ein einschiffiger Bau ist um einen Hauptraum angelegt; der polygonale Schluss beschreibt den mehrseitigen Abschluss des Presbyteriums, also des Altarraums. Die Statuen gehören dagegen zur Ausstattung, nicht zur Grundform des Gebäudes.

Die Kapelle in Štrkovec hat eine neugotische Fassade mit zwei seitlichen Türmchen. Neugotik greift gotische Gestaltungsformen in späterer Zeit wieder auf; hier zeigt sich der Stil an der Fassade. Bei der Kapelle befindet sich eine hölzerne Glockenstube aus Eichenholz. Sie stammt aus dem Beginn des 20. Jahrhunderts und wurde 2007 vollständig rekonstruiert.

Die frühere jährliche Messe an der Kapelle „Kaplnka sv. Anny“ wird nicht mehr gefeiert. Im multifunktionalen Kulturhaus von Šoporňa befindet sich außerdem eine Ausstellungskammer der Folkloretraditionen. So reicht das lokale Kulturthema von historischen Sakralbauten bis zu den Folkloretraditionen im Kulturhaus.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Galanta.

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