Nová Ľubovňa: Mineralquellen, Waldpark und Goralenkultur
Unterkünfte in Nová Ľubovňa
Nová Ľubovňa verbindet Goralenkultur und Ortsgeschichte mit Ľubovnianske Kúpele, einer Erholungs- und Kurbadsiedlung. Für die Reiseplanung lohnt sich ein Blick auf die unterschiedlichen Schwerpunkte: In der Siedlung stehen Mineralquellen und ein historischer Waldpark im Mittelpunkt, während die Folklore und Kapellen weitere kulturelle Anknüpfungspunkte bieten.
Mineralquellen und historischer Waldpark
Ľubovnianske Kúpele liegt im Gebiet des Spišsko-šarišské medzihorie und im Tal des Bachs Ľubovnianka. Die Siedlung gehört zu den Gemeinden Nová Ľubovňa und Chmeľnica. Zu ihren besonderen Merkmalen zählen frei zugängliche Mineralquellen. Das Mineralwasser wird unter dem Namen Ľubovnianka abgefüllt und verkauft.
Auch der historische Waldpark bietet einen eigenen Naturbezug. Dort befinden sich die einzigen vier in der Slowakei dokumentierten Exemplare der Pyrenäen-Kiefer; eines davon hat elf Stämme.
Der Lehrpfad führt mit sechs Stationen durch einen Teil des historischen Waldparks.
Radweg und Wintersport
Ein Radweg führt von Nová Ľubovňa nach Ľubovnianske Kúpele und durch die Natur der Levoča-Hügel. Der Lehrpfad führt durch einen Teil des historischen Waldparks; der Radweg verläuft dagegen zwischen Nová Ľubovňa und Ľubovnianske Kúpele durch die Levoča-Hügel.
Hinter der zu den Gemeinden Nová Ľubovňa und Chmeľnica gehörenden Siedlung liegt ein Skigebiet mit drei Skiliften. Da die Betriebszeit saisonabhängig ist, sollten Sie vor einer Wintersportreise prüfen, ob das Gebiet zu Ihrem Aufenthalt geöffnet ist.
Goralenkultur in Lied und Auftritt
Die Folkloregruppe FSk Taľar repräsentiert und bewahrt durch ihre Auftritte und Aktivitäten die Tracht von Nová Ľubovňa. Auch die örtliche Liedtradition hat ein klar benanntes Fundament: In Nová Ľubovňa gibt es vier ursprüngliche Grundmelodien, zu denen die meisten scherzhaften, Hochzeits- und Gelegenheitslieder der Goralentradition gesungen werden.
Pastrnoci bewahrt ein lebendiges Archiv goralscher Lieder und Tänze. Die Gruppe tritt bei verschiedenen Kulturveranstaltungen der Gemeinde sowie bei gesellschaftlichen und familiären Anlässen im weiteren Umfeld auf. Diese Auftrittsorte reichen damit über die örtlichen Kulturveranstaltungen hinaus.
Die älteste Volksmusik der Gemeinde entstand in den 1920er-Jahren als Kapelle der Familie Valigurských. Mehrere Musiker dieser Kapelle wirkten später in der Folkloregruppe Pastrnik und in der Volksmusik Pastrnoci mit.
Kapellen und Baugeschichte
Die Kapelle „Sedembolestnej Panny Márie“ wurde 1846 erbaut und ist die älteste Kapelle in Nová Ľubovňa. Sie steht am oberen Ortsrand an der Straße nach Jakubany. Im bebauten Gebiet der Gemeinde befinden sich drei Kapellen.
Auch die Kirche in Nová Ľubovňa hat eine lange Baugeschichte: Sie wurde 1615, 1823, 1857, 1934 und 1987 umgestaltet.
So richten Sie die Zielsuche an den örtlichen Schwerpunkten aus.
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