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Mníšek Nad Popradom

Unterkünfte in Mníšek Nad Popradom

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Bei der Suche nach einem Hotel in Mníšek Nad Popradom können die Themen des Ortes Ihre Reiseentscheidung lenken: markierte Wanderwege, die Lage am Poprad und die Kirche der Erhöhung des Heiligen Kreuzes. So lassen sich Wanderstrecken, Grenzlandschaft und Kirchenkunst als unterschiedliche Schwerpunkte betrachten.

Landschaft am Poprad

Mníšek Nad Popradom liegt im Tal des Baches Hraničná. Der Fluss Poprad bildet die Grenze der Gemeinde zu Polen. Auch der tiefste Punkt des Ortes ist mit dem Fluss verbunden: Er liegt unterhalb der Kirche auf 382 Metern über dem Meeresspiegel, dort, wo der Poprad das Gebiet der Slowakei verlässt. Zugleich ist es der tiefste Punkt im Bezirk. Die Höhenangabe bezieht sich damit auf einen konkreten Punkt am Fluss und nicht auf eine allgemeine Höhenangabe für den ganzen Ort.

Markierte Wanderwege

Für die Wanderplanung sind zwei Wege mit Endpunkten und Gesamtlängen beschrieben. Der markierte Wanderweg 2805 verläuft von Mníšek Nad Popradom an der Staatsgrenze bis zur Mineralquelle Sulínka und ist 10,9 Kilometer lang. Der ebenfalls markierte Weg 5881 führt von Osly über Mníšek Nad Popradom bis Kače; seine Länge beträgt 11,2 Kilometer. Die Differenz zwischen den angegebenen Gesamtlängen beträgt 0,3 Kilometer. Für die Routenwahl unterscheiden die jeweiligen Endpunkte die Wege deutlicher als dieser geringe Längenunterschied. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuellen Wegbedingungen.

Grenzlage und geplante Radroute

Der Straßen-Grenzübergang verbindet die Gemeinde mit einem Erholungs- und Kurgebiet in Polen. Eine weitere grenzüberschreitende Perspektive bietet die geplante Route EuroVelo 11: Sie soll den Grenzübergang Mníšek Nad Popradom mit der Stadt Stará Ľubovňa durch das Tal des Poprad verbinden. Die Route ist als geplant zu verstehen; ihre Ausführung im Gelände und die Beschilderung können sich ändern. Der Poprad erscheint dabei in zwei verschiedenen Rollen: als Fluss, der die Grenze zu Polen bildet, und als Tal, durch das die geplante Radroute führen soll.

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Geschichte und Kirchenkunst

Eine erhaltene schriftliche Erwähnung aus dem Jahr 1323 nennt an diesem Ort Einsiedler und verwendet den Ausdruck „locus heremitoris“. Ein weiterer kultureller Bezug ist das Fest der Erhöhung des Heiligen Kreuzes, das in Mníšek Nad Popradom am 14. September als christliche Feier namens „odpust“ begangen wird. So stehen eine mittelalterliche schriftliche Erwähnung und eine religiöse Tradition mit festem Datum als unterschiedliche Zugänge zur Ortsgeschichte nebeneinander.

Die Kirche der Erhöhung des Heiligen Kreuzes wurde um 1900 als pseudoromanische Dreischiff-Pseudobasilika mit klassizistischen Elementen errichtet. Zu den Kunstwerken im Inneren gehören eine barock-klassizistische Kalvarienberg-Skulpturengruppe aus dem späten 18. Jahrhundert und Bilder auf den Seitenaltären. Eines zeigt die Rosenkranzmadonna von Jozef Hanula; ein weiteres die Erhöhung des Heiligen Kreuzes. Dieses Bild stammt von F. Staudinger, einem Wiener Maler, und ist auf das Jahr 1869 datiert. Die zeitlichen Angaben reichen damit von der Skulpturengruppe aus dem späten 18. Jahrhundert über das Gemälde von 1869 bis zum Kirchenbau um 1900. Architektur, Malerei und Skulptur bieten jeweils eigene Anhaltspunkte für eine Beschäftigung mit der Kirche.

Weitere Reiseziele entdecken: Hajtovka, Maly Lipnik, Kamienka, Vysne Ruzbachy, Nová Ľubovňa, Plavnica, Lesnica, Šambron.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Stará Ľubovňa.

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