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Gánovce entdecken: Travertin, Neandertalerfund und Kirchen

Unterkünfte in Gánovce

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Gánovce treffen Neandertalerfund und Travertin, historische Kirchen, Mineralquellen und eine markierte Wanderroute aufeinander. Wenn Sie ein Hotel für Gánovce suchen, können Sie zuerst überlegen, ob Kulturgeschichte, Naturthemen oder eine Tour für Ihre Reise besonders wichtig sind.

Neandertalerfund und Travertin

Die Travertinstätte Hrádok in Gánovce erbrachte den Hirnschädelabguss einer Neandertalerin, die vor etwa 105.000 Jahren lebte. Die Fundstelle des Abgusses im Geopark Neandertal Gánovce gilt als von europäischer und weltweiter Bedeutung. Das Podtatranské-Museum im nahegelegenen Poprad zeigt die Ausstellung „Gánovce – Neandertaler und seine Umwelt“. So kommen zwei unterschiedliche Orte ins Spiel: Hrádok liegt in Gánovce, das Museum in Poprad.

Auch das Open-Air-Minimuseum der slowakischen Travertine gehört zum Travertinthema. Es wurde dafür konzipiert, Travertin-Solitäre aus verschiedenen Teilen der Slowakei zu sammeln und auszustellen. Dieser Sammlungsgedanke stellt die lokale Travertinstätte in einen größeren slowakischen Zusammenhang.

Kirchen und Kulturdenkmal

Die Kirche des heiligen Erzengels Michael in Gánovce ist frühgotisch und wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts, etwa um 1260, erbaut. Sie besitzt gotische Wandmalereien aus der Mitte des 14. Jahrhunderts sowie einen unvollständigen spätgotischen Altar aus der Zeit um 1500. Die Zeitangaben führen vom Kirchenbau über die Malereien bis zu einem späteren Ausstattungsstück und machen verschiedene Epochen der Ortsgeschichte greifbar.

In Filice wurde die evangelische Kirche 1873 begonnen, nach fünf Jahren fertiggestellt und am 29. September 1878 geweiht. Der Weihetag fiel auf den Michaelstag und den 16. Sonntag nach Trinitatis. Im Vergleich zur mittelalterlichen Kirche in Gánovce steht hier die Baugeschichte des 19. Jahrhunderts im Mittelpunkt. Auch die Kúria in Gánovce gehört zum örtlichen Kulturerbe: Sie wurde 1963 zum Kulturdenkmal erklärt.

Mineralquellen und geschützte Landschaft

Heilquellen in Gánovce werden bereits für das Jahr 1549 erwähnt; um sie herum entwickelte sich nach und nach eine Kurortsiedlung. Die Heilquelle von AquaSpa Gánovce wird als gipshaltiges, erdiges und kohlensäurehaltiges Wasser charakterisiert, mit überwiegend Hydrogencarbonat, Kalzium und Magnesium. Ihre Temperatur beträgt 24,2 °C. Zusätzlich zur Heilquelle gibt es in Gánovce und Filice zwei Mineralwasserquellen.

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Das Nationale Naturdenkmal Gánovské travertíny umfasst zwei Hektar. Im Umfeld von Gánovce liegt außerdem das Gebiet von europäischer Bedeutung Dolina Gánovského potoka. Dort finden sich karpatische Travertin-Salzwiesen und salztolerante Vegetation, die mit Mineralquellen verbunden ist. Die Landschaftsthemen reichen damit von den Travertinvorkommen bis zu Lebensräumen, die im Zusammenhang mit mineralreichem Wasser stehen.

Wanderrouten ab und durch Gánovce

Die grün markierte Wanderroute „Zámčisko“ führt vom Bahnhof Poprad über Gánovce, die Siedlung Starý Juh und Kvetnica bis zum Zámčisko. Sie ist 9,5 Kilometer lang und dauert etwa 2 Stunden und 30 Minuten. Für die Planung können Sie diesen ungefähren Zeitrahmen heranziehen; prüfen Sie den Zustand des Weges und die Markierungen vor Ort.

Eine weitere Tourenoption ist die Rundstrecke „Po stopách neandertálcov“, die durch den Geopark Gánovce und über Poprad zurückführt. Die „Zámčisko“-Route nennt eine Länge und ungefähre Dauer; die zweite Tour führt als Rundstrecke zurück über Poprad. Prüfen Sie vor der Abfahrt auch bei dieser Route die örtlichen Bedingungen.

Weitere Reiseziele entdecken: Stola, Gerlachov, Spišská Teplica, Poprad, Mengusovce, Nová Lesná, Strba, Hozelec.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Poprad.

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