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Hozelec: Herrenhaus, spätgotischer Altar und Hozelské slaniská

Unterkünfte in Hozelec

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Hozelec bietet Reisenden mehrere klar unterscheidbare Schwerpunkte: ein klassizistisches Herrenhaus, sakrale Kunst aus der Spätgotik, das Gebiet Hozelské slaniská und den überdachten Kinderspielplatz FunVille. Für die Wahl eines Reiseziels hilft diese Vielfalt, weil Kulturgeschichte, Naturmerkmale und ein Indoor-Spielangebot unterschiedliche Interessen ansprechen. Die folgenden Stationen ordnen die Themen von Hozelec ein und zeigen, worin sie sich unterscheiden.

Kulturgeschichte und Baukunst

Das Herrenhaus in Hozelec wurde in den letzten Jahrzehnten des 18. Jahrhunderts auf Initiative der Familie Okolicsányi errichtet. Es ist klassizistisch und gilt derzeit als wertvollstes Baudenkmal der Gemeinde. Ein 2026 veröffentlichter Eintrag der Denkmalbehörde führt es als nationales Kulturdenkmal NKP Kúria mit der Identifikationsnummer ÚZPF 876/1. Bauzeit, Stil und Denkmalklassifizierung geben unterschiedliche Anhaltspunkte zur Einordnung: Die Entstehungszeit verortet den Bau historisch, während die Stilbezeichnung seine architektonische Einordnung beschreibt.

Ein deutlich früherer zeitlicher Bezugspunkt ist der spätgotische Hauptaltar des Leidenden Christus. Er wurde zwischen 1516 und 1520 in der Werkstatt des Meisters Paul von Leutschau für die Kirche des heiligen Bischofs Martin angefertigt. Die Gegenüberstellung mit dem Herrenhaus macht den großen zeitlichen Abstand zwischen den beiden Kunst- und Bauwerken sichtbar.

Wahrscheinlich wurde in Hozelec um die Wende vom 13. zum 14. Jahrhundert eine einschiffige gotische Kirche zu Ehren des heiligen Bischofs Martin errichtet. Sie ist nicht mehr vollständig erhalten. Architektonische Fragmente der nicht mehr erhaltenen gotischen Kirche werden im Zentrum nahe dem Glockenturm präsentiert. So gehören sowohl die wahrscheinliche Entstehungszeit des Sakralbaus als auch die heute präsentierten Fragmente zu den unterschiedlichen zeitlichen Spuren, die sich in Hozelec entdecken lassen.

Das Gebiet Hozelské slaniská

Hozelské slaniská ist der aktuelle Name des Gebiets von europäischer Bedeutung SKUEV0139. Zuvor hieß es Gánovské slaniská; die Entscheidung für den standardisierten Namen trat am 20. September 2023 in Kraft. Der größte Teil des Gebiets liegt im Katastergebiet von Hozelec. Die Namensgeschichte hilft dabei, die frühere und die heutige Bezeichnung demselben Gebiet zuzuordnen.

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Zu den Merkmalen von Hozelské slaniská gehören Mineralwasserquellen und eine jüngere Bildung von Travertinablagerungen. Damit umfasst das Naturthema sowohl die Quellen als auch die Ablagerungen. Es bildet einen eigenen Schwerpunkt neben der Ortsgeschichte, die sich an Herrenhaus, Kirche und sakraler Kunst orientiert.

Route und überdachtes Spielangebot

Die Route „Po stopách neandertálcov“ führt durch Hozelec. Auf der Route gibt es mehrere Möglichkeiten zur Erfrischung, Sitzbänke und lehrreiche Informationstafeln. Wer bei der Reiseplanung auch eine Route berücksichtigen möchte, findet hier konkrete Hinweise zu den dort vorhandenen Erfrischungsmöglichkeiten und Orientierungspunkten.

FunVille ist ein überdachter Kinderspielplatz unterhalb der Tatra in Hozelec. Die Attraktionen erstrecken sich über 700 m² und umfassen eine große Kletter- und Spielstruktur, eine Autostrecke, Kletterwände, eine Lego-Zone, eine Sportzone, Bällebäder, Trampoline, Luftkanonen, einen Springbrunnen, Rutschen sowie eine Rutsche beziehungsweise einen Toboggan. Das Attraktionsangebot kann sich ändern; prüfen Sie vor Ihrem Besuch, welche Bereiche aktuell angeboten werden. Im Unterschied zu Herrenhaus, Kirche und Naturgebiet liegt der Schwerpunkt bei FunVille auf überdachtem Spiel und Bewegung.

Weitere Reiseziele entdecken: Vernár, Spišská Teplica, Vysoké Tatry, Hôrka, Mengusovce, Batizovce, Nová Lesná, Spišský Štiavnik.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Poprad.

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