Kosorín zwischen Kulturgeschichte und Landschaft
Unterkünfte in Kosorín
Kosorín lässt sich über zwei Themen einordnen: seine Kulturgeschichte und seine Lage in der Landschaft. Kirche St. Ladislaus, Gedenkorte und eine überlieferte Sage geben Einblicke in die Ortsgeschichte; Höhenlage und Gewässer beschreiben den geografischen Rahmen.
Kirche St. Ladislaus und ihre Geschichte
Die Kirche St. Ladislaus gilt als das älteste Denkmal von Kosorín und ist im klassizistischen Stil erbaut. Als unbewegliches Kulturdenkmal ist sie unter der Nummer Ss/1235 im ÚZKP eingetragen. Ihre heutige Gestalt erhielt die Kirche durch den Wiederaufbau in den Jahren 1926 bis 1928.
In der Kirche befindet sich weiterhin eine kleine Glocke aus dem Jahr 1624. Ihre lateinische Inschrift lautet „SOLI DEO ET HONOR ET GLORIA ANNO DOMINI J-624“. Damit stehen neben der Wiederaufbauzeit auch ein genau datiertes Objekt und seine Inschrift für die Geschichte des Bauwerks. Die Glocke und der Wiederaufbau gehören zu unterschiedlichen Zeitabschnitten.
Gedenkorte und lokale Überlieferung
Auf dem Friedhof von Kosorín erinnert ein Denkmal an 42 Partisanen und drei Einwohner, die vom 24. bis 26. September 1944 auf den Feldern von Kosorín ums Leben kamen. Die Zahlen, der Zeitraum und der Bezug zu den Feldern verankern das Gedenken in der Ortsgeschichte.
Auch eine der beiden mit Kosorín verbundenen Sagen erzählt von einem geschickten Sensenmacher. Er verkaufte Sensen an königliche Mäher und stellte sie zugleich als Waffen her. Der Sage nach verteidigten sich die Menschen mit diesen Sensen gegen die Türken. Anders als die datierte Baugeschichte der Kirche ist dies ausdrücklich eine überlieferte Erzählung.
Der Panzer T34 zählt ebenfalls zu den bedeutenden Denkmälern Kosoríns. Eine kommunale Übersicht, die 2020 aktualisiert wurde, führt ihn in diesem Zusammenhang auf.
Lage, Höhen und Gewässer
Kosorín liegt am nördlichen Rand des Talkessels Žiarska kotlina, der in den Kremnické vrchy liegt. Die Höhenlage in Kosorín reicht von 352 bis 931 Metern; der Ortskern liegt auf 370 Metern. Diese Angaben haben unterschiedliche Bezugspunkte: Die Höhe von 370 Metern bezeichnet den Ortskern, während die größere Spanne die Höhenlage in Kosorín insgesamt beschreibt.
Auch der Kosorínsky potok gehört zur geografischen Beschreibung des Ortes. Er fließt durch Kosorín, nimmt dort den Klokočský potok auf und mündet später in den Lutilský potok. Der Verlauf verbindet damit drei benannte Gewässer in einer Folge: den Bach durch Kosorín, seinen dortigen Zufluss und die spätere Mündung.
Anreise und öffentliche Aktivitäten
Kosorín ist über eine Straße III. Klasse durch Janova Lehota oder Slaská erreichbar. Außerdem führt eine schmale Feldstraße von Kosorín nach Lutila. Wenn Sie eine Route planen, achten Sie auf die unterschiedliche Beschreibung dieser Verbindungen.
Der multifunktionale Saal ist für die gesamte Öffentlichkeit zugänglich und wird in hohem Maß für kulturelle und sportliche Aktivitäten genutzt. Programm und Zugangsregelungen können variieren. Wenn Sie eine konkrete Aktivität im Blick haben, erkundigen Sie sich daher vorab nach dem aktuellen Stand.
Wenn Ortsgeschichte und Landschaft für Ihre Reise wichtig sind, können Sie diese Merkmale in Ihre Zielwahl einbeziehen und anschließend gezielt nach Hotels in Kosorín suchen.
Weitere Reiseziele entdecken: Kunešov, Hliník Nad Hronom, Horná Ždaňa, Kremnické Bane, Kopernica, Ihráč, Jastrabá, Dolná Ždaňa
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Žiar Nad Hronom.