Slovinky
Unterkünfte in Slovinky
Slovinky verbindet Wander- und Radmöglichkeiten mit einer langen Bergbaugeschichte. Mehrere Routen beginnen im Ortszentrum nahe der Grundschule; Kirche, Bergwerksportal und Loren sind weitere Bezugspunkte im Ort. Das Poráč-Tal und die Biela skala prägen den landschaftlichen Teil eines Aufenthalts, während Gedenkstätten und historische Bauwerke Einblicke in die Geschichte von Slovinky geben.
Wandern und Radfahren
Das Poráč-Tal ist ein neun Kilometer langes, enges Karsttal. Der Poráč-Bach hat es in den Kalkstein eingeschnitten; das Tal verbindet die Gemeinden Poráč und Slovinky. Die Wanderroute durch das Tal beginnt an einem Wegweiser im Ortszentrum von Slovinky, nahe der Grundschule. Auch für leichtes Radwandern eignet sich diese Route. Talform, Bach und Kalkstein beschreiben dabei den Landschaftsraum, den Sie auf diesem Weg kennenlernen.
Ein weiterer Ausgangspunkt im Ortszentrum, ebenfalls nahe der Grundschule, liegt an der Wanderroute zur Biela skala. Der Felsen erhebt sich 926 Meter über Slovinky. Von der Biela skala führen markierte Wege auf grüner Markierung nach Krompachy; ein gelb markierter Weg verbindet sich weiter mit der blau markierten Route durch den Galmus. Die Wege geben damit unterschiedliche Richtungen an, ohne dass sich aus den Angaben eine Gehzeit ableiten lässt.
Die Route „Vrchmi okolo Sloviniek“ beginnt ebenfalls an einem Wegweiser im Ortszentrum nahe der Grundschule. Fürs Wandern ist sie als mittelschwer eingestuft; für Mountainbiking eignet sie sich im Bereich von mittelschwer bis anspruchsvoll. Im Vergleich dazu ist die Route durch das Poráč-Tal für leichtes Radwandern geeignet. So können Sie die Wahl an der gewünschten Aktivität und der angegebenen Schwierigkeit ausrichten.
Landschaft und geschützte Gebiete
Im Poráč-Tal ist der Abschnitt Červené skaly als nationales Naturreservat ausgewiesen. Am Galmus liegt der Bereich Galmuská tisina, ebenfalls ein nationales Naturreservat; seine Fläche beträgt 55,9 Hektar. Der Galmus selbst ist eine verkarstete Hochebene in einer Höhe von 700 bis 900 Metern. Diese Angaben beschreiben verschiedene landschaftliche Bezüge: einen geschützten Abschnitt im Tal, ein ausgewiesenes Gebiet am Galmus und die Höhenlage der Hochebene.
Auch die Slovinská skala ist in einem Schutzkontext ausgewiesen: Sie steht in der nationalen Liste der europäischen Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung des Natura-2000-Netzes. Zum Schutz wichtiger Lebensräume wurden dort keine touristischen Wege angelegt. Berücksichtigen Sie diesen Unterschied bei der Orientierung: Die Slovinská skala ist ein benanntes Schutzgebiet, aber es wurden auf ihr keine touristischen Wege angelegt.
Bergbaugeschichte und Kulturdenkmal
Slovinky entstand als Bergbausiedlung im ehemaligen weitläufigen Herrschaftsgebiet von Gelnica. Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1368 und nennt den Ort Villa Abakuk. Spätere Erinnerungszeichen im Ort greifen die Bergbaugeschichte auf, haben aber unterschiedliche Daten und Formen: Bergwerksloren wurden 2004 beim Gemeindeamt aufgestellt. Das Portal eines Bergwerksstollens beim Gemeindeamt errichteten 2009 Mitglieder der Bergmannszunft in Slovinky als Erinnerung an den Bergbau.
Ein Denkmal für Bergleute, die bei der Arbeit ums Leben kamen, wurde am 9. August 2013 im Zentrum von Slovinky feierlich enthüllt. Gedenkstätten für Gefallene befinden sich außerdem in einem Park im Ortszentrum. Die beiden Gedenkorte haben unterschiedliche Bezüge: Das Denkmal erinnert ausdrücklich an bei der Arbeit ums Leben gekommene Bergleute, während die Gedenkstätten den Gefallenen gewidmet sind.
Ein weiteres historisches Bauwerk ist die griechisch-katholische Kirche des heiligen Märtyrers Georg. Die heutige Kirche wurde von 1798 bis 1808 erbaut; die Ikonostase stammt aus dem Jahr 1874. Die Kirche ist ein Kulturdenkmal der Slowakischen Republik und unter der Nummer 701 in der zentralen Liste der nationalen Kulturdenkmäler eingetragen. Ihre Bauzeit und die spätere Errichtung der Ikonostase bieten zwei klar unterscheidbare Zeitpunkte für die Einordnung des Bauwerks.
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