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Jamník: Kirche, Archäologie und lokale Feste

Unterkünfte in Jamnik

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Jamník liegt im südlichen Teil des Hornád-Beckens, im Tal des Baches Jamníček. Wer ein Hotel für einen Aufenthalt hier sucht, kann den Ort anhand mehrerer konkreter Themen einordnen: Die Kirche des heiligen Apostels Bartholomäus verbindet eine lange Baugeschichte mit der religiösen Ortsgeschichte; archäologische Funde verweisen auf noch ältere Siedlungsphasen. Regelmäßige Feste und örtliche Sportmöglichkeiten ergänzen dieses Bild.

Kirche und Baugeschichte

Die Kirche des heiligen Apostels Bartholomäus ist das bedeutendste Denkmal von Jamník. Sie wird erstmals in einer historischen Urkunde aus dem Jahr 1305 erwähnt; für Jamník selbst liegt die erste mittelalterliche Erwähnung bereits im Jahr 1277. Die Kirche war ein gotischer Bau aus dem Beginn des 14. Jahrhunderts. Die Jahreszahlen markieren unterschiedliche historische Bezugspunkte: Eine bezieht sich auf Jamník, die andere auf die Kirche. Auch die Bauphasen zeigen deutliche Veränderungen. Der quadratische Kirchturm wurde im 17. Jahrhundert im Renaissancestil umgebaut und mit einer Giebelattika abgeschlossen. 1940 stürzte das Gewölbe der Kirche ein. Das beschädigte Bauwerk wurde durch einen modernen Neubau ersetzt, dessen Umbau 1951 abgeschlossen wurde. Die katholische Kirche des heiligen Bartholomäus gehört zur Pfarrei Odorín.

Archäologische Spuren

Die Besiedlungsgeschichte setzt deutlich vor den Urkunden ein. Nördlich der Kirche bestand bereits im 3. Jahrtausend v. Chr. eine prähistorische Siedlung aus der späten Steinzeit beziehungsweise dem Neolithikum. Später folgten Siedlungen aus der jüngeren Bronzezeit und der jüngeren römischen Zeit. Für die frühmittelalterliche Besiedlung sprechen Keramikfunde aus der Zeit des Großmährischen Reiches, die in den Fluren Pod dubom, na Nivkách, Pri starej jamníckej ceste und Pri krížiku gemacht wurden. Reste von Öfen an der Lage Panský dvor gehören ebenfalls zu diesen Hinweisen; zusammen belegen sie eine frühmittelalterliche Besiedlung in Jamník.

Feste und örtliche Aktivitäten

Zwei regelmäßig veranstaltete Feste geben dem Kalender des Ortes wiederkehrende kulturelle Bezugspunkte: Jánske ohne ist mit einer volkstümlichen Feier verbunden, Stavanie mája wird zum Pfingstfest veranstaltet. Wenn Sie Ihre Reise an einer solchen Veranstaltung ausrichten möchten, prüfen Sie den konkreten Termin vor der Planung. Auch das Laienschauspiel gehört zur Kulturgeschichte Jamníks. Traditionell wurden zu Weihnachten, am Neujahrstag, zur Fastnacht und zu Ostern neue Stücke aufgeführt. Produktionen aus Jamník wurden zudem in umliegenden Gemeinden sowie bei Bezirkswettbewerben für Laienspiel präsentiert.

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Der universelle Sportplatz in Jamník hat einen künstlichen Belag; dort sind Tennis, Ballspiele und im Winter Eishockey möglich. Damit ergänzt ein konkreter sportlicher Bezug die kulturellen Themen des Ortes.

Orientierung und Anreise

Die Staatsstraße II. Klasse II/536 bildet die Verkehrsachse durch Jamník und verbindet Spišská Nová Ves mit Spišské Vlachy. Über ein Netz von Buslinien bestehen lokale Vorortverbindungen sowie Fernverbindungen zu Städten der Slowakei über Spišská Nová Ves beziehungsweise Levoča. Prüfen Sie vor der Abfahrt den Fahrplan, wenn Sie Ihre Anreise mit dem Bus planen. In Jamník wurde ein Fußweg zur Kirche angelegt. Die Straße neben dem Kirchenweg wurde 2022 zur Verbesserung der Verkehrssicherheit verbreitert.

Weitere Reiseziele entdecken: Harichovce, Letanovce, Spisske Tomasovce, Matejovce Nad Hornádom, Odorín, Arnutovce, Spišské Vlachy, Mlynky

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Spišská Nová Ves.

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