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Ruskeala – Marmorbruch und Bergpark

Unterkünfte in Ruskeala

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Ruskeala verbindet die Geschichte des Marmors mit der Landschaft eines gefluteten Canyons. Der Bergpark Ruskeala liegt im Ort Ruskeala und wurde auf Grundlage des Kulturerbeobjekts „Marmorbruch“ gegründet. Für die Reiseplanung sind drei Blickwinkel hilfreich: die industrielle Vergangenheit des Steinbruchs, der Wandel zum See und die unterschiedlichen Möglichkeiten, die Gegend am und unter Tage zu erkunden.

Marmor und Industriegeschichte

Der Bergpark Ruskeala entstand 2005 im Ort Ruskeala auf Grundlage des Kulturerbeobjekts „Marmorbruch“. Die Geschichte dieses Objekts als Industriedenkmal umfasst mehr als 250 Jahre. Der Kulturerbe-Marmorbruch wird in die Zeit von der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts eingeordnet. Diese Eckdaten geben dem Besuch einen historischen Rahmen: Ruskeala ist nicht nur für seine Canyonlandschaft bekannt, sondern auch für die Geschichte des Marmorabbaus.

Der alte Marmorbruch lieferte Marmor, der später in der Isaakskathedrale, im Michailowski-Schloss und in den Pavillons des Sommergartens in Sankt Petersburg verwendet wurde. Damit reicht die Geschichte des Steins über den Abbauort hinaus und verbindet Ruskeala mit Bauwerken in der russischen Hauptstadt. Wer sich für Architektur interessiert, kann den Marmorbruch so auch als Teil einer größeren Kulturgeschichte betrachten.

Vom Abbaugebiet zum Canyon

Nach dem Ende des Abbaus füllte sich der Canyon allmählich mit Wasser; an der Stelle des Steinbruchs entstand ein See. Ihn umgeben Felsen, die bis zu 25 Meter hoch sind. Das durchsichtige Wasser ist bis zu 20 Meter tief, während sich steile weiße Felswände in seiner smaragdgrünen Oberfläche spiegeln. Die Höhen- und Tiefenangaben beziehen sich auf unterschiedliche Merkmale: auf den Felsrand einerseits und das Wasser andererseits. Zusammen prägen sie den Eindruck dieser ehemaligen Abbaustätte.

Auch die Jahreszeit verändert den Anblick der Felsen. Im Winter bilden sich an den Canyonwänden Eiswände mit Hunderten von Eiszapfen und Eisfällen. Wenn Sie Ruskeala zu dieser Jahreszeit besuchen möchten, sind diese winterlichen Formationen ein besonderer Landschaftsaspekt, den Sie bei Ihrer Planung berücksichtigen können.

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Wege, Aussichtspunkte und Erlebnisse

Rund um den Marmorcanyon verlaufen Wege; dort befinden sich auch Aussichtspunkte mit Panoramablicken. Der „Weg der Bergleute“ bietet eine andere Perspektive: Auf dieser Route können Besucher Spuren der Arbeit der Bergleute sehen. So geht es hier nicht allein um den Blick auf den gefluteten Steinbruch, sondern auch um die Arbeit, die den Ort geprägt hat.

Die Route „Unterirdisches Ruskeala“ führt dagegen durch ein Netz aus Stollen und Hallen eines alten Marmorbergwerks. Unter Tage liegt ein See, der von Scheinwerfern beleuchtet wird. Im Vergleich zum „Weg der Bergleute“ führt diese Route in die unterirdische Struktur des Bergwerks, während der Weg der Bergleute die Spuren der Arbeit in den Mittelpunkt stellt. Für aktuelle Besuchsarrangements auf dem Weg der Bergleute und die Zugangsinformationen zur Untertage-Route sollten Sie vorab die Angaben des Betreibers prüfen.

Zum Veranstaltungskalender des Bergparks gehört das jährlich stattfindende Sportfestival Ecofest. Auf dem Programm stehen Lauf, Nordic Walking, Schwimmen und Stand-up-Paddling. Die konkreten Veranstaltungstermine variieren. Wenn das Festival für Ihre Reise entscheidend ist, prüfen Sie deshalb den Termin für Ihr Reisejahr vor Ihrer Planung.

Weitere Reiseziele entdecken: Lachdenpochja, Kindasovo, Sortavala, Pedaselga, Kondopoga, Kurkiyeki, Shyoltozero, Medweschjegorsk.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Republik Karelien.

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