Lekhta: Ein Denkmal am Massengrab
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Das Denkmal am Massengrab in Lekhta
Das prägende lokale Thema in Lekhta ist das Massengrab mit seinem Denkmal. 1962 wurde dort ein Betonmonument errichtet: Eine Skulpturengruppe zeigt eine trauernde, kniende Frau; daneben steht eine Stele mit zwei gesenkten Fahnen.
Das Massengrab ist als Podium gestaltet und von Parapetten aus poliertem Gabbro-Diabas eingefasst. Neben der Stele befindet sich ein Helm. Zusammen bilden Podium, Parapetten, Stele, Helm und Skulpturengruppe unterschiedliche Elemente der Anlage. Material und Anordnung ergänzen die figürliche Darstellung um konkrete architektonische Details.
Die meisten im Massengrab Bestatteten waren Soldaten und Offiziere der 32. separaten Skibrigade, die von 1942 bis 1944 in Lekhta stationiert war. Die Geschichte der Brigade und die Gestaltung des Erinnerungsortes eröffnen zwei unterschiedliche Zugänge zur lokalen Vergangenheit.
Kultur und Natur im übergeordneten Reiseziel Republik Karelien
Im übergeordneten Reiseziel Republik Karelien ergänzen eigene Natur- und Kulturthemen den lokalen Schwerpunkt in Lekhta. Sie reichen von einer Exkursion zu einem Wasserfall über traditionelle Holzarchitektur bis zu prähistorischer Felskunst.
Eine Überblicksexkursion im Naturschutzgebiet Kiwatsch umfasst einen Spaziergang im Freien zum Wasserfall Kiwatsch sowie Besuche der dendrologischen Sammlung und des Naturmuseums. Der Wasserfall liegt am Fluss Suna im zentralen Teil Kareliens und hat eine Fallhöhe von 10,7 Metern. Die Exkursion dauert 1 bis 1,5 Stunden. Ein 1.000 Meter langer Rundweg führt durch ein Waldstück am Ufer der Suna nahe der Exkursionszone. Prüfen Sie Bedingungen und Buchung vorab beim Betreiber.
Im Museumsreservat „Kischi“ sind unter freiem Himmel 89 Denkmäler traditioneller Holzarchitektur zu sehen, darunter alte Kapellen und Häuser, Mühlen, Speicher, Dreschscheunen und Trockengestelle. Besucher können das Innere der Kirche der Fürbitte der Gottesmutter und von Bauernhäusern besichtigen; in den Häusern werden traditionelle bäuerliche Handwerke vorgeführt. Damit umfasst das Museumsreservat sowohl verschiedene Bautypen als auch Einblicke in Innenräume und Handwerk.
Das Welterbe der Onega- und Weißmeer-Petroglyphen umfasst 4.500 Felszeichnungen aus dem Neolithikum in der Republik Karelien. Die Onega-Petroglyphen umfassen mehr als 1.200 Figuren im Rajon Pudoschski; die meisten befinden sich auf den zentralen Kaps Pery Nos, Besov Nos und Kladovets. Bei den Weißmeer-Petroglyphen überwiegen Jagd- und Segelszenen samt zugehöriger Ausrüstung sowie Tier- und menschliche Fußspuren. Die Belomorsk-Petroglyphen liegen im Unterlauf des Wygg nahe seiner Mündung ins Weiße Meer, 6–8 Kilometer von Belomorsk entfernt, und umfassen mehr als 2.000 verschiedene Zeichnungen.
Auch die Landschaftsthemen der Republik Karelien unterscheiden sich. Der Kalevalsky-Nationalpark wurde zum Schutz eines großen Bestands natürlicher Wälder geschaffen. Der Paanajärvi-Nationalpark liegt im Nordwesten Kareliens im Rajon Louhi; zu den Besuchergründen zählen seine Landschaften, die artenreiche Pflanzen- und Tierwelt, die unberührte Stille und das reiche Angelangebot. Der Wodloserski-Nationalpark erstreckt sich über die Republik Karelien und die Oblast Archangelsk und zählt zu den größten Wildnisreservaten der Welt.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Belomorskiy rayon.