Belomorsk: Museen, Stadtgeschichte und Petroglyphen
Unterkünfte in Belomorsk
Belomorsk verbindet Stadtgeschichte mit Petroglyphen im näheren Umfeld. Das Museum der Karelischen Front und das Heimatmuseum Belomorsk setzen unterschiedliche historische Akzente, während Felszeichnungen einen weiteren Schwerpunkt bilden.
Museen und Stadtgeschichte
Das Museum der Karelischen Front befindet sich im ehemaligen Hauptquartier der Karelischen Front, dem ersten Backsteingebäude der Stadt und einem Kulturdenkmal Kareliens. Im Heimatmuseum Belomorsk vermittelt die im Januar 2023 eröffnete interaktive Ausstellung „Skazaniya Pomorskogo berega“ verschiedene Aspekte der Geschichte des Belomorsker Pomorje. Die beiden Einrichtungen setzen unterschiedliche historische Akzente: Das eine Thema ist mit einem ehemaligen Hauptquartier verbunden, das andere wird in einer interaktiven Ausstellung über das Belomorsker Pomorje vermittelt. Prüfen Sie vor einem Besuch, ob die Ausstellung derzeit verfügbar ist.
Petroglyphen im näheren Umfeld
Die Belomorsk-Petroglyphen liegen im Unterlauf des Wygg nahe seiner Mündung ins Weiße Meer, 6–8 km von Belomorsk entfernt, und umfassen mehr als 2.000 verschiedene Zeichnungen. Eine Route führt zu den „Besovy sledki“ im Pavillon „Belomorskie Petroglyphen“; ein neuer Pavillon für diese Petroglyphen wurde 2021 errichtet. Eine weitere Route verläuft von Vygoostrov nach Zalavruga auf einem Naturlehrpfad durch Wald und führt zu den Petroglyphengruppen „Erpin Pudas III“, „Erpin Pudas IV“ und „Zalavruga“.
Die Routen unterscheiden sich nach Ziel und Verlauf: Die eine führt zu den Petroglyphen im Pavillon, die andere verläuft durch Wald und führt zu drei benannten Gruppen. Prüfen Sie vorab die aktuelle Zugänglichkeit des Pavillons und die Wegesituation.
Republik Karelien: weitere Kultur- und Naturziele
Die Republik Karelien bildet den übergeordneten regionalen Kontext. Das UNESCO-Welterbe der Onega- und Weißmeer-Petroglyphen umfasst 4.500 Felszeichnungen aus dem Neolithikum. Die Weißmeer-Petroglyphen zeigen überwiegend Jagd- und Segelszenen samt zugehöriger Ausrüstung sowie Tier- und menschliche Fußspuren. Die Onega-Petroglyphen umfassen mehr als 1.200 Figuren im Rajon Pudoschski; der Großteil befindet sich auf den drei zentralen Kaps Pery Nos, Besov Nos und Kladovets.
Das Museumsreservat „Kischi“ in der Republik Karelien zeigt unter freiem Himmel 89 Denkmäler traditioneller Holzarchitektur, darunter alte Kapellen und Häuser, Mühlen, Speicher, Dreschscheunen und Trockengestelle. Besucher können das Innere der Kirche der Fürbitte der Gottesmutter sowie Bauernhäuser besichtigen; in den Häusern werden traditionelle bäuerliche Handwerke vorgeführt.
Ein landschaftlicher Schwerpunkt ist der Wasserfall Kiwatsch am Fluss Suna im zentralen Teil Kareliens. Seine Fallhöhe beträgt 10,7 Meter; nach den Rhein-Fällen ist er Europas zweitgrößter Flachlandwasserfall. Der Kalevalsky-Nationalpark wurde zum Schutz eines großen Bestands natürlicher Wälder in der Republik Karelien geschaffen. Der Nationalpark Wodloserski erstreckt sich über die Republik Karelien und die Oblast Archangelsk und zählt zu den größten Wildnisreservaten der Welt.
Weitere Reiseziele entdecken: Kindasovo, Sofporog, Shuyskaya Chupa, Kem, Ustye Tuloksy, Chalna, Kalewala, Kondopoga
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Republik Karelien.