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Perm: Theatergeschichte und Spazierwege

Unterkünfte in Perm

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Perm lässt sich über Theatergeschichte, Museen und thematisch unterschiedliche Spazierwege entdecken. Einige Wege führen durch die Stadtgeschichte, andere richten den Blick auf einzelne Persönlichkeiten oder auf die Natur und Kultur eines Flusstals.

Theater, Museen und Stadtgeschichte

1870 wurde am Permer Opern- und Balletttheater Michail Glinkas Oper „Ein Leben für den Zaren“ erstmals aufgeführt. 1879 zog das Theater in ein dreistöckiges Steingebäude im Stil des späten russischen Klassizismus. Es war nach einem Entwurf des Architekten Rudolf Karwowski errichtet worden. Die beiden Daten geben unterschiedliche Einblicke: erst in die Theatergeschichte, dann in die Architektur des damaligen Gebäudes.

Das Diorama-Museum und der Gedenkkomplex auf dem Berg Wyschka widmen sich den Ereignissen der ersten Russischen Revolution von 1905 in Motowilicha. Eine weitere historische Perspektive bietet das Artilleriemuseum Perm. Es ist der Geschichte der Motowilichinski-Werke gewidmet, eines der ältesten noch betriebenen Unternehmen des Westurals.

Auch die Geschichte des Museums für zeitgenössische Kunst PERMM führt über konkrete Stationen: Die Ausstellung „Russkoe bednoe“ wurde 2008 in Perm gezeigt und bildete die Grundlage für das spätere Museum. Nach dem Umzug 2014 in ein vorübergehendes Gebäude am Gagarin-Boulevard wurde die Sammlung in dieser Zeit intensiv um Werke zeitgenössischer Künstler aus Perm erweitert. Die Ausstellungsprojekte richteten sich stärker auf den lokalen Kontext aus.

Im Museum der Permer Altertümer stehen Erdgeschichte sowie Pflanzen und Tiere vergangener Erdzeitalter im Mittelpunkt. Mit diesen Themen befasst sich die Paläontologie. Damit steht ein Blick auf weit zurückliegende Lebenswelten neben den jüngeren historischen Themen der Stadt.

Spazierwege mit unterschiedlichen Schwerpunkten

Die „Zelenaya liniya“ ist ein selbstständig und ohne Reiseführer erkundbarer Spazierweg; dafür sind etwa 1,5 bis 2 Stunden vorgesehen. Sie umfasst 41 historische und moderne Stationen, darunter die Kapelle des heiligen Stefan von Perm, die Skulptur „Permyak — solenye ushi“ und das Meschkow-Haus. Die Zahl und Auswahl der Stationen können sich ändern.

Die weiteren thematischen Wege setzen andere Akzente. Die „Krasnaya liniya“ erschließt Perm anhand bekannter Persönlichkeiten, die dort gelebt haben. Die „Imperatorskaya liniya“ ist ein archivisches, historisch-memoriales Tourismusprojekt mit einer Ausflugsroute zu Gedenkorten in Perm, die mit Mitgliedern des Hauses Romanow verbunden sind. So können Sie die Stadt je nach Interesse über ihre Orte oder über historische Personen und Erinnerungsstätten betrachten.

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Der „Obshchiy marshrut“ verläuft durch das Tal des Flusses Jegoschicha zwischen dem Museum für zeitgenössische Kunst PERMM und dem jüdischen Bereich der Jegoschicha-Nekropole. Der Weg eröffnet einen Blick auf den Naturraum, die Geschichte des Ortes und die jüdische Kultur. Kunstobjekte und von den Urhebern gestaltete Führungen vermitteln Geschichten und Bedeutungen des Weges; prüfen Sie vorab die aktuelle Verfügbarkeit der Führungen.

Für einen Spaziergang ohne thematische Route ist die Kama-Uferpromenade eine wichtige Orientierung: Sie zählt zu den bedeutenden Spazier- und Erholungsorten der Einwohner Perms.

Weitere Reiseideen in der Region Perm

Auch das übergeordnete Reiseziel Region Perm bietet eigene Natur- und Kulturthemen. Im Naturschutzgebiet Basgi gibt es die Exkursionsroute „Zum Gipfel des Nördlichen Baseg“ sowie die Route „Zum Südlichen Baseg“. Die Route zum Nördlichen Baseg ist 11 Kilometer lang; die Dauer einschließlich Führung und Erholung beträgt 5 bis 8 Stunden. Ihre Exkursionssaison reicht von Juni bis Oktober. Sie beginnt am Kontrollpunkt am Rangerposten Schastlivy und führt zu Fuß 3.700 Meter durch Taigawald, die Bergwaldzone, sowie etwa 300 Meter über Bergwiesen. Stimmen Sie die Arrangements vor der Planung mit dem Schutzgebiet ab.

Das Besucherzentrum des Naturschutzgebiets Basgi umfasst eine kleine Museumsausstellung zur Tier- und Pflanzenwelt der Region Perm. Regelmäßig finden dort umweltpädagogische Gespräche, Vorträge und Quizveranstaltungen statt, außerdem Spiele mit Filmen oder Multimedia-Präsentationen.

Ein weiteres Ziel in der Region Perm ist das Ganzjahresresort Gubakha in der Stadt Gubakha auf dem Berg Krestovaya. Dort sind sieben präparierte Pisten geöffnet; außerdem gibt es elf Hänge für Freerider. Die Zahlen können sich ändern. Khokhlovka ist das erste architektonisch-ethnografische Freilichtmuseum für Holzarchitektur im Ural.

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