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Kandalakscha: Stadtgeschichte, Küste und Wanderwege

Unterkünfte in Kandalakscha

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kandalakscha verbindet Erinnerungsorte im Stadtbild mit Wegen durch Wald- und Küstenlandschaften. Zwei Wanderwege setzen unterschiedliche Akzente: Der drei Kilometer lange Weg führt zum Steinlabyrinth „Babylon“; der „Gesundheitspfad“ wird ganzjährig für Bewegung genutzt. Auch die Uferpromenade und das historische Kap Monastyrski Nawolok gehören zu den markanten Zielen der Stadt.

Denkmäler und Skulpturen im Stadtbild

Auf dem Zentralplatz wurde am 5. Oktober 1974 ein T-34-Denkmal aufgestellt. Ende 2018 kam die Skulptur „Herz“ hinzu, ein Geschenk der schwedischen Partnerstadt Piteå. Zum Platz gehören Fußwege, eine Bühne, Bänke, Blumenbeete, Parkplätze und moderne Straßenbeleuchtung.

Die Allee der Freundschaft ist ein Wahrzeichen Kandalakschas und symbolisiert die internationale Zusammenarbeit mit Finnland und Schweden, darunter die Städtepartnerschaften mit Piteå und Kemijärvi. Auf der Allee stehen die Skulptur eines grönländischen Seehunds namens Grigori und das Holzkunstwerk „Verbindung“. Dieses war ein Geschenk der finnischen Partnerstadt Kemijärvi zum 500-jährigen Jubiläum Kandalakschas.

Monastyrski Nawolok und Pomor-Geschichte

Der Name Monastyrski Nawolok geht auf ein Kloster zurück, das im 16. Jahrhundert gegründet wurde. Von der Kirche der Geburt der Allheiligsten Gottesgebärerin ist dort nur das Fundament erhalten. Auf dem Kap erinnern ein Denkmal an die Opfer der Intervention von 1918–1920 und ein weiteres an die Soldaten der Saretschnaja-Straße. Dort befindet sich außerdem einer der frühesten Pomor-Friedhöfe.

Auch entlang der Saretschnaja-Straße lässt sich Pomor-Geschichte entdecken: Auf dem Weg zum Kap sind alte Pomor-Häuser zu sehen, von denen einige bis heute erhalten sind. Die historischen Spuren verteilen sich damit auf das Kap und den Weg dorthin.

Wanderwege zum Labyrinth und durch den Kiefernwald

Der drei Kilometer lange ökologische und heimatkundliche Wanderweg „Kandalakschski Bereg“ beginnt am Ende der Saretschnaja-Straße auf dem Monastyrski Nawolok. Er führt entlang der Bucht auf dem oberen Pfad des Felsens Barynja und endet in der Bucht Pitkul. Dort liegt auf einer Halbinsel das steinerne Labyrinth „Babylon“, ein archäologisches Denkmal und Kulturerbeobjekt von föderaler Bedeutung. Der Weg verläuft durch Kiefernwald, über Felsen und am Ufer; Informationstafeln erläutern die örtliche Flora und Fauna sowie Sehenswürdigkeiten. Die Route ist bei Einheimischen und Touristen beliebt.

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Eine vollständige Begehung der Route am Ufer ist nur bei vollständigem Niedrigwasser möglich. Prüfen Sie die örtlichen Bedingungen, wenn Sie diese Variante planen. Örtliche Guides und Mitarbeitende des Museums für Stadtgeschichte Kandalaksha können eine Führung anbieten; die aktuelle Verfügbarkeit sollten Sie vorab lokal erfragen.

Der „Gesundheitspfad“ beginnt an der Hängebrücke beim Hotel „Spolochi“ und verläuft flussaufwärts durch einen Kiefernwald am linken Ufer der Niva. Dort wird ganzjährig spaziert, gelaufen und Nordic Walking betrieben. Im Sommer wird auf dem Weg Fahrrad gefahren, im Winter Ski gelaufen. Zu den Anlagen gehören Rastplätze mit Bänken und Pavillons, Informationstafeln und Wegweiser, Holzskulpturen und Sportplätze. Wenn eine bestimmte Anlage für Ihren Besuch wichtig ist, prüfen Sie ihren aktuellen Zustand vorab.

Uferpromenade Morskaja Nabereschnaja

An der Morskaja Nabereschnaja steht ein hölzerner Aussichtsturm mit Ferngläsern. Die Promenade hat außerdem einen maritim gestalteten Spielplatz in Form eines Schiffs und eines Turms, einen Workout-Bereich, einen Skatepark und Tischtennisplatten. Entlang der Fußwege stehen Bänke. So liegen Aussichtspunkt, Spiel- und Sportanlagen sowie Sitzgelegenheiten an einem öffentlichen Ort am Ufer.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Oblast Murmansk.

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